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Schutz des Sonntags

Schutz des Sonntags

Die KAB (Katholische-Arbeitnehmer Bewegung) setzt sich für den Schutz des Sonntags ein.

Es hat seinen Grund, weshalb im Grundgesetz die Sonntage und die anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt sind (Art. 140 GG). Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere. Die Sieben-Tage-Woche hat seinen Sinn für Mensch und Gesellschaft. Es ist wichtig einen Tag der Ruhe, der Gemeinschaft, der Befreiung von Sachzwängen und von Zeitdruck zu haben, um einfach „Abschalten“ zu können.

Der Sonntag bringt die Freiheit des Menschen von einer rein ökonomisch orientierten Lebensweise zum Ausdruck. In der Gesellschafts- und Staatsordnung sind die Sonntage ein zentrales Element in der Zeitorganisation. Sie sind verbindlicher Ordnungsrahmen für den kollektiven Zeitrhythmus in allen Lebensbereichen.

 Dass eine ganze Gesellschaft zur selben Zeit gemeinsam innehält, ist alles andere als unzeitgemäß. In einer immer hektischer werdenden Zeit ist der Sonntag auch wegen seiner langen Tradition eine Institution, die auf eine weitere Zukunft bauen kann.

 

 

Unsere Nachrichten zum Thema "Sonntagsschutz"

06. Dezember 2017

Der Schutz des Sonntag - auch am Heiligabend

Die Tür der Altöttinger Stiftskirche zeigt, was wir am Heilig Abend feiern: Die Menschwerdung Christi. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ singen wir bereits im Advent. Am Heilig Abend sollen die Türen der Geschäfte in diesem Jahr geschlossen bleiben - die Türen der Kirche und vor allem der Menschen sollen offenstehen.

Der 24. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen arbeitsfreien Sonntag. Eine Sondersituation, in der einige Läden in Bayern für drei Stunden rechtlich öffnen dürfen. Die KAB spricht sich klar gegen eine Öffnung aus.Mehr erfahren

30. August 2017

Sonntag: KAB und verdi setzen sich in Frankfurt durch

Zeitung lesen und Muße statt Einkaufshektik am Sonntag haben die Richter des Verwaltungsgerichtes einmal mehr für die Stadt Frankfurt entschieden.
Rainer Petrack vertritt die KAB im Bündnis "Allianz für den freien Sonntag". Fotos: Rabbe

Auch den letzten der verkaufsoffenen Sonntage hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) jetzt gekippt. Die Stadt Frankfurt hatte für 2017 drei Sonntage freigegeben. Alle drei wurden nach Klagen der Allianz für den freien Sonntag vom...Mehr erfahren

21. Juni 2017

CDU verkauft arbeitsfreie Sonntage an die FDP

Hat sich gegenüber der NRW-CDU beim Ladenschluss durchgsetzt. FDP-Chef Lindner wird nach den Koalitionsverhandlungen in die Berliner Politik wechseln.
Der zukünftige CDU-Ministerpräsident Armin Laschet will die Zahl verkaufsoffener Sonntage in NRW verdoppeln. Fotos: Rabbe

Heftig kritisiert die Landesarbeitsgemeinschaft der KAB in Nordrhein-Westfalen das Ergebnis des Koalitionsvertrages zwischen CDU und FDP: "Die CDU opfertwegen der FDP auf dem Altar der Macht den arbeitsfreien Sonntag. CDU und FDP überlassen den Tag...Mehr erfahren

30. Mai 2017

Gegen uneingeschränkte Sonntagsöffnungen

Als einen weiteren, massiven Angriff auf die Rechtsgrundlagen der gesetzlich geschützten Sonntagsruhe insgesamt wertet die Allianz für den freien Sonntag die Forderung eines Bündnisses von Warenhaus- und Einkaufszentrumsbetreibern nach einer...Mehr erfahren

26. Mai 2017

Sonntagsschutz: NRW-CDU will Anlassbezug überprüfen

CDA-Bundesvorsitzender, Staatssekreär Karl-Josef Laumann auf dem 16. Bundesverbandstag der KAB in Krefeld. Foto: Erlenkötter

„Die Digitalisierung in der Arbeitswelt lässt sich nicht aufhalten, deshalb müssen wir über neue Regelungen im Arbeitsrecht diskutieren“, fordert CDA-Bundesvorsitzender Karl-Josef Laumann auf dem 16. Bundesverbandstag der KAB Deutschlands in Krefeld.Mehr erfahren

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Allianz

Die Allianz für den freien Sonntag, die auch von der KAB getragen wird, zeigt die Bedeutung des Sonntags deutlich in ihrer Grundsatzerklärung auf: „Das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Erholung, Muße und Freizeit lässt sich nur in einer für alle gemeinsamen Ruhezeit befriedigen.

  • Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz dient der humanen Qualität unserer Gesellschaft.
  • Der Sonntag schützt den Menschen, die Familie, die gottesdienstliche Feier und die persönliche Gestaltung von gemeinsamer freier Zeit.
  • Er verschafft allen die notwendige Zeit der Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Das Erleben gemeinsamer freier Zeit in den Familien, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, das Engagement im Ehrenamt ist auf freie Sonn- und Feiertage angewiesen.
  • Der recht verstandene Sonntag setzt ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie, die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.
  • Der verfassungsrechtliche Schutz des Sonntags drückt eine Priorität aus, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bewähren hat. Angesichts des wachsenden Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag als ein Tag der Ruhe und des bewussten Andersseins für die Menschen nötiger denn je.

 

 

 

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