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            <title>KAB - Nachrichten</title>
            <link>https://www.kab-passau.de</link>
            <description>Nachrichten</description>
            <language>en-gb</language>
            
            <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 12:42:05 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 10 Aug 2026 12:42:05 +0200</lastBuildDate>
            
            
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                        <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 14:46:34 +0200</pubDate>
                        <title>Wo der Glaube sprudelt – Auf den Spuren der Quellenheiligtümer</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/wo-der-glaube-sprudelt-auf-den-spuren-der-quellenheiligtuemer</link>
                        <description>Studien- und Kulturfahrt mit KAB Kreispräses Ludwig Samereier führte zu besonderen Kraftorten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Faszination heiliger Quellen, jahrhundertealter Wallfahrtsstätten und eindrucksvoller Glaubenszeugnisse stand im Mittelpunkt einer abwechslungsreichen Studien- und Kulturfahrt mit Pfarrer Sommer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begaben sich zusammen mit KAB Kreispräses Pfarrer Ludwig Samereier und der KAB Diözesansekretärin Monika Wagmann auf eine spannende Reise zu den Quellenheiligtümern im niederbayerisch-oberösterreichischen Grenzraum und erlebten einen Tag voller Geschichte, Spiritualität und beeindruckender Natur.</p>
<p>Den Auftakt bildete <strong>Taubenbach</strong>, eine der ältesten Urseelsorgestellen der bayerischen Heimat. Im Albanikirchlein erläuterte Pfarrer Sommer die bewegte Geschichte des Gotteshauses und des kunstvollen Albani-Altars mit den Darstellungen des heiligen Alban, des heiligen Wolfgang und des heiligen Leonhard. Besonders spannend war die Legende um den heiligen Alban, den „Mann ohne Kopf“. Ein aus Ton gefertigter Schädel, der als Haupt des Heiligen verehrt wird, sorgte ebenso für Staunen wie der 73 Meter tiefe Albanibrunnen, dessen Quelle mitten in einer Wiese entspringt.</p>
<p>Auf der Weiterfahrt fiel der Blick auf eine echte Kuriosität: den einzigen Bahnhof Deutschlands, an dem niemals ein Zug gefahren ist. Ziel war anschließend <strong>Wittibreut</strong>, wo Pfarrer Sammereier vor einigen Jahren als Seelsorger wirkte. Mit viel Engagement ließ er die Kapelle am Gnadenbrunnen, einst mit Gerümpel zugestellt, wieder in neuem Glanz erstrahlen. Einst pilgerten unzählige Gläubige zur „Lieben Frau vom Gnadenbrunn“, einer bedeutenden Urstätte der Christianisierung. Dass Napoleons Truppen im Jahr 1809 die wertvollen Votivtafeln mitnahmen, gehört zu den bewegenden Kapiteln ihrer Geschichte.</p>
<p>Weiter führte die Fahrt zur Wallfahrtsstätte <strong>Heiligenbrunn</strong> im Neuburger Wald, einem ganz besonderen Kraftort. Inmitten einer idyllischen Waldlichtung sprudelt dort seit Jahrhunderten das sogenannte Bründlwasser. Die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, das frische Quellwasser zu kosten. Seit Generationen wird ihm heilende Wirkung, unter anderem bei Kniebeschwerden, nachgesagt. Viele füllten sich das Wasser in Flaschen ab, um ein Stück dieses besonderen Ortes mit nach Hause zu nehmen.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war <strong>Maria Brunnenthal</strong> mit seiner über 400-jährigen Geschichte. Die Bründlkapelle verbindet auf einzigartige Weise die Verehrung der Gottesmutter mit einem Quellenheiligtum. Pfarrer Samereier berichtete, dass einst sogar die Passauer Bischöfe hier im Quellwasser badeten. Beim gemeinsamen Mittagessen im traditionsreichen Gasthaus Stelzenwirt – dem ehemaligen Badehaus der Bischöfe – wurden Geschichte und Gegenwart dieses besonderen Wallfahrtsortes lebendig. Nach der Abtrennung des Innviertels vom Bistum Passau im Jahr 1779 verfiel die Anlage zunächst in Armut und wurde geplündert, ehe sie im folgenden Jahrhundert wieder zu neuer Blüte fand.</p>
<p>In <strong>Wernstein</strong> erwartete die Gruppe eine außergewöhnliche Kirche. „Ich mag es, wenn es in der Kirche sprudelt“, schmunzelte Pfarrer Samereier. Tatsächlich wurde beim Bau eine Quelle in das Gotteshaus integriert. Das Wasser plätschert bis heute ununterbrochen, nur leider nicht am Tages des Besuches. Besonders beeindruckend: Altar, Tabernakel und Taufstein bestehen aus demselben Gestein, wobei der Taufstein zugleich Quellstein ist. Rund um den Altar versammelten sich die Teilnehmer zu einer kurzen Andacht und sangen gemeinsam das Lied <em>„Du bist meine Quelle“</em> aus dem Gotteslob – eine eindrucksvolle Erinnerung an die eigene Taufe und an das lebendige Wasser des Glaubens.</p>
<p>Nicht weniger beeindruckend war die Kapelle <strong>„Heilige Kammerl“</strong> in Wagenham bei Mattighofen. Unter dem Altar fließt das Quellwasser hindurch, während unter dem Vorplatz das sogenannte Frauenbründl entspringt. Einer alten Überlieferung zufolge soll das Wasser besonders bei Augenleiden helfen. Noch heute kommen viele Menschen, wie gerade zu sehen war, mit Kanistern, um das Wasser mitzunehmen.</p>
<p>Den gelungenen Abschluss fand die Studienfahrt bei einer gemütlichen Einkehr im Gasthaus Preiser/Schmidham bei Pischelsdorf. Bei guten Gesprächen ließen die Teilnehmenden die zahlreichen Eindrücke Revue passieren.</p>
<p>Am Ende waren sich alle einig: Die Reise bot nicht nur faszinierende Einblicke in Geschichte, Kultur und Glaube, sondern machte auch deutlich, welche besondere Bedeutung Quellen seit Jahrhunderten als Orte des Glaubens, der Hoffnung und des Lebens besitzen. „Es war ein erlebnisreicher, interessanter und bereichernder Tag“, lautete das Fazit vieler Teilnehmer. Künftig, so waren sich viele sicher, werde man das kostbare Gut Wasser – und besonders die heiligen Quellen – mit noch größerer Wertschätzung betrachten. Ein großes DANKE an Pfarrer Samereier für die wunderbare Auslese dieser Besonderheiten.&nbsp;</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Text und Fotos Monika Wagmann</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:15:07 +0200</pubDate>
                        <title> 60 Jahre Treue – ein beeindruckendes Zeichen von Solidarität, Zusammenhalt und Treue.</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/60-jahre-treue-und-solidaritaet-zur-kab</link>
                        <description>Ehrung für Erich Keck aus dem KAB OV Emmerting durch Landrat Windhorst</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gelebte Tradition, dass im Landkreis Altötting jedes Jahres im Namen des Landkreises Altötting durch den Landrat langjährige verdiente Gewerkschafter und Mitglieder der Arbeitsnehmervertretungen ausgezeichnet werden. 60 Jahre Mitgliedschaft bei der KAB – dieses außergewöhnliche Jubiläum konnte Erich Keck aus dem KAB OV Emmerting begehen. Geehrt vom Landrat Dr. Tobias Windhorst beim traditionellen diesjährigen Arbeitnehmerempfang in Kirchweidach freute er sich über diese besondere Auszeichnung und Urkunde. Gedankt für seine jahrzehntelange Treue und Solidarität zur KAB haben ihm bei dieser Gelegenheit auch die KAB Diözesanvorsitzende und auch regionale Verantwortliche des DGB, Jasmin Geltinger, und KAB Diözesansekretärin, Monika Wagmann.</p>
<p>60 Jahre Mitgliedschaft in der KAB sind weit mehr als eine Zahl. Sie stehen für gelebte Solidarität, Verlässlichkeit und den gemeinsamen Einsatz für die Rechte der Beschäftigten.<br> 60 Jahre Treue zur KAB sind 60 Jahre gelebte Solidarität. Sie erinnern uns daran, dass gute Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und Mitbestimmung nur dort wachsen, wo Menschen zusammenstehen. Ihr langjähriges Engagement verdient unseren Dank und unseren größten Respekt.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Text und Fotos Monika Wagmann</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:55:09 +0200</pubDate>
                        <title>Moderne Fertigung und vielfältige Ausbildung in einem weltweit tätigen Unternehmen</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/moderne-fertigung-in-einem-weltweit-taetigen-unternehmen</link>
                        <description>KAB-Kreisverband Freyung-Grafenau zu Gast bei Knorr-Bremse in Aldersbach</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Delegation des KAB-Kreisverbandes Freyung-Grafenau besuchte kürzlich den Produktionsstandort der Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH in Aldersbach. Im Mittelpunkt der Betriebsbesichtigung standen die moderne Fertigung sowie die vielseitigen Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten des weltweit tätigen Unternehmens.</p>
<p>Begrüßt wurde die Gruppe von Andreas Schinhärl, Ausbildungsleiter am Standort Aldersbach. Als Leiter der Berufsausbildung und Mitglied des Prüfungsausschusses für Metallberufe verfügt er über langjährige Erfahrung in der Ausbildung junger Fachkräfte. Zu Beginn stellte Schinhärl das Unternehmen in einer anschaulichen Präsentation vor und vermittelte interessante Einblicke in die Geschichte, Entwicklung und Zukunftsperspektiven des Werkes.</p>
<p>Knorr-Bremse zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Bremssystemen für Nutzfahrzeuge und Schienenfahrzeuge. Das Unternehmen wurde 1905 von Georg Knorr in Berlin gegründet und entwickelte sich zu einem international tätigen Technologiekonzern. Der Standort Aldersbach wurde im Jahr 1980 mit rund 25 Beschäftigten gegründet. Heute arbeiten dort etwa 1.050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Werk ist Teil eines internationalen Produktionsnetzwerks und zeichnet sich durch modernste Fertigungs- und Logistikprozesse aus.</p>
<p>Werksleiter Gerhard Schwarz verantwortet den Standort, an dem hochwertige Komponenten für die Bereiche Wheel End, Chassis Systems, Steering, Drivetrain und Trailer produziert werden. Zu den besonderen Kernkompetenzen zählen die Zerspanungs- und Oberflächentechnologie für sicherheitsrelevante Scheibenbremssysteme. Eine eigene Versuchsabteilung gewährleistet die kontinuierliche Weiterentwicklung und Prüfung der Produkte unter höchsten Sicherheitsstandards.</p>
<p>Beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe von den hohen Qualitätsansprüchen des Unternehmens. Eine konsequente Null-Fehler-Strategie, umfangreiche End-of-Line-Prüfungen sowie moderne Qualitätsmanagementsysteme sorgen dafür, dass jedes Bauteil den strengen Anforderungen der internationalen Kunden entspricht.</p>
<p>Auch im Bereich Digitalisierung und Innovation setzt der Standort Maßstäbe. Additive Fertigung, ein eigener Werkzeugbau sowie der zunehmende Einsatz von Robotik und Künstlicher Intelligenz prägen die Produktion. Besonders beeindruckend war die vollautomatisierte Logistik im Neubau, in der Paletten automatisch eingelagert und verwaltet werden. Tablets an den Arbeitsplätzen unterstützen die Beschäftigten bei der digitalen Fertigung und Dokumentation.</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Berufsausbildung. Derzeit absolvieren 68 Auszubildende ihre Ausbildung bei Knorr-Bremse in Aldersbach. Angeboten werden unter anderem die Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Zerspannungsmechaniker, Elektroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann beziehungsweise Industriekauffrau sowie Fachinformatiker. Darüber hinaus investiert das Unternehmen intensiv in die Weiterbildung seiner Beschäftigten – von Zusatzqualifikationen über Umschulungen und Teilqualifizierungen bis hin zu weiteren berufsbegleitenden Entwicklungsangeboten.</p>
<p>Zum Abschluss führte Andreas Schinhärl die Gäste durch die modern ausgestattete Ausbildungswerkstatt. Dort konnten sich die Mitglieder des KAB-Kreisverbandes persönlich davon überzeugen, unter welch hervorragenden Bedingungen die Fachkräfte von morgen ausgebildet werden. Moderne Maschinen, digitale Lernmittel und eine praxisnahe Ausbildung bilden die Grundlage für eine qualifizierte Vorbereitung auf das Berufsleben.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankten sich herzlich für die informative Führung und die offenen Einblicke in ein innovatives Industrieunternehmen der Region. Der Besuch verdeutlichte eindrucksvoll, welche Bedeutung eine hochwertige Berufsausbildung, moderne Technologien und kontinuierliche Weiterbildung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Niederbayern haben.</p>
<p>Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung besuchte die Delegation des KAB-Kreisverbandes Freyung-Grafenau die Klosterkirche Aldersbach. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur der barocken Kirche. Ebenfalls besichtigt wurden die Lorettokapelle sowie die Portenkapelle, die als bedeutende Bestandteile der ehemaligen Klosteranlage gelten.</p>
<p>In einer gemeinsamen Gebetsandacht gedachten die Besucherinnen und Besucher der Opfer des schweren Erdbebens in Venezuela und schlossen deren Angehörige sowie alle von der Naturkatastrophe Betroffenen in ihre Fürbitten ein.</p>
<p>Den gelungenen Tagesausflug ließ die Gruppe schließlich bei einem gemeinsamen Abendessen im Bräustüberl Aldersbach in geselliger Runde ausklingen. Dabei wurden die vielfältigen Eindrücke des Tages noch einmal vertieft und der Austausch innerhalb des Kreisverbandes gepflegt. Die Teilnehmer zeigten sich sehr erfreut über das abwechslungsreiche Programm, das sowohl interessante Einblicke in ein modernes Industrieunternehmen als auch kulturelle und spirituelle Höhepunkte miteinander verband.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Nicole Polleichtner</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 14:09:52 +0200</pubDate>
                        <title>Ziegel - der meist verwendete Baustoff. KAB-KV Passau besucht die Fa. Erbersdobler</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/ziegel-der-meist-verwendete-baustoff-kab-kreisverband-passau-besucht-die-fa-erbersdobler</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der diesjährigen Betriebsführung des KAB-Kreisverbandes Passau stand ein Betrieb der Baustoffindustrie auf der Agenda. Die Fa. Erbersdobler produziert seit 1892 Ziegel in Gurlarn, das zur Marktgemeinde Fürstenzell gehört. Dem Betrieb gehören 65 Mitarbeiter an von denen 45 in der Produktion beschäftigt sind. Im Zweischichtbetrieb werden 130 Ziegelsorten hergestellt. Stündlich &nbsp;werden 80 – 100 Tonnen Rohmaterial, das vorwiegend aus eigenen Tongruben stammt, verarbeitet. Der Betriebsleiter, Simon Kasberger, führte die KAB-Gruppe durch den Betrieb und erläuterte die einzelnen Produktionsschritte vom Rohmaterial bis zum fertigen Ziegel. Der vorletzte Arbeitsschritt vor der Verpackung der Ziegel, nämlich das Brennen der Ziegel bei 860 Grad in einem 94 Meter&nbsp; langen Brennofen der mit Gas betrieben wird, ist sehr energieintensiv. Laut Herrn Kasberger sind Ziegel immer noch der meistverwendete Baustoff zur Errichtung von Gebäuden in&nbsp; Bayern. Erbersdobler Ziegel werden hauptsächlich in Niederbayern, aber auch bis nach Oberbayern, Italien und Tschechien verkauft.<br> Abschließend bedankte sich Kreisvorsitzender Werner Öller bei Herrn Kasberger für die sehr interessante und informative Führung.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Werner Öller</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 15:27:30 +0200</pubDate>
                        <title>Großer Andrang bei Erbrechts-Vortrag in Wurmannsquick</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/grosser-andrang-bei-erbrechts-vortrag-in-wurmannsquick</link>
                        <description>Fachanwalt erläutert bei der KAB „Tipps und Tricks für ein rechtssicheres Testament“. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Gaststube  im „Café Moser“ in Wurmannsquick, als das Bildungswerk der KAB zum Vortrag „Richtig oder Falsch? So vererbe ich richtig!“ eingeladen hatte.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;Trotz der großen Hitze und der Fußballweltmeisterschaft füllte sich der Saal schnell. Das große Interesse zeigte einmal mehr: Das Thema Erben und Vererben bewegt die Menschen in der Region – und zwar unabhängig von Alter oder Vermögen.</p>
<p>Referent des Abends war Rechtsanwalt Ralf Nieke, Fachanwalt für Erbrecht und Inhaber einer auf Erbrecht spezialisierten Kanzlei in Pocking. Seit über 20 Jahren befasst er sich mit diesem Rechtsgebiet. Entsprechend praxisnah, pointiert und zugleich unterhaltsam gestaltete er seinen Vortrag. Gut gelaunt, mit spürbarer Freude am Austausch und vielen anschaulichen Beispielen führte er durch ein Rechtsgebiet, das viele scheuen – und das doch jeden betrifft.</p>
<p>Gleich zu Beginn stellte Nieke eine zentrale These auf: „Ein Testament ist kein Ort für Experimente. Wer hier auf fachkundige Beratung verzichtet, spart an der falschen Stelle.“ Viele letztwillige Verfügungen seien gut gemeint, aber handwerklich unzureichend formuliert. Die Folge seien typische Konflikte: Auslegungsschwierigkeiten, Pflichtteilsstreitigkeiten oder langwierige Auseinandersetzungen innerhalb von Erbengemeinschaften. „Wenn ein Testament unklar ist, entscheidet am Ende nicht der Wille des Erblassers – sondern ein Gericht“, so Nieke.</p>
<p>Anhand konkreter Fallbeispiele aus seiner anwaltlichen Praxis zeigte er, wo häufige Irrtümer liegen. So berichtete er von einem handschriftlichen Testament, in dem ein Vater lediglich verfügt hatte: „Meine Frau erbt unser Haus. Die Wohnung bekommt meine Tochter.“ Weitere Regelungen fehlten. Über Jahre stritten die Geschwister vor Gericht über die Auslegung. Das Ergebnis: Neben der Frau und der Tochter wurden auch die Söhne gesetzliche Miterben. „Der Erblasser wollte Frieden – und hat unbeabsichtigt Streit gestiftet“, so Nieke. Sein Hinweis: „Vererben und Vermachen ist nicht dasselbe. Wer einzelne Gegenstände verteilt, ohne einen Erben zu bestimmen, provoziert den Streit über die Erbfolge.“</p>
<p>Erbengemeinschaften bezeichnete der Referent als „Zwangsgemeinschaften mit erheblichem Konfliktpotenzial“. Gerade wenn Immobilien, Unternehmen oder landwirtschaftliche Flächen im Nachlass seien, könne dies zu jahrelangen Auseinandersetzungen führen. „Erbengemeinschaften sind streitanfällig, kostenintensiv und emotional hoch aufgeladen“, erklärte Nieke. Häufig würden im Erbfall sogar alte Konflikte zwischen Geschwistern wieder aufbrechen.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war das sogenannte Berliner Testament. Viele Ehepaare setzten sich gegenseitig als Alleinerben ein und die Kinder als Schlusserben. „Das Berliner Testament erscheint auf den ersten Blick gerecht – es kann aber steuerlich sehr teuer werden“, erläuterte Nieke. Durch die Alleinerbeneinsetzung des Ehepartners würden Freibeträge der Kinder beim ersten Erbfall häufig ungenutzt bleiben. „Bei größeren Vermögen führt das schnell zu unnötiger Erbschaftsteuer“, so der Fachanwalt.</p>
<p>Auch Pflichtteilsansprüche der Kinder könnten zum Problem werden. Nieke schilderte einen Fall, in dem ein enterbter Sohn nach dem Tod des Vaters seinen Pflichtteil geltend machte. Die Mutter als Alleinerbin musste ein Darlehen aufnehmen, um den Anspruch auszahlen zu können. „Der Pflichtteil ist ein reiner Geldanspruch – und er kann die Existenz des überlebenden Ehepartners gefährden“, warnte der Referent. Zudem werde die Bindungswirkung des Berliner Testaments oft unterschätzt. „Wer sich gegenseitig bindet, kann nach dem ersten Todesfall meist nichts mehr ändern. Auch dann nicht, wenn sich Lebensumstände völlig verändern.“</p>
<p>Besonderes Augenmerk legte Nieke auf die formalen Anforderungen an ein Testament. Ein eigenhändiges Testament müsse vom Verfasser vollständig handschriftlich verfasst sowie mit Datum, Ort und Unterschrift versehen sein. „Formfehler führen zur Unwirksamkeit – und dann ist es regelmäßig zu spät“, so seine klare Botschaft. Er berichtete von einem Fall, in dem ein vermeintliches Testament an der falschen Stelle unterschrieben worden war. Das Nachlassgericht erkannte es nicht an. Auch ein fehlendes Datum oder eine unklare Formulierung kann über Hunderttausende Euro entscheiden.</p>
<p>Deutlich warnte der Referent auch davor, Mustervorlagen aus dem Internet zu verwenden oder auf künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT zu vertrauen. „Standardlösungen passen nicht auf komplexe Lebensverhältnisse“, sagte er. Jede Familie habe eigene Strukturen, Vermögenswerte und Konfliktpotenziale. Ein maßgeschneidertes Testament kostet deutlich weniger als ein späterer Erbstreit.</p>
<p>Mit eindrucksvollen Zahlen verdeutlichte Nieke die wirtschaftliche Dimension des Themas: In Deutschland würden jährlich rund 400 Milliarden Euro vererbt. Dennoch hätten nur etwa 30 Prozent der Erwachsenen ein Testament errichtet. Wer nichts regelt, überlässt sein Vermögen dem Zufall. Nur der Tätige kann gestalten, betonte er.</p>
<p>Auch das Konfliktpotenzial im Erbfall sprach der Referent offen an. In rund jedem fünften Erbfall kommt es zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Streitpunkte seien häufig die Wirksamkeit und Auslegung von Testamenten, Pflichtteilsansprüche, Auskunfts- und Bewertungsfragen sowie lebzeitige Schenkungen. Prozesskosten könnten – je nach Nachlasswert – schnell hohe fünfstellige Beträge erreichen. Bei einem größeren Nachlass ist ein Erbstreit auch wirtschaftlich ein Risiko.</p>
<p>Als „Fahrplan für mehr Rechtssicherheit“ nannte Nieke drei zentrale Elemente: klare Kommunikation innerhalb der Familie, frühzeitige steuerliche Planung und eine individuell ausgearbeitete letztwillige Verfügung. Sein Fazit formulierte er prägnant: „Ein rechtssicheres Testament ist kein Misstrauensvotum gegenüber der Familie, sondern ein Akt der Verantwortung.“</p>
<p>Im Anschluss nutzten die zahlreichen Zuhörer die Gelegenheit zu Fragen, wovon intensiv Gebrauch gemacht wurde. Die Diskussion zeigte, wie groß der Informationsbedarf in diesem sensiblen Bereich ist.</p>
<p>Der Abend in Wurmannsquick machte deutlich: Wer Streit vermeiden und Vermögen geordnet weitergeben will, sollte sich frühzeitig mit dem eigenen Nachlass befassen – und fachkundigen Rat einholen. Nach dem Vortrag bedankte sich für den Ortsverband die Vorsitzende Franziska Brandl und für den Verband die Diözesansekretärin Monika Wagmann beim Referenten für den sehr hochinteressanten Einblick in das Erbrecht. (hah)</p>
<p><em>Fototext- Hahn</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 16:30:05 +0200</pubDate>
                        <title>KAB-Familienbildungs- und freizeitwoche in Pfronten: Heimat mit allen Sinnen erleben</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-familienbildungs-und-freizeitwoche-in-pfronten-heimat-mit-allen-sinnen-erleben</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche voller Gemeinschaft, Begegnungen und unvergesslicher Erlebnisse erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der KAB-Familienwoche in Pfronten. Unter dem Leitgedanken <strong>„</strong>HEIMAT entdecken und GEMEINSAM&nbsp; erleben“ gestaltete Referentin Katharina Hölzl ein abwechslungsreiches Bildungs- und Freizeitprogramm, das Erwachsene und Kinder gleichermaßen begeisterte.</p>
<p>Zu den Höhepunkten der Woche gehörte die Wanderung auf dem <strong>Juwelenweg am Breitenberg</strong>. Die Familien genossen die beeindruckende Bergkulisse und konnten die Schönheit der Allgäuer Heimat hautnah erleben. Dabei boten sich immer wieder Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Natur bewusst wahrzunehmen. Zudem erhielten die Wandernden viele Informationen zur alpinen Vegetation, zur Natur oben am Berg, zu den unterschiedlichen Bergen mit ihren Namen und zu den alpinen Pflanzen des Weges. Infotafeln informierten die Familien zur reichen Tierwelt in den Bergen.</p>
<p>Ein weiterer Programmpunkt widmete sich der Frage, wie Tradition und moderne Lebensweisen zusammenfinden können. Bei einem informativen Vormittag zum Thema <strong>„Bayerische Küche vegan erleben“</strong> lernten die Teilnehmenden, wie sich regionale und traditionelle Gerichte auch pflanzlich zubereiten lassen. Die vorgestellten Rezepte und Anregungen stießen auf großes Interesse und zeigten, dass Heimatküche vielfältig und zeitgemäß sein kann.</p>
<p>Ein besonderes Erlebnis war zudem der Besuch des <strong>Bienendorfs</strong> mit einer fachkundigen Führung. Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in die Welt der Bienen und erfuhren viel über deren Bedeutung für Natur und Umwelt. Vor allem die Kinder zeigten großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen.</p>
<p>Für Begeisterung sorgte auch der traditionelle <strong>Brauchtumsabend</strong>. Der Trachtenverein präsentierte mit viel Herzblut regionale Tänze und gelebtes Brauchtum. Die farbenfrohen Trachten, die mitreißende Musik und die schwungvollen Darbietungen machten den Abend zu einem besonderen Höhepunkt der Familienwoche. Viele Gäste ließen sich von der Freude der Tänzerinnen und Tänzer anstecken und erlebten Heimatkultur auf eindrucksvolle Weise.</p>
<p>Während die Erwachsenen sich im Rahmen des Bildungsprogramms mit dem Thema Heimat auseinandersetzten, erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches und liebevoll gestaltetes Programm. Spiel, Kreativität und gemeinsame Abenteuer sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Die Eltern zeigten sich begeistert von der engagierten Betreuung und den vielfältigen Angeboten.</p>
<p>Am Ende der Woche waren sich alle einig: Die KAB-Familienwoche bot Raum für das Heimat Heimat, für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erfahrungen. Besonders wertvoll war das Erleben der Familien als Gemeinschaft – sowohl innerhalb der eigenen Familie als auch in der großen Gemeinschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Viele kehrten mit neuen Freundschaften, schönen Erinnerungen und einem gestärkten Gefühl von Heimat nach Hause zurück.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Kathi Hölzl/Fotos Kathi Hölzl</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:08:43 +0200</pubDate>
                        <title>Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/entwicklungszusammenarbeit-auf-augenhoehe</link>
                        <description>KAB Altötting empfängt Delegation der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung aus Tansania</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Miteinander statt übereinander reden“ – unter diesem Leitgedanken stand der Besuch einer vierköpfigen Delegation der Catholic Workers Movement (CWM) aus Tansania beim KAB KV Altötting. Die Begegnung bot zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch, zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Einblick in die Arbeit der beiden Arbeitnehmerbewegungen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Informationen über Projekte, sondern vor allem das gemeinsame Erleben, das voneinander Lernen und die gelebte Partnerschaft auf Augenhöhe.</p>
<p>Den Auftakt bildete eine englischsprachige Stadtführung durch Altötting. Dabei erfuhren die Gäste viel über die Geschichte des bedeutendsten Marienwallfahrtsortes Deutschlands. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Gnadenkapelle, den sich die Delegation ausdrücklich gewünscht hatte. Die besondere Atmosphäre dieses für Millionen Pilger bedeutenden Ortes beeindruckte die Gäste nachhaltig.</p>
<p>Am Nachmittag stand ein Besuch bei der EGIS e.G. in Neuötting auf dem Programm. Dort informierte sich die Delegation über das Konzept einer genossenschaftlich organisierten Energieversorgung. Bei der Vorstellung der Bürgerenergiegenossenschaft und der Besichtigung des Bürgersolarparks wurde deutlich, wie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung für eine nachhaltige Energieversorgung übernehmen können. Das Interesse der Gäste war groß, denn viele der vorgestellten Ideen bieten auch Anregungen für Projekte in Tansania.</p>
<p>Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsamer Gottesdienst in der Stiftskirche mit Stadtpfarrer Prälat Dr. Klaus Metzl, der die Besucher aus Afrika herzlichst begrüßte. Beim anschließenden Empfang im Dekanatshaus kamen Mitglieder der KAB, aus der Pfarrei und die Gäste aus Tansania miteinander ins Gespräch. Dabei berichtete die Delegation eindrucksvoll von ihrer Arbeit und den Herausforderungen, denen sich die CWM in ihrem Heimatland stellt.</p>
<p>Ein wichtiger Baustein ihrer Arbeit sind selbst organisierte Spargemeinschaften, die Menschen mit kleinen Krediten den Aufbau einer eigenen wirtschaftlichen Existenz ermöglichen – etwa in der Imkerei, der Geflügelhaltung oder im Schneiderhandwerk. Ebenso unterstützt die CWM Kleinbauern durch Schulungen im ökologischen Gewürzanbau und stärkt damit deren wirtschaftliche Unabhängigkeit.<br> Ein besonderes Anliegen ist außerdem der Schutz von Hausangestellten, deren Rechte häufig missachtet werden. Vor allem Frauen und Mädchen leiden vielfach unter Ausbeutung und Gewalt. Die CWM setzt sich deshalb für die Einhaltung internationaler Arbeitsstandards ein und bietet Beratung sowie Bildungs- und Ausbildungsprogramme an. So konnten bereits viele junge Frauen eine Berufsausbildung absolvieren und sich eine eigenständige Zukunft aufbauen.</p>
<p>Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung in Tansania besteht seit rund 15 Jahren und zählt heute mehr als 5.000 Mitglieder in über 300 Ortsgruppen. Die Begegnung in Altötting machte deutlich, wie wertvoll internationale Partnerschaften sind: Sie schaffen Verständnis füreinander, eröffnen neue Perspektiven und zeigen, dass Solidarität dort wächst, wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann, bilder Hannes Kreller</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 19:04:12 +0200</pubDate>
                        <title>Demokratie feiern – Haltung zeigen!</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/demokratie-feiern-haltung-zeigen</link>
                        <description>Breites Bündnis gegen Ausgrenzung und Hass – Demonstration in Passau gegen den Parteitag der AFD mit Vertretern aus Politik, Gewerkschaften und Kirchen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Katholische Arbeitnehmerbewegung stehen wir für Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit und eine demokratische Gesellschaft, in der alle Menschen respektiert werden. Demokratie lebt vom Mitmachen. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spaltung und populistische Parolen zunehmen, ist es wichtig, dass wir gemeinsam für unsere Werte eintreten: für Respekt, Nächstenliebe, soziale Gerechtigkeit und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Deshalb unterstützte die KAB, die vom Runder Tisch gegen Rechts Passau e.V. und den Gewerkschaften organisierte Großkundgebung auf dem Messeplatz in Kohlbruck und rief zur Teilnahme auf.&nbsp;</p>
<p>Rund 1000 Menschen nahmen an der Veranstaltung bei doch höchst "heißen" Temeraturen um die 34 Grad teil. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich. Sie verstand sich nicht nur als Protest gegen rechtsextreme und menschenfeindliche Tendenzen, sondern vor allem als ein Fest der Demokratie, der Vielfalt und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen der Passauer Zivilgesellschaft – darunter die Kirchen, die Gewerkschaften, Omas gegen Rechts Passau, die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) und viele weitere Verbände und Initiativen – wurde ein sichtbares Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft gesetzt.</p>
<p>Schon am frühen Morgen hatte sich ein 4 km langer Demonstrationszug aus der Innenstadt auf den Weg zur Dreiländerhalle gemacht.</p>
<p>Die Akteure konnten prominente Redner*Innen für die zentrale Veranstaltung gewinnen – zu ihnen gehörten: &nbsp;</p>
<p> Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern<br>  Christian Springer, Kabarettist<br>  Michael Wagner, Landespräses der Kath. Arbeitnehmerbewegung<br>  Andreas Rother, Oberbürgermeister der Stadt Passau<br>  Katja Reitmaier, Sprecherin „Runder Tisch“</p>
<p>Diakon und Landespräses Michael Wagner betonte in seiner Rede, die AFD unterscheide sich durch ihre Remigrationspläne von den demokratischen Parteien. Völkischer Nationalsozialismus und Christentum seien unvereinbar. Gefährlich seien diejenigen, die sich in der Mitte der Gesellschaft verorten und trotzdem die AFD wählen und damit die Tür öffnen.&nbsp;</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann/Alois Straßer</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 08:36:46 +0200</pubDate>
                        <title>Wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/wichtige-stimme-fuer-soziale-gerechtigkeit</link>
                        <description>KAB OV Haag zieht Bilanz bei der JHV - 300 Mitglieder als Zielvorgabe. Isabella Loibl wurde zur Theologischen Referentin ernannt - viele Ehrungen langjähriger Mitglieder. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die KAB Haag beginnt das neue Berichtsjahr traditionell im Mai zur Jahreshauptversammlung mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Der Zelebrant, Kreis- und ehemalige Diözesanpräses der KAB, Franz Schollerer, zeigte in seiner Predigt die Werte und Ziele des Verbandes auf. Gerade in einer unruhigen Zeit sei es &nbsp;enorm wichtig die Stimme zu erheben für soziale Gerechtigkeit und für Werte, die uns die Katholische Soziallehre deutlich und entschieden vor Augen führt. Es gilt sich zu widersetzen – den neuen Strömungen von Rassismus, der Ausgrenzung von Minderheiten und&nbsp;den unausgewogenen Einschnitten gerade bei sozial schwachen Arbeitnehmerschichten. „Dafür steht auch die KAB Haag als starker Ortsverband in einer bundes- und europaweiten&nbsp; Organisation.“&nbsp;<br> Im Rahmen des Gottesdienstes übergab Franz Schollerer die Ernennungsurkunde der Diözese für Frau <strong>Isabella Loibl zur Theologischen Referentin der KAB Haag.</strong></p>
<p>Im vollen Saal des Gasthofes Waldbauer konnte anschließend der Vorsitzende Martin Knödlseder die Mitglieder und Ehrengäste begrüßen. Besonders nannte er den Zelebranten Franz Schollerer, die Stadträte Hans Waldbauer und Martin Wipplinger sowie Peter Auer und den Ehrenbürger der Stadt Hauzenberg Josef Wipplinger. Die Versammlung gedachte der verstorbenen Mitglieder im abgelaufenen Berichtsjahr: Englbert Umseher, Pfarrer Hans Kümmeringer, Gustl Baumgartner, Anneliese Kloiber und Adolf Holler. Sie alle waren lange Jahre wertvolle Mitgestalter in der großen KAB-Familie. Gerade bei Ehrenmitglied Englbert Umseher zeigt sich das Wesen des Haager Verbandes sehr deutlich. Über Jahrzehnte war er der Star auf der Haager Faschingsbühne, war aber genauso aktiv in der Vorstandschaft, fehlte bei keiner Veranstaltung auf Orts-, Kreis- oder Diözesanebene und lebte die Werte der KAB auch in seinem Beruf in der ZF Passau. &nbsp;</p>
<p>Martin Knödlseder ging in seinem bildunterstützten Jahresbericht auf viele einzelne Termine ein. Schwerpunkte dabei waren Betriebsbesuche, Vorträge und Diskussionen zu sozialpolitischen Themen sowie Mitwirkung und Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen der KAB. Viele Termine ergaben sich auch aus dem örtlichen Vereins- und Pfarrleben mit den verschiedenen Festen, den Besuchen bei runden Geburtstagen, dem Vereinsausflug, der großen Weihnachtsfeier, dem „Pfoarrgartl“ und sonstigen Feiern des Ortsverbandes. Die Nikolaus-Aktion in der Pfarrei mit den Besuchen bei Kindern, Alten und Kranken und in der Grundschule ist ebenfalls fester Bestandteil im Jahresprogramm. &nbsp;Breiten Raum nimmt natürlich der Fasching ein, den alleine die KAB trägt und organisiert mit den Bunten Abenden und dem großen „Pemperlzug“ . Bei den Vorbereitungen und den Aufführungen sind viele Personen über Wochen gebunden und beschäftigt. Es macht aber auch viel Freude und bringt dem Verband Ansehen in der Öffentlichkeit und ständig neue, vor allem junge Mitglieder. Martin Knödlseder konnte ein volles Jahresprogramm aufzeigen und gab das Ziel aus, in den nächsten Jahren das 300. Mitglied begrüßen zu können. Mit herzlichen Worten bedankte er sich &nbsp;bei den Mitgliedern für die Teilnahme und bei der 17-köpfigen Vorstandschaft für ihre mühevolle&nbsp; Arbeit.</p>
<p>Einen umfangreichen Bericht gab Kassier Josef Kinateder. Er war trotz der immensen Zahlenflut &nbsp;gut austariert zwischen Übersichtlichkeit und ausreichender Information.&nbsp; Angestrebt war ein ausgeglichenes Ergebnis unter dem Strich. Der Mitgliedsbeitrag geht bei der KAB zum weitaus größten Teil an den Diözesan- und Bundesverband, aber Dank der Einnahmen vor allem durch den Fasching, konnte recht großzügig&nbsp; gewirtschaftet&nbsp; werden. Es wurde viel Geld in die Garden investiert, genauso wurden auch die Mitglieder bei den Ausflügen, bei der Weihnachtsfeier und sonstigen Festen und Geburtstagen bedacht. Für örtliche Einrichtungen und für soziale Zwecke konnte das Jahr über viel Geld gespendet werden. So wurde auch im Rahmen der Versammlung eine namhafte Summe an den Förderverein für die Jugendarbeit beim SV Haag und an die Jugendfeuerwehr Windpassing-Haag übergeben. Josef Kinateder betonte, dass es nicht Philosophie des Verbandes sei, Geld anzusammeln, sondern auf einem soliden Grundstock ausgeglichen zu wirtschaften und das sei im Berichtsjahr gut gelungen. Anton Kloiber bedankte sich im Namen der Kassenprüfer für eine einwandfreie Arbeit und die Versammlung konnte einstimmige Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft erteilen.</p>
<p>Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder geehrt bei denen sich die Vorstandschaft in ganz herzlicher Weise auch mit kleinen Präsenten bedankte. Sehr gut vorbereitet und organisiert unter der Regie von Schriftführerin Katrin Moser, dazu gehörte auch eine eigene Kinderbetreuung, ging die Versammlung mit einem gemeinsamen Mittagessen zu Ende.</p>
<p>Dieser Tag der KAB klang mit einer Lichterprozession und Maiandacht in der Pislinger Kapelle aus, die auch dank der Teilnahme der Erstkommunikanten sehr gut besucht war.&nbsp; Hier übernahmen Maria Böldl und Irmgard Bogner die Regie über eine sehr stimmungsvolle Gestaltung.</p>
<p>Die Geehrten:</p>
<p>&nbsp;<strong>25 Jahre:&nbsp;</strong>Berta Weigl</p>
<p><strong>40 Jahre:&nbsp;</strong>Rita Kloiber,&nbsp;Gisela und Max Knödlseder, Martin Peter</p>
<p><strong>50 Jahre:&nbsp;</strong>Ilse Moser,&nbsp;Christa Eggerl,&nbsp;Anton Kloiber,&nbsp;Franz Duschl, Siegfried Schmid, Alois Saxinger, Georg Kloiber, Renate und Josef Scherer, Regina und Josef Krinninger, Karolina Jungwirt.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p><strong>60 Jahre :&nbsp;</strong>Otto Krinninger</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Bericht und Fotos Otto Krinninger</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 May 2026 09:50:37 +0200</pubDate>
                        <title>Frauenforum Rottal-Inn startet mit starkem Signal für mehr politische Beteiligung</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/frauenforum-rottal-inn-startet-mit-starkem-signal-fuer-mehr-politische-beteiligung</link>
                        <description>KAB bringt Mandatsträgerinnen und engagierte Frauen zusammen – Netzwerk soll Austausch, Unterstützung und mehr Sichtbarkeit in der Kommunalpolitik schaffen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die KAB Rottal-Inn&nbsp; hat mit einer Auftaktveranstaltung im Mariandl das neue „Frauenforum Rottal-Inn“ ins Leben gerufen - unter der Organisation von der KAB Diözesansekretärin, Monika Wagmann und Larissa Hausberger, von der KAB Zeilarn, 2. Bürgermeisterin der Gemeinde Zeilarn und stellvertret. Landrätin von Rottal-Inn.&nbsp;</p>
<p>Eingeladen waren Mandatsträgerinnen aller demokratischen Parteien sowie kommunalpolitisch engagierte Frauen. Ziel des Forums ist die parteiübergreifende Vernetzung, Weiterbildung und gegenseitige Unterstützung von Frauen in der Politik.</p>
<p>Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen und Anliegen der Teilnehmerinnen. Die freie Journalistin Doris Kessler moderierte den Abend, den Impulsvortrag hielt Carola Jungwirth. Sie sprach über die weiterhin geringe Präsenz von Frauen in politischen Ämtern und Führungspositionen. Ursache seien weniger fehlende Kompetenz oder Interesse, sondern gesellschaftliche Strukturen, traditionelle Rollenbilder und die hohe Belastung durch Sorge- und Familienarbeit.</p>
<p>Jungwirth betonte zudem den „Preis der Sichtbarkeit“ für Frauen in Politik und Führung. Politikerinnen würden oft kritischer bewertet und stärker auf Äußerlichkeiten reduziert als Männer. Gleichzeitig bewegten sie sich zwischen widersprüchlichen Erwartungen: Einerseits sollten sie kooperativ auftreten, andererseits Durchsetzungsstärke zeigen. Dennoch sei weibliche Sichtbarkeit wichtig, weil jede engagierte Frau anderen den Weg erleichtere. Gleichstellung bedeute gleiche Teilhabe an Verantwortung, Macht und Sichtbarkeit.</p>
<p>In der Diskussion sprach sich Mia Goller für eine feste Frauenquote in politischen Gremien aus. Mehrere Teilnehmerinnen berichteten, dass sie oft auf männliche Förderer angewiesen gewesen seien, um politische Ämter zu erreichen. Außerdem wurde kritisiert, dass Frauen häufig bereits ehrenamtlich sichtbar sein müssten, während Männer oft allein durch eine Kandidatur politische Chancen erhielten.</p>
<p>Larissa Hausberger hob die Bedeutung von Vorbildern und Netzwerken hervor. Reserl Sem erinnerte daran, dass Frauen innerhalb der Parteien lange wenig Rückhalt gehabt hätten. Anja Gassner betonte, Frauen verfügten bereits über starke Netzwerke in Familie, Ehrenamt und Gesellschaft, müssten sich aber stärker als politische Gestalterinnen wahrnehmen. Weitere Teilnehmerinnen verwiesen auf fehlende weibliche Vorbilder, Teilzeitfallen und die schwierige Vereinbarkeit von Familie, Beruf und politischem Engagement.</p>
<p>Einigkeit bestand darüber, dass Frauen stärker ermutigt werden müssten, politische Verantwortung zu übernehmen. Das Frauenforum soll deshalb als langfristiges Netzwerk etabliert werden und künftig auch mit anderen Verbänden zusammenarbeiten.</p>
<p>Zum Abschluss betonte die KAB-Diözesansekretärin, Monika Wagmann, gemeinsame Positionen und Positionspapiere könnten eine deutlich stärkere politische Wirkung entfalten. Die Teilnehmerinnen vereinbarten, den Austausch fortzusetzen und zeitnah weitere Schritte zu planen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 13:06:10 +0200</pubDate>
                        <title>Wie ernähre ich mich ausgewogen und richtig?</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/wie-ernaehre-ich-mich-ausgewogen-und-richtig</link>
                        <description>Wie jedes Jahr im Mai machte sich der KAB Kreisverband Vilshofen auf zu einem Familienwochenende. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund des verlängerten Wochenendes fiel die Wahl des Zieles diesmal auf das etwas weiter entfernte Haus Zauberberg in Pfronten. Die Erwachsenen beschäftigten sich mit Referent Andreas Weber mit dem Thema „Artgerechte Ernährung“. Welche Nährstoffgruppen gibt es überhaupt und was braucht unser Körper davon wirklich und in welcher Menge. In den regen Diskussionen wurde deutlich, dass es heutzutage gar nicht mehr so einfach ist sich richtig zu ernähren. Zeitdruck, hochverarbeitete und behandelte Lebensmittel und verschiedene Informationen von allen Seiten führen schnell zu einer nicht artgerechten Ernährung. Oftmals trotz bester Vorsätze gilt auch hier der Grundsatz, das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Wichtig ist es vor allem auch die individuelle Lebenssituation zu beachten. Ein Bauarbeiter braucht eine andere Ernährung als ein Banker, Alter, Geschlecht und Genetik müssen auch einbezogen werden. Eine deutlich leichtere Kost gab es für die Kinder. Sie durften sich mit Sonja Habereder als Kinderbetreuung auf dem großzügigen Spielplatz austoben und im Spielzimmer schon mal Geschenke für Mutter- und Vatertag basteln.</p>
<p>Bei der Verabschiedung haben sich alle vorgenommen ihre Gewohnheiten etwas zu verändern und beim nächsten Familienwochenende zu berichten. Wir sind gespannt.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Alois Straßer</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 May 2026 16:34:11 +0200</pubDate>
                        <title>Die KAB beim Katholikentag in Würzburg</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/die-kab-beim-katholikentag-in-wuerzburg</link>
                        <description>Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf“ fand vom 13. bis 17. Mai 2026 der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg statt. Auch die KAB Deutschlands war mit dabei. Mit großem Engagement beteiligte sich ebenso die KAB des Diözesanverbands Passau, vertreten durch KAB Diözesansekretärin Monika Wagmann, am Stand der Räte und Verbände des Bistums Passau.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Stand der KAB Deutschland stand die Mitmachaktion „ZUKUNFT BAUEN – Unser gemeinsames Haus für ein besseres Morgen“ im Mittelpunkt. Inspiriert von der Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch. Gemeinsam wurde über Ideen für eine soziale, gerechte und nachhaltige Zukunft nachgedacht. Die vielen Gedanken, Wünsche und Visionen wurden kreativ gestaltet und auf Bauelementen festgehalten. So entstand nach und nach ein buntes gemeinsames Haus – gefüllt mit Hoffnungen, Ideen und Impulsen für die zukünftige Arbeit der KAB.</p>
<p>Am Stand des Bistums Passau drehte sich alles um das Thema „Fairplay ist gelebte Nächstenliebe“. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für ein witziges Foto zum Thema an der Fotobox. Dabei ergab sich ein reger Austausch über ein respektvolles und solidarisches Miteinander. Auch Bischof Stefan Oster besuchte seinen Bistumsstand und nahm sich viel Zeit für die Menschen für viele Fotos, persönliche Begegnungen und Gespräche. Auch die Bischöfe aus Regensburg, Bamberg, München und Osnabrück schauten am Stand vorbei. Besonders erfreulich war auch der Besuch des evangelischen Altbischofs Heinrich Bedford-Strohm, der sich gerne Zeit für Gespräche und ein Foto nahm. Kurz lieh man sich auch Papst Leo bei den Kollegen im Bistum Regensburg für einen Besuch am Passauer Stand aus. Etliche KABler aus Bayern und Deutschland schauten ebenso vorbei. Die vielen Begegnungen und offenen Gespräche machten den Katholikentag zu einem besonderen Erlebnis.</p>
<p>Auch die CAJ, der Jugendverband der KAB, war in Würzburg vertreten und stellte den Besucherinnen und Besuchern die Frage: Was würden Sie tun, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre? Der Diözesansekretär von Passau, Franz Schlüsselhuber, der Landessekretär von Bayern, Timothy Joksch, sowie KAB-Diözesansekretärin Monika Wagmann nutzten am Stand die Gelegenheit zum Austausch mit der KAB-Bundesvorsitzenden Sarah Prenger. &nbsp;</p>
<p>Der Katholikentag bot damit viele wertvolle Begegnungen und stärkte das gemeinsame Engagement für eine solidarische und christlich geprägte Gesellschaft. Hier kommen Menschen zusammen, die ihren Glauben leben, Gemeinschaft suchen und offen sind für neue Impulse. Es gab eine Vielzahl vom Veranstaltungen, die Menschen waren offen für Gespräche und man setzte sich mit spannenden Themen auseinander.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann<br> &gt;&gt;&gt;Fotos: Monika wagmann/Susanne Simperl/KAB Deutschland</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 09 May 2026 09:24:19 +0200</pubDate>
                        <title>KAB auf den Spuren der Heimat- und Unternehmensphilosophie der Lindner Group</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-auf-den-spuren-der-heimat-und-unternehmensphilosophie-der-lindner-group</link>
                        <description>„Erfolg vermehrt sich, wenn man es teilt“ –  dieser Satz zog sich wie ein roter Faden durch den Besuch der KAB bei der Lindner Group und spiegelte zugleich viele Gedanken der katholischen Soziallehre wider.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Exkursion fand im Rahmen des 65-jährigen Jubiläums des KAB-Bildungswerks unter dem Thema „65 Jahre Bildungswerk: Ein Brückenbauer – Heimat verbindet und bewegt“ statt. Unter der Überschrift „Lindner Group Arnstorf: Ein Familienunternehmen schafft Heimat“ standen besonders die Fragen im Mittelpunkt: Was bedeutet Heimat? Wie können wirtschaftlicher Erfolg, regionale Verwurzelung und menschliche Nähe miteinander verbunden werden?&nbsp;Die Teilnehmenden mit der Organisatorin der Veranstaltung, KAB Diözesansekretärin von Rottal-Inn, Monika Wagmann, erhielten dazu spannende neue Einblicke und Perspektiven.</p>
<p>Gerade in der gelebten Unternehmenskultur wurde deutlich, warum sich hier viele Grundgedanken der katholischen Soziallehre wiederfinden. Der Mensch steht im Mittelpunkt – nicht allein Gewinn und Wachstum. Werte wie Personalität, Solidarität und Verantwortung prägen das Unternehmen sichtbar. Mitarbeitende werden nicht nur als Arbeitskräfte betrachtet, sondern als Menschen mit Fähigkeiten, Talenten und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Förderung der eigenen Beschäftigten, die Offenheit der Führungskräfte, die soziale Verantwortung für Familien, ältere Menschen und Bedürftige sowie das nachhaltige Handeln für kommende Generationen zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in ein Familienunternehmen, das seit rund 60 Jahren besteht und sich von einem kleinen Ein-Mann-Betrieb zu einem weltweit tätigen Unternehmen mit rund 8.000 Mitarbeitenden an über 40 Standorten entwickelt hat. „In jedem Gebäude steckt ganz viel Lindner drin“, wurde dabei deutlich.</p>
<p>Empfangen wurde die Gruppe von Elisabeth und Stephanie Lindner, die von der Geschichte des Unternehmens und den Anfängen ihres Vaters berichteten. Bis heute wird die Firma stark von der Familie geprägt: Die vier Töchter arbeiten gemeinsam mit ihren Ehemännern im Führungsteam mit. Viele Mitarbeitende sind dem Unternehmen bereits seit Jahrzehnten verbunden. Besonders beeindruckte die gelebte Unternehmensphilosophie. „Fremde“ Manager würden bewusst nicht eingestellt. Stattdessen setze man auf die eigenen Mitarbeitenden: Wer bei Lindner seine Ausbildung absolviert, könne mit Einsatz und Engagement viel erreichen. Der Weg führe „von unten nach oben“. Auch Firmengründer Hans Lindner habe trotz seines Alters noch immer „ein Auge auf den Betrieb“.</p>
<p>Die familiäre Atmosphäre zeige sich auch in vielen sozialen Angeboten. So stehen den Mitarbeitenden unter anderem 13 Ferienhäuser für den Urlaub zur Verfügung. Entscheidungen würden vielfach gemeinsam innerhalb der Familie abgestimmt. Der „Geist von Lindner“ sei schon früh weitergegeben worden: „Wir sind früher als Kinder jeden Samstag mit Papa in die Firma gefahren“, erzählten die Schwestern. Jede von ihnen habe heute ihren eigenen, passenden Aufgabenbereich im Unternehmen gefunden.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Firmenphilosophie stehen die Mitarbeitenden. „Unsere Mitarbeiter sind das Fundament, auf das wir bauen“, lautet ein zentraler Grundsatz der Lindner Group. Nicht Maschinen oder Anlagen allein seien entscheidend, sondern die Menschen mit ihren Ideen, Fähigkeiten und Innovationen. Aufgabe der Führungskräfte und Teams sei es, Talente zu erkennen, Potenziale zu fördern und die Fähigkeiten der Mitarbeitenden zur Entfaltung zu bringen. Dabei werde großer Wert auf Offenheit gelegt: Lob und Kritik seien ausdrücklich erwünscht, denn nur durch ehrliche Rückmeldungen könne man sich weiterentwickeln und ein gerechtes Urteil bilden.</p>
<p>Doch Lindner ist weit mehr als ein Bauunternehmen. Neben Industrieisolierung und Fassadenbau gehören auch Gastronomie und Hotellerie, die Biolandwirtschaft „Land.Luft“, eine Stiftung zur Förderung von Jugend- und Bildungsprojekten, die Unterstützung von Existenzgründern, die Arnstorfer Tafel sowie das Parkwohnstift für ältere Menschen zum Unternehmen. In rund 30 verschiedenen Berufen bildet die Firma junge Menschen aus.</p>
<p>Sätze wie „Können, Fleiß und Glück“ oder „Es geht von der Vision zum fertiggestellten Projekt“ prägen die Firmenkultur ebenso wie die Überzeugung: „Geht es der Firma gut, geht es auch den Mitarbeitenden gut.“ Offenheit werde dabei großgeschrieben: „Die Türen der Führungskräfte stehen stets offen.“ Hier werden Werte gelebt – die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg mit regionaler Verwurzelung und menschlicher Nähe wurde für die Besucherinnen und Besucher spürbar. Ebenso spielt nachhaltiges Handeln aus Verantwortung für kommende Generationen eine wichtige Rolle im Selbstverständnis des Unternehmens. Bei einem Firmenrundgang mit dem langjährigen früheren Mitarbeiter Werner Haas erhielt die Gruppe interessante Einblicke in die Produktion und die betrieblichen Abläufe.</p>
<p>Anschließend führte die Exkursion weiter zu „Land.Luft“ in Leberfing, einem Biolandwirtschaftsprojekt der Lindner Group. Dort stehen Tierwohl und Tierglück sowie &nbsp;und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. „Geht’s den Tieren gut, geht’s den Menschen auch gut“, lautete die Überzeugung vor Ort. Bei einer Führung mit Siegfried Fußeder erfuhren die Teilnehmenden, wie ein Bauträger zur Biolandwirtschaft kam. Seit 2016 werden dort Schweine und Rinder in ganzjähriger Weidehaltung gehalten. Rund 600 Schweine und 55 Rinder gehören derzeit zum Bestand. Die Mitarbeitenden seien von Anfang an mit großer Begeisterung dabei. Mit einem Augenzwinkern hieß es: „Hier gibt es die glücklichsten und zufriedensten Schweine Deutschlands – wenn nicht sogar der Welt.“</p>
<p>Zum Abschluss ging es weiter zum Schloss Mariakirchen. Auch hier wurde deutlich, wie sehr die Familie Lindner mit ihrer Heimat verbunden ist. Das Wasserschloss aus dem Jahr 1550 – ursprünglich im Besitz der Familie von Closen – wurde mit viel Engagement renoviert. Alte Stallungen verwandelte man in das heutige „Schlossbräu“ mit eigener Brauerei und Biergarten. Die Wurzeln von Hans Lindner in der Gastwirtschaft spielten dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p>Eine gemeinsame Einkehr im Schlossbräu rundete die ereignisreiche und informative Exkursion schließlich in geselliger Atmosphäre ab. Die Exkursion zur Lindner Group zeigte eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg, regionale Verbundenheit und soziale Verantwortung kein Widerspruch sein müssen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Unternehmenskultur, familiäre Verwurzelung und christlich-soziale Werte gemeinsam Zukunft gestalten können.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 12:35:41 +0200</pubDate>
                        <title> „Der Markt ist kein Naturgesetz“ - Kundgebung am 1. Mai in Burghausen</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/der-markt-ist-kein-naturgesetz-kundgebung-am-1-mai-in-burghausen</link>
                        <description>Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann Eure Profite“ stand die Mai-Kundgebung des DGB am Bürgerplatz in Burghausen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um am 1. Mai ein deutliches Zeichen für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen und Solidarität zu setzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund um den Bürgerplatz informierten Aktionsstände von DGB, ver.di, IGBCE, IG Metall, KAB sowie dem neu gegründeten Arbeitnehmerstammtisch Altötting-Mühldorf über aktuelle Themen aus der Arbeitswelt und luden zum Austausch ein.</p>
<p>Die DGB- und KAB-Kreisvorsitzende von Altötting, Jasmin Geltinger, begrüßte die Gäste, führte durch das Programm und moderierte die anschließende Podiumsdiskussion. Burghausens Bürgermeister Florian Schneider sowie die stellvertretende Landrätin Monika Pfriemer nahmen in ihren Reden Stellung zum 1. Mai.</p>
<p>Eindringlich war die Rede der KAB-Diözesansekretärin Monika Wagmann. Sie machte deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg niemals über der Würde des Menschen stehen dürfe. „Der Mensch ist keine Ware“, betonte sie und kritisierte, dass Unternehmen trotz hoher Gewinne Arbeitsplätze abbauten und der Druck auf Beschäftigte immer weiter steige. Auch die oft gehörte Aussage „Das ist eben der Markt“ ließ sie nicht gelten: „Der Markt ist kein Naturgesetz. Er ist gestaltbar.“ Wagmann warb für eine Wirtschaftsordnung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, und rief dazu auf, soziale Gerechtigkeit und Solidarität entschlossen zu verteidigen. Mit dem Satz „Jede soziale Errungenschaft wurde erkämpft – nicht geschenkt“ erhielt sie viel Applaus von den Zuhörenden.</p>
<p>WARUM 1. MAI?</p>
<p><strong>Jede soziale Errungenschaft wurde erkämpft – nicht geschenkt.<br> Nicht durch Stillhalten. Sondern durch Zusammenhalt.<br> Nicht durch Anpassung. Sondern durch Widerstand.<br> <br> Lasst uns also diesen 1. Mai nicht nur als Feiertag verstehen, sondern als Auftrag.</strong></p>
<p><strong>Einen Auftrag, laut zu sein.<br> Einen Auftrag, unbequem zu bleiben.<br> Einen Auftrag, gemeinsam zu handeln.</strong></p>
<p>Im Anschluss diskutierten Monika Wagmann, Ruth Anglsperger – frisch gewählte Betriebsratsvorsitzende von Infraserv Gendorf –, Anna-Lena Rehm, Vorsitzende des Bezirksjugendausschusses der IG BCE, sowie Jürgen Fernengel und Daniel Mareyen vom Arbeitnehmerstammtisch über aktuelle Herausforderungen in der Arbeitswelt. Themen waren unter anderem die Bedeutung des 1. Mai, der Schutz des 8-Stunden-Tages, der zunehmende Druck auf den Sozialstaat und der Zusammenhalt zwischen den Generationen.</p>
<p>In der lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass der 1. Mai für viele unverzichtbar bleibt. Soziale Ungerechtigkeit und auch Klimaschutz müssten sichtbar auf die Straße getragen werden, waren sich die Teilnehmenden einig. Bestrebungen, den 8-Stunden-Tag aufzuweichen, wurde eine klare Absage erteilt. Als Alternativen zum Sozialabbau nannten die Diskutierenden faire Löhne, bezahlbaren Wohnraum und mehr Steuergerechtigkeit. Auch eine stärkere Besteuerung von Superreichen wurde angesprochen. Besonders betont wurde zudem, dass junge und ältere Menschen in der Arbeitswelt keinesfalls gegeneinander ausgespielt werden dürften – vielmehr ergänzten sich Erfahrung und neue Perspektiven.</p>
<p>Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll: Der 1. Mai ist in Burghausen nicht nur Feiertag, sondern ein Tag des gemeinsamen Engagements für eine gerechte und solidarische Gesellschaft.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;MoWa, Bilder: Silke Rebel</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 05 May 2026 06:49:23 +0200</pubDate>
                        <title>65 Jahre Bildungswerk – Aldersbach erleben: Zwischen Klostermauern, Braukunst und bayerischer Heimat</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/65-jahre-bildungswerk-aldersbach-erleben-zwischen-klostermauern-braukunst-und-bayerischer-heimat</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein besonderes Jubiläum verdient besondere Orte: Anlässlich seines 65-jährigen Bestehens begab sich das Bildungswerk auf eine eindrucksvolle Reise nach Aldersbach – ein Ort, der wie kaum ein anderer klösterliche Geschichte, barocke Kunst, Heimat und bayerische Lebensart vereint.</p>
<p>Schon beim Betreten der prachtvollen Asamkirche Maria Himmelfahrt wurde deutlich, warum dieses Bauwerk als Juwel des Barock gilt. Rund 400 Engel bevölkern das kunstvoll ausgestattete Gotteshaus, das als erste gemeinsame Schöpfung der berühmten Gebrüder Asam entstand. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten – allein der Aufbau des Gerüsts dauerte ein ganzes Jahr – erstrahlt die Kirche heute wieder in voller Pracht. Mit großem Aufwand und Kosten in Millionenhöhe wurde sie gereinigt und restauriert. Ein besonderes Detail durfte dabei natürlich nicht fehlen: das berühmte „Schweiberl“, dessen Anblick fast schon als inoffizieller Beweis gilt, wirklich in Aldersbach gewesen zu sein.</p>
<p>Im Anschluss führte der Weg in die traditionsreiche Brauerei Aldersbach, deren Geschichte bis ins Jahr 1268 zurückreicht. Hier dreht sich seit Jahrhunderten alles um eines: Bier. Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in die Kunst des Bierbrauens – von den klassischen Zutaten Wasser, Gerste und Hopfen bis hin zur Bedeutung des Reinheitsgebots, das einst der „Panscherei“ ein Ende setzen sollte. Erst im Jahr 1857 kam die Hefe als vierte Zutat hinzu. Beeindruckend waren auch die modernen Gär- und Lagerkeller mit Edelstahlfässern, die bis zu 80.000 Liter fassen. Eine Zahl blieb besonders im Gedächtnis: Für einen Liter Bier werden etwa 25 Liter Wasser benötigt.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch im Bräustüberl und Bräuereimuseum Aldersbach, wo die enge Verbindung zwischen Bier, Wirtshaus und bayerischer Kultur lebendig vermittelt wurde. Die Sonderausstellung „Wirtshaussterben – Wirtshausleben“ regte zum Nachdenken an: Wirtshäuser sind weit mehr als Orte des Genusses – sie sind soziale Treffpunkte, Orte des Austauschs und nicht selten auch Bühnen politischer Diskussionen. Vom politischen Aschermittwoch bis zum Stammtisch im Bayerischer Rundfunk – die Wirtshauskultur prägt Bayern bis heute.</p>
<p>Den stimmungsvollen Abschluss bildete die Einkehr im urigen Bräustüberl. Bei mitgebrachter bayerischer Brotzeit und einem frisch gezapften Bier ließ die Gruppe den Tag gemütlich ausklingen. Begleitet von traditioneller Wirtshausmusik mit Volksliedern und Melodien wurde nicht nur gesungen und gelacht, die Musiker erklärten zudem die Traditionen und Gebräuchedahinter – hier wurde die Bedeutung dieser musikalischen Tradition und Heimat spürbar.</p>
<p>So wurde der Ausflug nach Aldersbach zu weit mehr als einer Besichtigung: Er war eine lebendige Begegnung mit Geschichte, Kultur und gelebter bayerischer Heimat – ganz im Sinne eines Jubiläums, das Vergangenheit würdigt, auf den Spuren der Heimat unterwegs ist &nbsp;und Gemeinschaft feiert.Formularbeginn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 May 2026 14:11:42 +0200</pubDate>
                        <title>Alte Technik, neu gedacht: KAB erkundet Holzvergaser aus Bayern bei Wegscheid-Entrenco</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/alte-technik-neu-gedacht-kab-erkundet-holzvergaser-aus-bayern-bei-wegscheid-entrenco</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreisverband der KAB Freyung-Grafenau hat sich mit einer ganz besonderen Technologie beschäftigt. Fabian Geier nahm sich die Zeit, um allen Interessierten einen umfassenden Überblick über das Unternehmen in Sonnen zu geben. Eine Technologie aus dem 19. Jahrhundert, das im 21. Jahrhundert ein bemerkenswertes Comeback erlebt: die Holzvergasung. Die WegscheidEntrenco GmbH mit Hauptsitz in Regensburg setzt auf das Prinzip des sogenannten Holzgases – erstmals um 1890 genutzt – und entwickelt daraus moderne Energieanlagen für eine nachhaltige Zukunft.</p>
<p>Unter der Projektumsetzung von Fabian Geier wurden die Anlagen nicht nur geplant, sondern auch gefertigt, installiert und im Betriebsanlauf unterstützt. Herzstück der Technologie sind Blockheizkraftwerke (BHKW), die auf Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) setzen. Mit einem Wirkungsgrad von rund 85 Prozent erzeugen sie gleichzeitig Strom und Wärme – ein entscheidender Vorteil gegenüber konventionellen Systemen.</p>
<p>Die Anlagen werden mit Hackschnitzeln, Brikkets oder mit Pellets betrieben. Pro Stunde werden bei einer 135kWel Anlage etwa 115 Kilogramm Hackschnitzel benötigt. Doch der Weg vom Wald zur Energie ist aufwendig: Frisch geschlagenes Holz muss zunächst zerkleinert und anschließend getrocknet werden – ein energieintensiver Prozess, der jedoch entscheidend für die Effizienz ist. Über ein spezielles Fördertechnik-System gelangt das Material schließlich in den Vergaser.</p>
<p>Weltweit hat das Unternehmen bereits rund 150 Anlagen installiert. Besonders in Japan stieg die Nachfrage nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima deutlich an. Dort wird unter anderem Zedernholz genutzt, dessen Abholzung staatlich gefördert wird. Auch in Indien und Europa – etwa in Deutschland, Italien oder der Schweiz – finden die Systeme Anwendung, beispielsweise in der kommunalen Wärmeversorgung oder in Kombination mit Absorptionskälteanlagen.</p>
<p>Entwickelt und montiert werden die Anlagen im niederbayerischen Sonnen, während der Vertrieb teilweise direkt erfolgt, insbesondere in der Schweiz. Die rund 60 Mitarbeiter des Unternehmens betreuen die Anlagen auch digital: Ein 24/7-Remote-Engineering-Service ermöglicht die Überwachung und Optimierung aus der Ferne. Dennoch bleibt Personal vor Ort unverzichtbar.</p>
<p>Regulatorisch bewegt sich das Unternehmen in einem anspruchsvollen Umfeld. Während in Deutschland die Bundesimmissionsschutzverordnung strenge Vorgaben macht und auch die Schweiz klare Grenzwerte setzt, spielen Emissionen in Japan bislang eine geringere Rolle.</p>
<p>Direkt im Anschluss an die Besichtigung im Wegscheid-Entrenco Werk in Sonnen ging es zum Gut Riedelsbach wo es nach einer mittäglichen Stärkung zur Holzvergasertechnik des Hotels ging. Marco Sitter, der Herr über das Kraftwerk, führte die Teilnehmer durch die Anlage und erklärte anschaulich und ausführlich über verschiedene Themen des Betriebes einer Holzvergasertechnologie.</p>
<p>Mit einer Lebensdauer von bis zu 20 Jahren und kontinuierlicher Weiterentwicklung zeigt sich: Die vermeintlich „alte“ Technologie hat das Potenzial, ein wichtiger Baustein der Energiewende zu sein – besonders im Kontext der kommunalen Wärmeplanung und nachhaltigen Energieversorgung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Nicole Polleichtner</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:53:59 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn die Chemie hustet – ist dann die Region krank? Strukturwandel im Chemiedreieck im Fokus des Burghauser Sozialforums</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/wenn-die-chemie-hustet-ist-dann-die-region-krank-strukturwandel-im-chemiedreieck-im-fokus-des-burghauser-sozialforums</link>
                        <description>Die angekündigten Stellenstreichungen bei Wacker Chemie haben in den vergangenen Wochen für große Unruhe im bayerischen Chemiedreieck gesorgt. Rund 1500 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>– mit spürbaren Folgen insbesondere für den Stammsitz in Burghausen und die gesamte Region. Vor diesem Hintergrund widmete sich das Burghauser Sozialforum, organisiert von KAB, DGB und ver.di, der Frage, wie sich der Strukturwandel auf Wirtschaft, Gesellschaft und die Kirche und die Menschen vor Ort auswirken wird.</p>
<p>Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen in den Bürgersaal, um die Podiumsdiskussion unter der Moderation von KAB Diözesanvorsitzenden Angelika Görmiller zu verfolgen und sich aktiv einzubringen. Nach der Begrüßung durch DGB- und KAB Kreisvorsitzende Jasmin Geltinger sowie einer thematischen Einführung von KAB-Kreisvorsitzenden Martin Antwerpen diskutierten Vertreter aus Industrie, Politik, Gewerkschaft und Kirche über Herausforderungen und Perspektiven: <strong>Dr. Peter von Zumbusch, Werkleiter Wacker Burghausen, Florian Schneider, Bürgermeister von Burghausen, Günter Zellner von der IGBCE, und Michael Wagner, Diakon und KAB Landespräses von Bayern.&nbsp; &nbsp;</strong></p>
<p>Ein zentrales Thema war die soziale Dimension des Stellenabbaus. KAB Landespräses Michael Wagner betonte eindringlich die Verantwortung gegenüber den Beschäftigten: „Ein Unternehmen besteht aus Menschen. Sie geben ihm ein Gesicht – Kapital hat keines.“ Der Verlust eines Arbeitsplatzes bedeute für viele mehr als nur finanzielle Einbußen: „Durch den Verlust meiner Arbeit verliere ich auch ein Stück Identität.“ Umso wichtiger sei es, betroffene Menschen zu begleiten und das Gemeinwohl stärker in den Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns zu stellen.</p>
<p>Auch Burghausens Bürgermeister Florian Schneider sprach offen über die aktuelle Situation der Stadt. Burghausen befinde sich im Umbruch und investiere bewusst in die Zukunft – trotz finanzieller Belastungen. „Wir fragen uns: Was ist der Kern, was ist uns wirklich wichtig?“ Ziel sei es, zentrale Strukturen und Einrichtungen zu erhalten und die Stadt weiterhin lebenswert zu gestalten. Industriepolitik sei dabei nicht Aufgabe der Kommune: „Unsere Aufgabe ist, dass Menschen hier gut leben können.“</p>
<p>Dr. Peter von Zumbusch, Werkleiter von Wacker Chemie in Burghausen, ordnete die Situation in einen globalen Kontext ein. Die Chemieindustrie wachse weltweit – nur nicht in Deutschland. „Mit unserem operativen Geschäft verdienen wir derzeit kein Geld“, erklärte er. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung der Beschäftigten: „Wir sind ein People-Business.“ Der Stellenabbau sei keine leichte Entscheidung, doch langfristig gehe es um Wettbewerbsfähigkeit. „Wir müssen uns verändern und brauchen Mut.“ Dabei gehe mit jedem Arbeitsplatz nicht nur ein Mensch, sondern auch wertvolles Arbeitspotenzial verloren.</p>
<p>Günter Zellner von der IGBCE hob die Rolle der Arbeitnehmer hervor: „Die Menschen erwirtschaften den Gewinn.“ Er machte deutlich, dass Widerstand und Gestaltung nur gemeinsam möglich seien: „Als Gewerkschaft allein schaffen wir das nicht. Es braucht Engagement – in der Gewerkschaft, in Verbänden, in der Gesellschaft.“</p>
<p>In der Diskussion wurde deutlich: Die Herausforderungen sind erheblich. Hohe Energiekosten, globaler Wettbewerbsdruck und die Transformation hin zur Klimaneutralität setzen den Industriestandort unter Druck. Gleichzeitig wurde aber auch Zuversicht spürbar.&nbsp;Denn die Region hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie Wandel bewältigen kann. Aus früheren Krisen ist ein international bedeutender Hightech-Standort entstanden. Die enge Vernetzung von Industrie, örtlicher Politik, Kirche und Gesellschaft gilt dabei als besondere Stärke.&nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p>Und dennoch: Resignation war nicht die Botschaft des Abends. Das Fazit des Abends durch die KAB Diözesansekretärin Monika Wagmann: „Wenn die Chemie hustet, dann ist unsere Region nicht krank – aber sie ist wachgerüttelt. Der Strukturwandel sei ein Weckruf, der dazu zwinge, genauer hinzuschauen, Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen“. Das Chemiedreieck ist an einem großen Wendepunkt. Jetzt komme es darauf an, die richtigen Weichen zu stellen – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Auch die Begleitung der Kirche ist gefordert. „Angst ist kein guter Ratgeber. Mit Mut, Verantwortung und Zuversicht könne es gelingen, die Region zukunftsfähig aufzustellen“, so Monika Wagmann in ihrer Schlußbetrachutng. „Ziel bleibe ein starker Industriestandort mit guten Arbeits- und Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort“.</p>
<p>Statement KAB Diözesanpräses Johannes B. Trum,&nbsp; Betriebsseelsorger des Bistum Passau:&nbsp;</p>
<p><em>Solange das „WIR gehen zusammen“ bestehen bleibt und alle - auch die Schwachen - in eine gute Zukunft mitgenommen werden, wird die Transformation bei Wacker positiv, nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Region, vollzogen werden können. Ich fürchte nur die mit der Zeit auftretenden Zentrifugalkräfte mit Besitzstandswahrung, die das WIR auseinanderreißen. Es darf niemand auf der Wegstrecke in die Zukunft zurückgelassen werden und in existenzielle Notlage geraten. Fürsorglich aufeinander schauen und füreinander dasein, dann können wir Zukunft anständig gestalten.&nbsp;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann</em></p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Bilder: Johannes Geigenberger/PNP, Monika Wagmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:52:12 +0200</pubDate>
                        <title> Arbeiten im Einklang mit dem Leben - Beliebtes Familienwochenendes des OV Röhrnbach</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/arbeiten-im-einklang-mit-dem-leben-beliebtes-familienwochenendes-des-ov-roehrnbach</link>
                        <description>Ihr jährliches Familienwochenende hat der KAB OV Röhrnbach mit 60 Teilnehmern im oberbayerischen Teisendorf, im dortigen Kolping-Familienhotel Haus Chiemgau, verbracht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Haupt-Thema „Arbeitswelt im Wandel“ stand auf dem Plan – in Zeiten von Digitalisierung, Automatisierung und nicht zuletzt dem „Schreckgespenst“ KI. Otto Penn und Sonja Fischer-Zoidl aus dem Referat Ehe, Familie, Kinder im Bistum Passau gaben Einblicke in dieses Gebiet. In Austausch, kreativen Impulsen und praktischen Angeboten wurde reflektiert, wie Arbeit unser Leben beeinflusst – heute und in Zukunft. Dabei wurden Fragen nach Fairness, Sinn und Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufgegriffen. Ziel war es, Orientierung zu geben und neue Perspektiven für ein solidarisches Zusammenleben zu eröffnen. Künstler, Maler, Musiker Rudi Ranzinger, der ebenfalls KAB-Mitglied ist, gestaltete einen Kreativteil, bei dem sich alle künstlerisch versuchen durften und so wurde ein großes Transparent als Gemeinschaftsfantasiebild gestaltet. Die Andacht gestalteten die Referenten Sonja Fischer-Zoidl und Otto Penn. Turnhalle, Kindergarten, Kegelbahn und das berühmte Bällebad usw. sorgten für Abwechslung. Dank galt den Kinderbetreuerinnen Hanna, Sophie und Paulina.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:38:32 +0200</pubDate>
                        <title>ALDERSBACH ERLEBEN:  ZWISCHEN KLOSTERMAUERN, BRAUKUNST UND BAYERISCHER HEIMAT</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/aldersbach-erleben-zwischen-klostermauern-braukunst-und-bayerischer-heimat</link>
                        <description>65 Jahre KAB Bildungswerk: Wir starten unsere Reise durch unsere Diözese. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>800 Jahre: Ein Ort, an dem Geschichte, Glaube,&nbsp;Handwerk und Tradition auf einzigartige Weise&nbsp;zusammenfinden</p>
<p>Wirtschaft, Glaube &amp; Kultur:</p>
<p>Wir begeben uns am Samstag, 25. April, auf eine besondere Heimatreise in Aldersbach: Wir begegnen einer jahrhundertelangen Brautradition, lebendigem Glaubensleben und beeindruckendem bayerischem Barock. Hier erfahren wir Spannendes und Informatives rund um die jahrhundertealte Bierkultur als Teil unserer Identität, tauchen ein in das Kloster, früher ein Zentrum von Glauben und Wissen, und entdecken die eindrucksvollen Werke der Brüder Asam in der berühmten Asam-Kirche. Im Bräuseum werfen wir zudem einen Blick auf das Thema „Wirtshaus sterben? Wirtshausleben!“. Erleben bayerische Wirtshauskultur als Heimat der sozialen Struktur bayerischer Gemeinschaft und erfahren, wie Orte, an denen Traditionen und Bräuche gepflegt werden, auch in Zukunft lebendig bleiben. Zum Abschluss kehren wir in das urige Bräustüberl Aldersbach ein und genießen bei einer (mitgebrachten) bayerischen Brotzeit die Biererzeugnisse der Brauerei. Musiker begleiten den geselligen Ausklang mit traditionellen Volksliedern und Melodien – ein stimmungsvoller Einblick in die Kultur und das lebendige Erbe Bayerns.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;<a href="/fileadmin/user_upload/kab-passau.de/bilder/2026_Bilder_news/2026_Aldersbach_Heimatreise.pdf">Hier geht`s zum Flyer</a></p>
<p>Sie wollen dabei sein - Start ist um 14.15 Uhr im Klosterinnenhof in Aldersbach. Anmeldung erforderlich bis 22. April unter Tel. 08671/84188, kab.altoetting@bistum passau.de. Hier erhalten Sie auch alle Info`s rundherum.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:10:11 +0200</pubDate>
                        <title>Knapp 25.000 Euro in den letzten Jahren für Entwicklungsprojekte in Malawi</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/knapp-25000-euro-in-den-letzten-jahren-fuer-entwicklungsprojekte-in-malawi</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der KAB OV Altötting konnte in diesem Jahr 1850 Euro an die schwäbische Malawihilfe spenden. Das Geld hatten die Mitglieder der Ortsgruppe beim Weinfest im Oktober vergangenen Jahres sowie beim gemeinsam mit dem Frauenbund veranstalteten Advents-Basar erwirtschaftet. Insgesamt hat die Ortsgruppe der KAB in den letzten knapp 15 Jahren damit fast 25.000 Euro zu den privaten Entwicklungshilfeprojekten in dem zentralafrikanischen Land beigetragen.</p>
<p>Der pensionierte Diakon Alois Held aus Tannhausen, dessen Tochter Maria 2004 als Entwicklungshelferin in Malawi war und das Ganze ins Rollen brachte, berichtete Mitgliedern der KAB-Ortsgruppe im Zuge der Übergabe vom aktuellen Stand. Nach dem ursprünglichen Projekt, dem Taubblindenzentrum Chizombezi im Süden von Malawi, ist ab 2017 in der Mitte des Landes, bei Salima, ein weiteres Projekt der „Schwestern der heiligen Jungfrau Maria“ entstanden. Weil die Schülerzahl an der dem Heiligen Franz von Assisi geweihten Schule am „neuen“ Standort“ zuletzt sprunghaft von 650 auf 1500 gesunde Kinder angewachsen ist, hat man im Juli 2025 dort aus hiesigen Mitteln zwei neue Wasserquellen erschlossen, sowie zwei weitere Toilettenhäuser gemauert.<br> Weiterhin ist 2025 das Internatsgebäude für die 45 taubblinden Mädchen eingedeckt worden und auch für die betreuenden acht Schwestern konnte ein Haus mit Kapelle, Küche und Aufenthaltsraum gebaut werden. Die Versorgungsgebäude der kleinen zugehörigen Landwirtschaft wurden als erstes gebaut.&nbsp;<br> „Insgesamt haben wir schon mehr als 600.000 Euro für Malawi gesammelt“, blickt Alois Held auf die letzten 20 Jahre zurück. Damit habe man auch Nothilfe geleistet, da es in Malawi regelmäßig sowohl zu Dürren, als auch zu Fluten kommt.<br> Um das Ganze nachhaltiger zu gestalten, sei nun geplant in Salima noch eine Solaranlage zu installieren. Doch das sei einfacher gesagt, als getan: „Hierzulande sind Solarpanele inzwischen sehr billig, aber in Malawi würde eine 10 KWp-Anlage umgerechnet 75.000 Euro kosten“, so der gebürtige Altöttinger. Allerdings könne man dann beispielsweise Wasser in einen Hochbehälter pumpen, um eine bessere Versorgung der vielen Menschen sicherzustellen.</p>
<p>Infos zum Malawiprojekt von Alois Held:&nbsp;<a href="https://malawihilfe-schwaben.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Schwäbische Aufbauhilfe für Malawi e.V.</a></p>
<p>pb</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:28:25 +0200</pubDate>
                        <title>Wohlfahrtsladen Neuötting – Gemeinsam Verantwortung tragen. Ein schönes Zeichen der Solidarität der KAB Reischach </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/wohlfahrtsladen-neuoetting-gemeinsam-verantwortung-tragen-ein-schoenes-zeichen-der-solidaritaet-der-kab-reischach</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Dienstag und Freitag blicken die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Ladenleiterin Gisela Kratzer gespannt auf die Anlieferungen der umliegenden Lebensmittelgeschäfte: Reichen die gespendeten Waren aus, um die rund hundert wöchentlichen Tüten gut zu füllen? Oder muss zusätzlich eingekauft werden, damit alle Bedürftigen versorgt werden können?</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich die Bestellpraxis vieler Geschäfte deutlich verändert. Die Folge: Es kommen spürbar weniger Lebensmittel im Wohlfahrtsladen an. Gleichzeitig sind die Preise für Lebensmittel erheblich gestiegen. Daher gehört es inzwischen fast zum Alltag, dass Grundnahrungsmittel zugekauft werden müssen, um den Bedarf zu decken.&nbsp;<br> Umso wichtiger sind Spenden, denn der Wohlfahrtsladen ist mehr denn je auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um seine wichtige Aufgabe weiterhin erfüllen zu können.<br> Ein schönes Zeichen der Solidarität setzt jedes Jahr der KAB Reischach mit seinem Nikolaus-Aktionstag: Gespendeter Weihnachtsschmuck wird gegen eine freiwillige Spende weitergegeben. In diesem Jahr konnten dabei 700 Euro gesammelt werden. Die Spende wurde von Angela Wienzl an Gisela Kratzer überreicht.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 13:33:34 +0200</pubDate>
                        <title>„Generationenvertrag passé - ist die Party schon gelaufen?“. </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/generationenvertrag-passe-ist-die-party-schon-gelaufen</link>
                        <description>Diese Frage stellten sich die Teilnehmenden am Vortragsabend  in Hengersberg - spannender Vortrag zur Zukunft der Rente</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nicole Polleichtner, KAB Diözesansekretärin in Freyung und 17 Teilnehmer gingen den wichtigen Fragen des Generationekonfliktes am Vortragsabend im Pfarrheim in Hengersberg auf den Grund. Damit alle den gleichen Wissenstand haben, gab es zu Beginn einen kurzen Überblick darüber, was der Generationenvertrag überhaupt ist und wann und warum er entstand. Im Laufe des lebendigen Vortrages wurde unter anderem das viel zitierte Vorurteil beseitigt, dass die Wiedervereinigung zu einer massiven Erhöhung der Rentenbeiträge geführt hätte und an der Misere der Rente die Hauptschuld trage. Des Weiteren kam heraus, dass man Statistiken nur „richtig“ interpretieren muss, damit sie zur eigenen politischen Argumentation passen und die wenigsten wissen, was mit Rentenniveau eigentlich gemeint ist. Das Allheilmittel der Politik um das System noch zu retten ist eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und versteckte Rentenkürzungen.<br> Die Zuhörer im Alter von 38 bis 83 Jahren beteiligten sich engagiert an der Diskussion und waren sich einig, dass dies zu kurz gedacht ist und das Problem langfristig nicht lösen wird. Vielmehr müsste an mehreren Stellschrauben gedreht werden, zum Beispiel eine bessere Familienpolitik, ein höheres Lohnniveau damit private Vorsorge möglich ist und man sich Familie leisten kann, wieder mehr Betriebsrenten und vieles mehr.</p>
<p>Fazit des Abends war, dass sich dringend etwas ändern muss und die KAB immer noch in ihren Kernthemen gefragt ist und sich engagiert für ihr Rentenmodell einsetzen muss.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Sabine Oftenwanger</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 08:13:45 +0100</pubDate>
                        <title>8-Stunden-Tag Thema beim Jahresempfang 2026</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/8-stunden-tag-thema-beim-jahresempfang-2026</link>
                        <description>„Wer die Arbeitszeit über die bestehende Acht-Stunden-Regel ausdehnen will, der muss mit dem entschiedenen Widerstand der Arbeitnehmerorganisationen rechnen.“ Mit dieser klaren Aussage des Landesvorsitzenden Peter Ziegler zu Beginn des Jahresempfangs der KAB Bayern war der Ton zum Thema Flexibilisierung der Arbeitszeit bereits gesetzt. Anschließend begrüßte er neben den etwa 80 Gästen auch alle Vertreter:innen der demokratischen Parteien im bayerischen Landtag.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei deren Positionierung zwischen den beiden Polen gesellten sich <strong>Luise Klemens (ver.di Bayern)</strong> und <strong>Katja Weitzel (SPD)</strong> eindeutig zur Beibehaltung der aktuellen Vorgaben, während <strong>Thomas Huber (CSU)</strong> und <strong>Anton Rittel (Freie Wähler)</strong> für eine Veränderung und eine Wochenarbeitszeit von 48 Stunden aussprachen. Johannes Becher (Grüne) fand Argumente für beide Seiten und positionierte sich mittig.</p>
<p>Nach diesem Auftakt referierte der Leiter des Karl-Marx-Hauses in Trier, Dr. Jürgen Schmidt, über die Entwicklung des Begriffs der Arbeit und der Arbeitszeit in der Moderne. Dabei wurde deutlich, dass der Achtstundentag über fast 40 Jahre hinweg durch die Gewerkschaften erkämpft werden musste. Für die Zukunft setzte er für ein neuartiges Modell der Lebensarbeitszeit und befürworte die Aufwertung aller Arbeitsbereiche.&nbsp;<a href="https://www.kab-bayern.de/fileadmin/user_upload/kab-bayern_de/texte/Vortrag_Dr-Schmidt.pdf" target="_blank">(Zusammenfassung Vortrag Dr. Schmidt)</a></p>
<p>Aufgelockert wurde der Abend, der wie gewohnt mit einem Abendlob begonnen hatte, durch mehrere thematisch passende Lieder des Münchner Gewerkschaftschors „Quergesang“. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Text: Peter Ziegler&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 11:48:24 +0100</pubDate>
                        <title> 21. April: Burghauser Sozialforum widmet sich den Zukunftsfragen des Chemiedreiecks</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/21-april-burghauser-sozialforum-widmet-sich-den-zukunftsfragen-des-chemiedreiecks</link>
                        <description>„Wenn die Chemie hustet, krankt die ganze Region?!“ Die angekündigten Stellenstreichungen bei Wacker Chemie sorgen seit Wochen für große Unruhe im bayerischen Chemiedreieck.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 1500 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden – ein Schritt, der insbesondere den Stammsitz in Burghausen und damit die gesamte Region betreffen könnte. <strong>„Es grummelt gewaltig in der Region“, stellen Jasmin Geltinger, KAB- und DGB-Kreisvorsitzende von Altötting, sowie KAB-Kreisvorsitzender Martin Antwerpen fest.</strong></p>
<p>Vor diesem Hintergrund widmet sich das diesjährige Burghauser Sozialforum der Frage, welche Folgen der Strukturwandel für Wirtschaft, Gesellschaft und die Menschen vor Ort haben wird. Unter dem Titel <strong>„Wenn die Chemie hustet, krankt die ganze Region?!“</strong> lädt das Organisationsteam am <strong>21. April um 18.30 Uhr in den Bürgersaal Burghausen</strong> ein.</p>
<p>Zahlreiche Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie prägen das wirtschaftliche Leben der Region seit vielen Jahrzehnten. Im sogenannten bayerischen Chemiedreieck – mit Teilen des Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Traunstein mit den wichtigsten Städten Burghausen, Burgkirchen, Trostberg und Waldkraiburg – arbeiten tausende Menschen in der Branche. Ein großer Teil der Beschäftigten pendelt zudem aus dem benachbarten Innviertel in Österreich ein. Die Region hat dadurch eine große Bedeutung für ganz Bayern und trägt erheblich zum Umsatz der gesamten Wirtschaft bei.</p>
<p>Viele Familien sind seit Generationen mit dem Unternehmen verbunden. „Wir sind Wackerianer – und damit ist das unsere Familie“, beschreibt das Organisationsteam die enge Bindung vieler Beschäftigter an den Konzern. Die Zukunftsperspektiven werden jedoch zunehmend mit Sorge betrachtet. Neben dem geplanten Stellenabbau bei Wacker hat bereits die Schließung des PFAS-Produzenten Dyneon in Gendorf zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten geführt. Wann Wacker Details zum Stellenabbau bekannt geben kann, hängt vom Fortgang der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern ab, die derzeit laufen. Gewerkschaften und Betriebsräte fordern einen sozialverträglichen Stellenabbau.</p>
<p>Die möglichen Folgen reichen weit über die Unternehmen hinaus. Steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Kaufkraft und geringere Gewerbesteuereinnahmen könnten die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region beeinträchtigen. „<strong>Die sozialen Strukturen sind im Wandel, Unsicherheiten und Zukunftsängste machen sich breit“</strong>, erklärt die KAB-Diözesansekretärin von Altötting <strong>Monika Wagmann und Hauptverantwortliche des </strong>Organisationsteams.</p>
<p>Das Sozialforum möchte deshalb Raum für Austausch und Diskussion bieten. „Wir wollen hinter die aktuellen Entwicklungen blicken und gemeinsam überlegen, welche Aufgaben jetzt auf uns zukommen. Gewerkschaften, Wirtschaft, Politik und auch die Kirche sind gefordert“, so Wagmann.</p>
<p>Als Podiumsgäste haben bislang zugesagt:</p><ul> 	<li><strong>Dr. Peter von Zumbusch</strong>, Werkleiter der Wacker Chemie AG in Burghausen</li> 	<li><strong>Florian Schneider</strong>, Bürgermeister der Stadt Burghausen</li> 	<li><strong>Günter Zellner</strong>, Bezirksleiter der IGBCE Altötting im Chemiedreieck</li> </ul><p>Die Moderation der Podiumsdiskussion übernimmt <strong>Angelika Görmiller</strong>, KAB-Diözesanvorsitzende. Eine große Diskussionsrunde soll sich anschließen, Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:03:02 +0100</pubDate>
                        <title>Frauenbildungstag des Arbeitskreises der Frauen in Altötting: Jetzt regen wir uns nimmer so auf!</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/jetzt-regen-wir-uns-nimmer-so-auf</link>
                        <description>Das Thema „Warum reg` i mich immer so auf“ hat viele interessierte Frauen angelockt: 25 Teilnehmerinnen haben sich einen ganzen Tag mit dem Thema beschäftigt. Und gerade die Fastenzeit lädt ein zu einer inneren Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Lebensthemen. Als Referentin konnte Margret Döberl aus Burghausen gewonnen werden, Religionspädagogin und Eheberaterin i.R.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn sammelte die Gesprächsrunde eigene Erfahrungen mit diesem Alltagsphänomen, das sowohl im Kleinen als auch in Gesellschaft und Politik immer wieder Thema ist.</p>
<p>Gründe für das Aufregen können neben Erfahrungen wie: sich lebendig oder energiegeladen fühlen, kämpferisch, befreiend auch sein: dass man sich bedroht fühle, wenn es um das Hinterfragen eigener Werte geht, oder alte Themen z.B. aus der Kindheit immer wieder angetriggert würden. Dass es oft Projektionsflächen brauche, um eigene Gefühle wegzubringen, ist eine Erfahrung. Auch einseitige Sichten wie den Splitter im Auge des Anderen sofort zu sehen, und nicht den Balken im eigenen, wie es in der Bibel heißt.</p>
<p>Welche neuen Strategien vielleicht hilfreich würden, wurden aufgezeigt:&nbsp; neben dem Lernen von mehr Gelassenheit, Mehrperspektivität vor allem Selbstbesinnung, die Stärkung des Selbstwertgefühls, Selbstfreundschaft bzw. Selbstliebe, ausgehend vom Hauptgebot „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst!“</p>
<p>In einer Schlussbesinnung ging der Blick nochmal auf Aspekte im Leben, die man ggf. fördern möchte oder sich dankbar darauf besinnen kann.</p>
<p>Am Ende zeigte sich bei allen, wie umfassend und auch tiefgehend dieser Tag war, in einer großen Gruppe mit vielfältigen Erfahrungen und lohnendem Austausch.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 15:35:16 +0100</pubDate>
                        <title>Kreuzweg des Lebens: Vertrauen, Hoffnung, Zuversicht</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kreuzweg-des-lebens-vertrauen-hoffnung-zuversicht</link>
                        <description>Traditioneller Arbeitnehmer-Kreiskreuzweg - Rund 60 Personen waren der Einladung des KV Altötting zur alljährlichen Kreuzwegandacht gefolgt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Texte des diesjährigen Kreuzwegs orientierten sich am „Kreuzweg des Lebens“ von Diakon Berthold Schwarzer aus dem KAB Diözesanverband Regensburg. Tausende von Menschen leiden jeden Tag, durch Krieg und Gewalt, durch Krankheit, aber auch am Arbeitsplatz, ganz in der Nähe und überall auf der Welt. An diesem Schicksal wurde in der Andacht Anteil genommen und im Gebet verbunden. Kreispräses Pfarrer Ludwig Samereier und KAB-Kreis- und OV-Vorsitzender von Altötting, Martin Antwerpen, wechselten sich bei den Kreuzwegstationen und Texten ab. Musikalisch gestaltet wurde die Andacht von Herrn Glatz an der Orgel. Zum Abschluss lud Martin Antwerpen alle „wie es halt Brauch ist“, zum gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Kuchen ins Gasthaus Pfandl ein.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:15:24 +0100</pubDate>
                        <title>Lockere Stammtischrunde mit den Bürgermeisterkandidaten</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/lockere-stammtischrunde-mit-den-buergermeisterkandidaten</link>
                        <description>Perach hat die Wahl: Die beiden Bürgermeisterkandidaten Georg Eder und Robert Stubenvoll stellten sich Fragen im Rahmen einer Podiumsdiskussion.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Groß war das Interesse an der Diskussionsrunde. Der Saal des Bürgerhauses war mit rund 100 Besuchern gut gefüllt. Die Veranstaltung stand unter der Leitung von KAB, ver.di und DGB. Eingangs begrüßte Thomas Rebel von ver.di die Besucher. Er stellte die beiden Leiterinnen der Diskussionsrunde vor. Für den DGB stellte die langjährige Vorsitzende und KAB-Kreisvorsitzende Jasmin Geltinger die Fragen, während die Diözesansekretärin Monika Wagmann für die KAB moderierte.<br> Die beiden Diskussionsleiterinnen erklärten eingangs den Ablauf des Abends. Es werden im Rahmen einer lockeren Stammtischrunde den Kandidaten Fragen gestellt, informiert und es solle natürlich auch diskutiert werden. Gerne durften Fragen aus den Reihen der Besucher zu den jeweiligen Themen kommen.</p>
<p>Breiten Raum nahm eingangs die Motivation zur Kandidatur der beiden Bürgermeisterbewerber ein. Eder und Stubenvoll sollten sich selbst kurz beschreiben und ihre Stärken schildern. Stubenvoll bezeichnete sich selbst als zuverlässig. Er stehe zu seinem Wort und er habe schon bewiesen, dass er führen kann. Er könne gut auf Leute eingehen. Georg Eder erinnerte an seine nun 18jährige Amtszeit als Bürgermeister. „Ich bin für das verantwortlich, was Perach jetzt ist“. Als Bürgermeister müsse man Visionen haben und oft seiner Zeit voraus sein.</p>
<p>Die Themen rund um Perach waren die Ampel bei der Schule für einen sicheren Schulweg, Ausweisung von Baugebieten, Schaffung Wohnraum, Erhöhung der Attraktivität der Gemeinde und Nutzung des Badesees, um Perach als Wohn- und Erholungsgemeinde zu erhalten, die Kläranlage und damit die Abwasserentsorgung als große Aufgabe für die Zukunft, die Stabilität der Finanzen der Gemeinde, der Bahnhaltepunkt als große Vision und das Nutzungskonzept des Bürgerhauses.</p>
<p>Monika Wagmann stellte eine finale Frage. Warum sie meinen, dass sie die Wahl gewinnen. Georg Eder: „Ganz einfach, weil ich es kann“. Robert Stubenvoll meinte er sei startklar. „…und weil ich es genauso gut kann“.</p>
<p>hoi/Monika Wagmann</p>
<p>Fotos: Silke Rebel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:29:04 +0100</pubDate>
                        <title>Yedi-Ritter oder Pragmatiker? Launige Stammtischrunde mit den Bürgermeisterkandidaten von Burgkirchen/Alz </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/yedi-ritter-oder-pragmatiker</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Burgkirchen an der Alz hat die Wahl: Auf Einladung von KAB, DGB und ver.di haben sich die Bürgermeisterkandidaten von Burgkirchen/Alz bei einer Stammtischrunde im Gasthaus Tettmann den Fragen von KAB Diözesansekretärin Monika Wagmann und des ver.di-Ortsvorsitzenden, Thomas Rebel, gestellt. Angesichts des Unsinnigen Donnerstag gab es aufgelockert zur Einleitung auch Fragen zu den Faschingskostümen von Stefan Bonauer/SPD und Michael Prestel/CSU/FW. "Harte" Themen waren dann die Sicherstellung der Nahversorgung, wirtschaftliche Entwicklung und Verbesserung der Attraktivität des Standorts, um neue Firmen anzulocken, Verschönerung des Max-Planck-Platzes und der Winterdienst. Beim Freibad und Bürgerzentrum waren sich die Kandidaten einig: Das muss beides absolut erhalten bleiben!" Ebenso Einigkeit herrschte bei der Trinkwasserversorgung, dessen Schutz über alles zu stellen sei. Beim Bürgerzentrum wurde von den Teilnehmenden angeregt, ein Raum für die Vereine und Verbände zu schaffen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 08:02:49 +0100</pubDate>
                        <title>Die Politik muss noch besser werden - Wirtshausgespräch mit MdB Stephan Mayer</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/die-politik-muss-noch-besser-werden-wirtshausgespraech-mit-mdb-stephan-mayer-1</link>
                        <description>Zu einem „politischen Wirtshausratsch“ mit MdB Stephan Mayer hatte der KV Altötting zusammen mit den Gewerkschaften DGB und ver.di eingeladen. Rund vierzig interessierte Teilnehmer erfuhren dabei in geselliger Runde Aktuelles aus Politik und Wirtschaft aus „erster Hand“. In einem lebhaften Gedankenaustausch wurden politische und soziale Themen diskutiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die KAB- und DGB-Kreisvorsitzende Jasmin Geltinger konnte zusammen mit der KAB Diözesansekretärin von Altötting, Monika Wagmann, zu diesem Treffen neben Thomas Rebl als Vertreter der Gewerkschaft ver.di und Daniel Berger, stellvertr. Vorsitzender des KAB- und DGB-Kreisverbandes den Hauptakteur MdB Stephan Mayer in der Wirtsstube im Gasthaus Plankl begrüßen. Dieser berichtete zunächst über den Stand der Elektrifizierung der Bahnstrecke AWS 38 München-Mühldorf-Simbach. Diese soll bis 2035 größtenteils zweigleisig ausgebaut werden. Damit würde mehr Verkehr auf die Schiene gebracht werden und somit würde die heimische Industrie, wie auch die Pendler profitieren. Bis Mitte dieses Jahres soll das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen sein. Die Kosten werden sich auf voraussichtlich eine Milliarde Euro belaufen, denn es müssen wegen der Zweigleisigkeit auch die meisten Brücken erneuert werden. Diese Maßnahme sei auch wichtig wegen dem Anschluss nach Österreich, wo bereits die Anschlussstrecken elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut werden. Die Finanzierung sei gesichert, da hierfür Mittel aus dem sogenannten „Sondervermögen“ zur Verfügung stehen. Bei Politik und bei der Bahn habe dieser Ausbau „höchste Priorität“.</p>
<p>Als wichtigste Legislaturperiode seit Jahrzehnten bezeichnete MdB Stephan Mayer die Arbeit der derzeitigen Regierung. Es gelte, große Strukturprobleme zu lösen. Horrormeldungen aus der Industrie reißen nicht ab, die Pflege sei reformbedürftig und es gibt weiter „große Baustellen“ in Deutschland. Es kann nicht sein, dass der 8-Stunden-Tag abgeschafft werden soll, denn „wir müssen wieder mehr arbeiten“. Im Jahresvergleich wird in der Schweiz zweihundert Stunden mehr gearbeitet und „da bringt uns eine Stunde Mehrarbeit pro Woche nicht um“. Es seien Reformen mit „Maß und Ziel“ nötig, dazu gehöre auch die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Unter großem Druck stehe die chemische Industrie im hiesigen Industrie-Dreieck, wo zwanzigtausend Personen beschäftigt sind. Insbesondere die hohen Strompreise und „verkorkste Strukturen“ seien die Ursache für den bereits begonnenen Stellenabbau. Deshalb sei ein schneller Ausbau der 380-KV-Leitung wichtiger als die geplanten 27 Windräder im Altöttinger- und Burghauser Forst.</p>
<p>Zu dem Vorwurf von Bundeskanzler Friedrich Merz: „die Deutschen sind zu faul“, räumte Stephan Mayer ein, die Kommunikation des Kanzlers sei zwar verbesserungswürdig, es seien in Deutschland jedoch Reformen nötig, „die auch weh tun können“. Besonders bei der Arbeitszeit sei mehr Flexibilität erforderlich.</p>
<p>Ein Teilnehmer kritisierte die prozentualen Rentenerhöhungen. Durch pauschale Erhöhungen (Fixbetrag) würden die Bezieher von geringen Renten mehr profitieren. Dies sei leider nicht möglich, so Stephan Mayer, denn dies sei verfassungsrechtlich nicht umsetzbar.</p>
<p>Ein Besucher sprach Massenentlassungen bei Großkonzernen an, wenn diese in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Er forderte hierzu einen Sozialverträglichkeitsplan, mit dem Krisen überbrückt werden können. Dies habe sich in der Vergangenheit schon mehrfach bewährt. Dies, so Stephan Mayer sei nicht Aufgabe des Staates, hierzu seien die Tarifpartner gefordert.</p>
<p>Die Politik sei noch nicht gut genug, sie muss besser werden und Probleme sollen nicht öffentlich, sondern im Hintergrund gelöst werden. Überflüssige Diskussionen schaden dem Staat und sind „Nahrung für die AfD“, so die Meinung des Bundestagsabgeordneten, wie auch der Besucher.</p>
<p>Auch das Thema Vermögenssteuer war Thema dieses Abends. Hiervon wären vor allem mittelständische Betriebe betroffen. Eine zusätzliche Steuerlast hätte eine weitere Abwanderung von Betrieben und somit Vernichtung von Arbeitsplätzen zur Folge.</p>
<p>Es wurde auch beklagt, dass die Rentenkasse schon mehrmals für Bundesaufgaben „geplündert“ wurde und dass jährlich 125 Milliarden Bundeszuschuss für Pensionszahlungen geleistet werden. Hier wäre eine Rentenreform dringend nötig.</p>
<p>Als Vertreter der Stadt Altötting kritisierte deren dritter Bürgermeister Hubert Rothmayer den großen Bürokratismus bei öffentlichen Bauvorhaben. Er forderte hierzu mehr Freiraum bei Entscheidungen und geringere Planungskosten. Die Vergabegrenzen sollen angehoben und örtliche Betriebe bei der Ausführung bevorzugt werden. Auch Stephan Mayer war der Meinung, dass die Bürokratiekosten um mindestens ein Viertel gesenkt werden müssten. Für das Bauwesen existieren insgesamt rund 20.000 verschiedenen Vorschriften und allein das Gutachten für den geplanten Windpark umfasse 10.000 Seiten (die wohl niemand lesen wird). Monika Wagmann merkte dazu an, dass das Grundbedürfnis der Menschen nach gutem Wohnen inzwischen immer mehr zu einem Luxusgut wird. „Wir müssen bauen, bauen, bauen!“ so Stephan Mayer, damit Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt wieder in die richtige Balance kommen.</p>
<p>Dass die hohen Tarifforderungen die Inflationsspirale in die Höhe treiben, wurde von einem Teilnehmer bemängelt. Er forderte hierzu mehr Mäßigung und eine Stunde Mehrarbeit pro Woche sei jedem zuzumuten.</p>
<p>Die überbordende Bürokratie, vor allem im Pflegebereich, kritisierte Jasmin Geltinger scharf. Die Grundausbildung umfasse die Kinder-, Alten- und Krankenpflege. Dies sollte spezifiziert und die einzelnen Bereiche besser vertieft werden. Es gebe zu viele Regularien und das Personal wird in ihrer Kompetenz beschnitten. Trotz guter Ausbildung erhalten ausländische Pflegekräfte oftmals lange keine Zulassung, hier sei eine radikale Reform nötig. Dieser Meinung war auch Stephan Mayer. Das Problem sei nicht der Verdienst, sondern die Rahmenbedingungen. Die Pflege wäre ohne ausländische Kräfte nicht mehr aufrecht zu erhalten. Diese seien meist hoch qualifiziert und müssen schneller eingebunden werden. Hier gelte es, rasch bürokratische Hürden abzubauen.</p>
<p>Abschließend bedankte sich MdB Stephan Mayer für die Durchführung dieses „politischen Wirtshausratsches“. Dieser sei sehr informativ und aufschlussreich gewesen.</p>
<p><em>hok</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:59:08 +0100</pubDate>
                        <title>Zweitägige Bildungstage im Zeichen von Engagement, Gemeinschaft und Zukunftsplanung</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/zweitaegige-bildungstage-im-zeichen-von-engagement-gemeinschaft-und-zukunftsplanung</link>
                        <description>Zu einem gemeinsamen Austausch trafen sich die Verantwortlichen und Vertreterinnen und Vertreter der KAB und weiteren Vereinen Ende Januar zu einer intensiven Arbeits- und Austauschrunde. Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf das vergangene Jahr, die inhaltliche Weiterentwicklung der Vereinsarbeit sowie die gemeinsame Planung kommender Aktivitäten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Anreise und einem gemeinsamen Auftakt begann die Tagung mit einem Rückblick auf das Vereinsjahr 2025. Dabei wurde die große Bandbreite der Aktivitäten deutlich: Informations- und Bildungsveranstaltungen, Mitgliederversammlungen, gesellschaftliche und soziale Initiativen, kulturelle Angebote sowie vielfältige Gemeinschaftsveranstaltungen vor Ort. Der Austausch zeigte, wie engagiert und vielseitig das Vereinsleben gestaltet wird.</p>
<p>Der zweite Tag stand im Zeichen inhaltlicher Vertiefung und strategischer Ausrichtung. In einem Impulsreferat von Franz Schollerer wurden aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufgegriffen und die Bedeutung von Zusammenhalt, Verantwortung und nachhaltigem Engagement betont. Dabei ging es auch um Fragen der Lebensqualität, um den bewussten Umgang mit persönlichen und gesellschaftlichen Ressourcen sowie um die Rolle von Vereinen als Orte der Begegnung, Orientierung und Mitgestaltung.</p>
<p>In Arbeitsgruppen setzten sich die Teilnehmenden mit den Faktoren auseinander, die ihre ehrenamtliche Arbeit derzeit hemmen oder stärken. Als Herausforderungen wurden unter anderem der demografische Wandel, die Gewinnung neuer und jüngerer Mitglieder, zunehmende bürokratische Anforderungen sowie veränderte Freizeitgewohnheiten genannt. Gleichzeitig wurde deutlich, wie tragfähig gewachsene Strukturen, ein engagiertes Vorstandsteam, gelebte Gemeinschaft und gute Kooperationen mit anderen Organisationen sind.</p>
<p>Zum Ende der Bildungstage stand der Dank an alle Engagierten im Mittelpunkt. Mit neuen Ideen, klaren Zielsetzungen und gestärktem Gemeinschaftsgefühl blicken die Verantwortlichen zuversichtlich auf das kommende Vereinsjahr.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Nicole Polleichtner</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 12:36:45 +0100</pubDate>
                        <title>Bauen und Wohnen in unserer Heimat – Wohin geht der Weg?</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/bauen-und-wohnen-in-unserer-heimat-wohin-geht-der-weg</link>
                        <description>Kontroverse Diskussion zwischen Tradition, Zukunft und Bezahlbarkeit im KV Rottal-Inn.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Wohnen und Bauen in unserer Region zukunftsfähig, lebenswert und zugleich bezahlbar gestaltet werden? Dieser Frage widmete sich die Veranstaltung „Bauen und Wohnen in unserer Heimat. Wohin geht der Weg?“ im Gasthaus Wirts’Kathi in Kirchdorf am Inn. Der bewusst gewählte Veranstaltungsort – ein historisches Gasthaus, das in absehbarer Zeit umfassend saniert wird – stand sinnbildlich für den zentralen Spannungsbogen des Abends: den Umgang mit bestehender Bausubstanz zwischen Identitätsbewahrung und notwendiger Erneuerung. Der Einladung waren auch viele Bürgermeister und Gemeinderäte aus der Region gefolgt.</p>
<p>Begrüßt wurden die Besucherinnen und Besucher von Monika Wagmann, Diözesansekretärin der KAB Rottal-Inn und Geschäftsführerin des KAB-Bildungswerks der Diözese Passau. In ihrer Einführung machte sie deutlich: Wohnen betrifft uns alle. Es geht um Lebensqualität, um Heimat und Identität – und ganz konkret um die Frage, wie gutes Wohnen heute und morgen für möglichst viele Menschen leistbar bleiben kann. Ziel des Abends sei es, Impulse aufzunehmen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und den offenen Dialog zu fördern. Moderiert wurde der Abend von Larissa Hausberger, Fachplanerin für vorbeugenden Brandschutz und zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Zeilarn. In ihrem thematischen Einstieg betonte sie, dass Wohnen ein Grundbedürfnis sei, sich jedoch zunehmend zu einem der größten sozialen und politischen Konfliktfelder entwickle. Sie lud das Publikum ein, den eigenen Blick auf das Thema bewusst zu reflektieren.</p>
<p>An der Podiumsdiskussion beteiligten sich vier Fachleute mit unterschiedlichen Perspektiven: Marcel Seehuber erläuterte das Konzept des SauRiassl-Syndikats, das gemeinschaftliche Wohnformen mit Genossenschaftsstruktur umsetzt. Diese reichen von kleinen Häusern mit zwei Parteien bis hin zu größeren Wohnprojekten mit bis zu 17 Parteien, oft ergänzt durch Gemeinschaftsräume oder Carsharing-Modelle. Seehuber, der sich seit 2018 engagiert und ursprünglich Filmemacher ist, machte deutlich, dass Wohnen auch eine soziale Frage sei.<br> Lorenz Bieringer sprach mit sichtbarer Leidenschaft über seine rund 15-jährige Beschäftigung mit historischen Gebäuden – „oidem Glump“, wie er augenzwinkernd sagte. Ob alte Höfe, Wohnhäuser oder ein Schloss: Für ihn gelte beim Sanieren stets der Grundsatz „Qualität vor Geschwindigkeit“. Sorgfalt, Respekt vor der Substanz und langfristiges Denken seien entscheidend.<br> Prof. Dr. Roland Augustin brachte die Perspektive der modernen Bauwissenschaft ein. Zwar stehe heutiges Bauen unter strengen Normen und Vorgaben, doch betonte er zugleich, wie wertvoll das Wissen über historische Baumaterialien und Bauweisen sei. Viele alte Gebäude stünden seit 300 oder 400 Jahren – eine Haltbarkeit, die auch heute wieder stärker in den Fokus rücken müsse. Die zentrale Frage laute: Wie werden die Gebäude, die wir heute errichten, in 50 Jahren aussehen?<br> Prof. Dr. Simone Linke richtete den Blick auf die klimaangepasste Stadt- und Regionalplanung. Sie ist verantwortlich für den neuen Studiengang „Grüne Stadtplanung“ und machte deutlich, dass die Auswirkungen des Klimawandels längst nicht mehr nur Städte betreffen. Auch ländliche Räume stünden vor großen Herausforderungen, etwa durch zunehmende Hitze, Versiegelung und den Verlust von Grünflächen.</p>
<p>In der Diskussion wurde deutlich: An Wohnfläche mangelt es nicht – vielmehr ist sie häufig falsch verteilt und nicht zeitgemäß genutzt. Große Potenziale liegen in bestehenden Gebäuden, in Leerständen, ungenutzten Räumen und Ausbaureserven. Wenn diese konsequent in den Blick genommen würden, ließe sich dringend benötigter Wohnraum schaffen, ohne weitere Flächen zu versiegeln. Gleichzeitig wurde betont, dass es mehr positive und vielfältige Wohnalternativen braucht. Neue Wohnformen, gemeinschaftliche Modelle und flexible Grundrisse können dazu beitragen, den unterschiedlichen Lebensrealitäten besser gerecht zu werden. Dabei ist ein vernetztes Denken erforderlich – über Einzelinteressen, Zuständigkeiten und klassische Planungsgrenzen hinaus.</p>
<p>Ein zentraler Punkt der Diskussion war zudem die Frage, was künftige Generationen tatsächlich brauchen, um gut wohnen zu können. Diese haben andere Anforderungen als frühere Generationen: mehr Flexibilität, andere Formen des Zusammenlebens, veränderte Arbeitsmodelle und ein stärkeres Bewusstsein für ökologische und soziale Aspekte. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer genaueren Analyse von Bedarf und Nutzung.</p>
<p>Dass <strong>zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderäte</strong> unter den Teilnehmenden waren, unterstrich die hohe kommunalpolitische Bedeutung des Themas und den Wunsch, die diskutierten Impulse auch in konkrete Entscheidungen vor Ort einfließen zu lassen.</p>
<p>Einigkeit bestand schließlich darin, dass es <strong>ein gesundes Maß aus Neubau und Sanierung</strong> braucht. Nicht entweder oder, sondern ein kluges Zusammenspiel beider Ansätze ist entscheidend, um Wohnen langfristig bezahlbar, lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 10:40:52 +0100</pubDate>
                        <title>Anton Ebner erhielt die rot-goldene Ehrennadel und das Ketteler-Kreuz der KAB</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/anton-ebner-erhielt-die-rot-goldene-ehrennadel-und-das-ketteler-kreuz-der-kab</link>
                        <description>Der stellvertretende KAB-Diözesanvorsitzende Anton Ebner aus Reischach hat eine lange Liste seines großen und umfassenden Engagements im KAB Diözesanverband Passau:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1990 KAB Mitglied, bereits ab 1992 sich engagiert im OV Reischach, im Kreisverband Altötting der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) tätig ab 2000 bis Oktober 2025 - zuletzt jahrelang als KAB-Kreisvorsitzender, seit 2003 im Diözesanverband.</p>
<p>Für seine langjährige Tätigkeit im Kreisverband Altötting und im Diözesanverband Passau wurde er jetzt mit der rot-goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Voll des Lobes zum herausragenden Einsatz „unseres Toni“ sagte der KAB-Diözesanpräses: „Manche Menschen sind einfach „geldwert“. Eine besondere Auszeichnung für „besondere“ Menschen“, so der KAB-Diözesanpräses Johannes B. Trum bei der Überreichung, „so einer ist der Toni“. Die Auszeichnung wurde mit Änderung der Ehrenordnung das erste Mal im Verband jetzt vergeben. "Meine ganz persönliche Hochachtung für Dich. Wir kennen Dich als ruhigen Menschen, präsent mit Deiner Meinung. Wir schätzen Deine starke Verlässlichkeit und Deine enorme Freundlichkeit, die er allen uns spüren lässt“, so Angelika Görmiller, die KAB-Diözesanvorsitzende. Sie hob besonders seinen jüngsten Einsatz in der Ausarbeitung der neuen Verbandssatzung hervor: „Hier bist Du zu Hochform ausgelaufen – Du hast die Feinheiten dieser Satzung voll erkannt“.&nbsp;<br> Ende 2024 wurde Anton Ebner bereits die Stephanus-Plakette verliehen, die höchste Auszeichnung des Bistums Passau für Frauen und Männer, die sich vorzugsweise in langjährigem, teilweise oder ausschließlich ehrenamtlichem Engagement in hervorragender Weise um das kirchliche Leben im Bistum Passau verdient gemacht haben. Der Diözesanpräses und die Diözesanvorsitzende hatten noch eine weitere Ehrung für Anton Ebner und überreichtem ihm das Ketteler-Kreuz: &nbsp;"Dieses KAB-Kreuz erhalten Menschen, die wir ganz besonders schätzen. Durch Dein herausragendes Engagement bist Du eine zentrale tragende Stütze in der KAB.&nbsp;</p>
<p><em>Text und Foto Monika Wagmann</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 14:35:59 +0100</pubDate>
                        <title>KAB OV Schöllnach spendet für Lichtblick Seniorenhilfe</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-ov-schoellnach-spendet-fuer-lichtblick-seniorenhilfe</link>
                        <description>Für die KAB Schöllnach ist es schon eine Art Tradition jedes Jahr einen großen Teil des Erlöses aus Palmbuschenverkauf und Weinfest an gemeinnützige Vereine oder soziale Projekte in der näheren Umgebung zu spenden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr fiel die Wahl auf den Verein Lichtblick Seniorenhilfe mit Sitz in Deggendorf. Dieser Verein betreut und unterstützt von Altersarmut betroffene Senioren in Niederbayern. Birgit Gegenfurtner nahm die Spende von 400€ für den Verein entgegen und gab den KAB Vorstandsmitgliedern Alois Straßer und Sabine Offenwanger einen Einblick in die wertvolle Arbeit. Es ist erschreckend wie viele Rentner in unserer Region häufig trotz komplett erfüllter Lebensarbeitszeit, dies teilweise sogar in Vollzeit, im Alter von ihrer Rente nicht leben können. Der Verein hilft nach Überprüfung der Bedürftigkeit mit Lebensmittelgutscheinen, bei der Reparatur oder Neuanschaffung von Alltagsgegenständen, wie Herd oder Kühlschrank und organisiert auch Ausflüge und Treffen. Denn eine Folge von Altersarmut ist auch Einsamkeit, da für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oftmals das Geld fehlt. Am Ende des informativen Gespräches war klar, dass die Spende hier gut aufgehoben und sinnvoll angelegt ist.</p>
<p>Auch an die Senioren direkt vor Ort wurde dieses Jahr gedacht. Eine weitere Spende von 200€ überbrachten Alois Straßer und Albert Gerl an den Seniorenclub Riggerding.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Alois Straßer</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 14:25:42 +0100</pubDate>
                        <title>Engagierte Helferinnen und Helfer und eine großzügige Spende im OV Röhrnbach</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/engagierte-helferinnen-und-helfer-und-eine-grosszuegige-spende-im-ov-roehrnbach</link>
                        <description>Adventliche Stimmung, engagierte Helferinnen und Helfer sowie ein gelungenes Miteinander prägten die Vorweihnachtszeit im OV Rörnbach – sowohl beim Christkindlmarkt als auch beim besinnlichen Jahresabschluss der KAB. Und mit dem großen Engagement konnte eine  großzügige Spende überreicht werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolgreicher Auftritt am Christkindlmarkt</strong></p>
<p>Der Stand der KAb Röhrnbach am örtlichen Christkindlmarkt war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Möglich gemacht wurde dies durch den großen Einsatz vieler Helfer, Bäckerinnen, Bastler, Verkäufer und unterstützender Hände.<br> Traditionell war die KAB mit ihrer Hütte vertreten und bot ein umfangreiches, sehr gefragtes Sortiment an: selbst gebackene Plätzchen und Stollen, Schokofrüchte sowie gebrannte Mandeln fanden reißenden Absatz. Ergänzt wurde das Angebot durch die beliebten Weihnachtskerzen von „Künstler“ Rudi Peck.<br> Kulinarisch setzte man wie im Vorjahr auf Steaksemmeln und bot zusätzlich Käsespätzle als vegetarische Alternative an. Der Einsatz aller Beteiligten zahlte sich aus und trug maßgeblich zum guten Gesamtergebnis bei.</p>
<p><strong>Besinnlicher Jahresausklang der KAB</strong></p>
<p>Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – erst eins, dann zwei, und schon ist Nikolaus. Für die KAB war dies zugleich Anlass für die adventliche Feier als ruhigen und stimmungsvollen Jahresausklang.<br> Nach dem feierlichen Vorabendgottesdienst trafen sich die KAB-Mitglieder im festlich geschmückten Pfarrsaal des Pfarrheims. Vorstand Herbert Eckmüller konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Höhepunkt des Abends war der Besuch des Nikolaus, der aus seinem Buch vorlas und dabei mit liebevollen Worten auf so manche Anekdote der Frauen, Männer und Kinder aus der KAB einging. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Kumreuter Sängern. Die Adventsgeschichte von Pfarrer Tiefenbrunner sorgte gleichermaßen für Schmunzeln wie für nachdenkliche Momente.</p>
<p><strong>Spende für die Pfarrei</strong></p>
<p>Ein besonderes Geschenk erhielt Pfarrer Tiefenbrunner zum Abschluss des Abends: Im Namen der KAB wurde ihm der Erlös aus dem Christkindlmarkt in Höhe von knapp <strong>1000 E<strong>uro</strong></strong> für die Pfarrei Rörnbach überreicht. Darüber zeigte er sich sehr dankbar und erfreut.</p>
<p>HEck - Bilder:&nbsp;HEck</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 09:51:26 +0100</pubDate>
                        <title>Garchinger Seniorenmesse: Rund um Pflege und Sorge im Alter</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/garchinger-seniorenmesse-rund-um-pflege-und-sorge-im-alter</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Initiative der Senioren-Referentin Elke Niehage und Simone Flore (Haus Sonnenblume) fand nach 2014/2017 wieder eine Seniorenmesse der Gemeinde Garching/Alz statt. 17 Austeller waren für Senioren und Angehörigen in der Alten Turnhalle vertreten, darunter der OV der KAB Hart, Tagespflege Haus Sonnenblume und der Ambulante Pflegendienst Dr. Jauss. Die KAB Hart, vertreten durch das Vorstandsmitglied Daniel Berger, bildete einen gemeinsamen Stand mit Simone Flore und dem Team der Tagespflege Haus Sonnenblume. Neben den Ständen gab es auch in mehreren Vorträgen Informationen rund um Pflege, Gesundheit, Freizeit und das Leben im Alter. Auch Angehörige und alle, die sich frühzeitig über Unterstützungs- und Vorsorgemöglichkeiten informieren wollten, waren als Besucher vertreten.</p>
<p>Die Veranstaltung war trotz des kalten Wetters gut besucht und die&nbsp;„“Garchinger Frauen“ sorgten mit Kaffee und Kuchen für adventliche Stimmung.&nbsp; Es ergaben sich viele gute Gespräche und Kontakte zwischen den Senioren, Angehörigen und den Ausstellern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 12:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wir schauen nach vorne: Zukunft. Sozial. Gestalten</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/zukunft-sozial-gestalten</link>
                        <description>Neuwahlen im Kreisverband Altötting: ​​​​​​​KAB, Gewerkschaften und Politik arbeiten enger zusammen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Turnusmäßig nach vier Jahren waren Neuwahlen in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Altötting notwendig, um einen neuen Kreisvorstand zu bestimmen. Viele der bisherigen Kreisvorstandsmitglieder kandidierten zum großen Teil aus Altersgründen nicht mehr. 34 Delegierte aus den Ortsverbänden wählten im Bürgerzentrum Burgkirchen unter Anderem zwei Gewerkschaftsvertreter und einen Politiker in ihr Leitungsgremium.</p>
<p>Bereits seit Jahren gehen Kreis-KAB und Gewerkschaften Hand in Hand. Beispielsweise bei der Organisation des jährlichen Sozialforums in Burghausen, das von den Organisationen gemeinsam ausgerichtet wird und sich mit drängenden Fragen der Arbeitnehmer beschäftigt. Nun sind mit Jasmin Geltinger, DGB Kreisverbandsvorsitzende Altötting, und Daniel Berger, stellvertretender DGB Kreisverbandsvorsitzender und Vertreter der IG BCE (IG Bergbau, Chemie und Energie) im Landkreis, zwei Gewerkschafter, im Kreisverband vertreten. Bisher als Beirat im Kreisverband tätig, wurde Kreis- und Stadtrat und ödp-Kreisvorsitzender von Altötting, Martin Antwerpen, als 1. Vorsitzender gewählt. Die Spitze teilen sich damit paritätisch Jasmin Geltinger und Martin Antwerpen. Die Stellvertretung übernehmen zum einen Christian Muntersgruber und Daniel Berger, die sich schon im Ortsvorsitz des KAB Ortsverbandes Hart engagieren. Als Stellvertretende Vorsitzende wurden gewählt die erfahrenen Kreisvorstandsmitglieder Maria Blumberger und Rosina May, die sich in ihrer Funktion auch um den KAB Arbeitskreis Frauen des Verbandes kümmern werden. Beisitzerinnen sind künftig Monika Falter, Theresia Wimmer, Anja Reth, Bernadette Pfeffer und Ulrike Buckmoser. Von Letzterer übernimmt der bisherige Schriftführer Peter Becker die Kasse; sein Amt wird künftig kommissarisch von allen Vorstandsmitgliedern ausgekleidet. Der Kreispräses musste nicht neu gewählt werden: die geistliche Betreuung bleibt Reischachs Pfarrer Ludwig Samereier. Außerdem gab es von Kassenprüfer Ludwig Weiß einen Antrag, die Kasse künftig jährlich zu entlasten, was einstimmig angenommen wurde.</p>
<p>„Damit haben wir eine gute Kräftebündelung und können künftig geschlossen unsere gemeinsamen Forderungen und Ziele besser voranbringen“, so die KAB Diözesanvorsitzende von Altötting, Monika Wagmann, zur Neuwahl. „Und außerdem haben wir damit eine deutliche Verjüngung unseres Kreisverbandes erwirkt. Im Kreisverband stehe nun ein engagiertes Team aus erfahrenen KAB`lern, Gewerkschaftlern und Politikern zur Verfügung und mit dieser Mannschaft können wir gut aufgestellt in die Zukunft gehen“.&nbsp;</p>
<p>Bei der Veranstaltung im Burgkirchener Bürgerzentrum war die zweite Bürgermeisterin Claudia Hausner als Gastgeberin dabei. Sie ging in ihrem Grußwort auf die Herausforderungen im Zuge der Transformation der chemischen Industrie ein, insbesondere in den Bereichen Umwelt und Soziales. „Ich danke Ihnen für diese treffende Einschätzung“, lobte der neue Vorsitzende Martin Antwerpen und appellierte an die anwesenden Mitglieder, dass die KAB daher auch in der Zukunft immer noch genügend Aufgaben hätte. Die scheidenden Vorsitzenden Helga Haderer und Anton Ebner bedankten sich für die gute Zusammenarbeit des Kreisverbandes in den vergangenen Jahren, die durch die Corona-Krise besonders herausfordernd waren.</p>
<p>Bei der 1. Konstituierenden Sitzung wurden die weiteren Weichen neu definiert. Unter anderem findet der gemeinsame „Politische Wirtshausratsch“ erneut statt. Diesmal wird sich MdB Stephan Mayer am 9. Februar in der Wirtsstube beim Plankl/Altötting den Fragen der Bürger*innen stellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>BU: KAB-Diözesansekretärin Sekretärin Monika Wagmann (rechts) freut sich über den neuen Kreisvorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (vrnl) Stellvertretende Vorsitzende Maria Blumberger, 1. Vorsitzende Jasmin Geltinger, Stellvertretende Vorsitzende Rosina May, stellvertretender Vorsitzender Daniel Berger, 1. Vorsitzender Martin Antwerpen, stellvertretender Vorsitzender Christian Muntersgruber.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 12:26:36 +0100</pubDate>
                        <title>KAB-Kreisverband Vilshofen: Besinnliches Adventswochenende in Lambach</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-kreisverband-vilshofen-besinnliches-adventswochenende-in-lambach</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der KV Vilshofen verbrachte sein diesjähriges Besinnungswochenende im Bildungshaus Lambach unter dem Motto <strong>„Advent – ruhiger und bewusster wahrnehmen“</strong>. Rund um dieses Thema bot das Programm eine ausgewogene Mischung aus kreativen Impulsen, gemeinschaftlichen Aktionen und meditativen Elementen.</p>
<p>Besonders erfreulich war die breite Altersmischung der Teilnehmenden: <strong>Jung und Alt fühlten sich sichtlich wohl</strong> und nutzten die Tage, um dem vorweihnachtlichen Trubel für einige Stunden zu entkommen. Kreativ-Workshops sowie meditative Einheiten luden dazu ein, sich mit den adventlichen Werten bewusst auseinanderzusetzen und neue Kraft für die kommende Zeit zu schöpfen. Ebenso wurde mit allen Sinnen die Adventszeit in den Gruppenraum geholt. Die Teilnehmenden konnten den Advent schmecken, anhand Zimtsternen, Spekulatius und Orangen, sowie riechen durch Nelken, Zimt und Zitrusfrüchten. Mit den liebsten Weihnachtsliedern wurde eine heimelige Atmosphäre geschaffen. Alle sind sich einig, der Advent muss wieder ruhiger werden und der Konsumgedanke und das Kommerzielle muss nach hinten geschoben werden.</p>
<p>Ein Höhepunkt des Wochenendes war der <strong>Ausflug in den Tierpark Lohberg</strong>. Bei winterlicher Atmosphäre bot der Besuch einen erlebnisreichen Kontrast zum besinnlichen Programm in Lambach und stärkte das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe.</p>
<p>Highlight war ebenso der gemeinsame Gottesdienst mit der GSK Amberg und deren Militärpfarrer, der sich und die feiernde Gemeinde mit der „Quetschn“ begleitete.</p>
<p>Mit vielen positiven Eindrücken und Impulsen kehrte die Gruppe schließlich zurück. Das Wochenende zeigte einmal mehr, wie wertvoll es ist, den Advent als Zeit der Achtsamkeit und des Miteinanders zu gestalten.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;Kathi Hölzl</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:49:42 +0100</pubDate>
                        <title>„Betrüger lauern überall“ - aber jetzt haben sie es etwas schwerer</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/betrueger-lauern-ueberall-aber-jetzt-haben-sie-es-etwas-schwerer</link>
                        <description>Call Center Betrug, Schockanrufe, gefälschte E-Mails, Betrügereien im Internet und falsche Handwerker usw. - Aufklärung über die gängigsten Tricks von Kriminellen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Betrüger lauern überall“: Unter diesem Titel lud der KAB Kreisverband Vilshofen ins Restaurant Halkidiki nach Schöllnach ein. Gut gefüllt war das Nebenzimmer als Polizeihauptkommissar Manfred Reumann die Zuhörer über die gängigsten Tricks der Kriminellen aufklärte. Auf anschauliche und unterhaltsame Art und Weise klärte er die Anwesenden darüber auf, welche Maschen derzeit am Häufigsten von Betrügern angewendet werden. Selbstverständlich auch mit den entsprechenden Hinweisen wie man sich davor schützen könne. Den ersten Fehler machten höfliche Menschen am Telefon schon beim Annehmen des Anrufes. Wohlerzogen meldet man sich mit seinem Namen, was den Betrügern schon in die Karten spiele. Auch gilt es das Wörtchen „ja“ im Gespräch zu vermeiden, da es mitgeschnitten und als Zustimmung zu irgendwelchen kostspieligen Verträgen oder Abos verwendet werden könne.<br> Des Weiteren ging der erfahrene Polizist auf Call Center Betrug, Schockanrufe, gefälschte E-Mails, Betrügereien im Internet und falsche Handwerker bzw. Mitarbeitern von Stadtwerken ein. Als hilfreich für die Zuhörer könnte sich in Zukunft auch erweisen, dass sie jetzt wissen wie ein echter Dienstausweis und eine echte Dienstmarke der Polizei aussehen. Aus aktuellem Anlass wies Herr Reumann nochmals eindringlich darauf hin im Einkaufstrubel oder auf dem Christkindlmarkt die eigenen Wertsachen in den Innentaschen zu verwahren und die Taschen nicht unbeobachtet zu lassen. Der einfache Taschendiebstahl bzw. Trickdiebstahl sei noch nicht ausgestorben und „Gelegenheit macht Diebe“. Diese und noch viele weitere hilfreiche Informationen und Tipps nahmen die zahlreichen Zuhörer mit nach Hause. Hoffentlich wird den Betrügern durch diese Aufklärungsarbeit das Leben wieder ein Stück weit schwerer gemacht.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Sabine Offenwanger</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 11:53:40 +0100</pubDate>
                        <title>Kloane Alltagspause – Begegnungsnachmittag der AK Frauen: Mut zur Lücke für eine gesunde Lebenshaltung  </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kloane-alltagspause-begegnungsnachmittag-der-ak-frauen-mut-zur-luecke-fuer-eine-gesunde-lebenshaltung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lücken als Lebensraum: Diakon und Klinikseelsorger Mario Unterhuber hat auf Einladung des Arbeitskreises Frauen des KV Altötting dazu eingeladen, bei einer „kloanen Alltagspause“ mit dem Titel „Mut zur Lücke – weil ich nicht perfekt sein muss“ den Blick auf das zu richten, was man oft übersieht. Die Kraft des Weglassens kann etwas Befreiendes für unser Leben sein. Im Alltag gelten Lücken oft als etwas Störendes. Doch genau diese Freiräume seien „entscheidend für ein gutes und sinnvolles Leben“, sagte Mario Unterhuber. „Sie ermöglichen Orientierung, Entschleunigung und bewusste Entscheidungen.“ In seinen Impulsen erfuhr man, warum es sich lohnt, Lücken bewusst zuzulassen. Die Welt wird uns täglich auf`s Handy geliefert. Alleine „i muss ned ois wissen“ entspannt enorm, weil wir nicht immer alles in unserer überfluteten Informationswelt verarbeiten können. Genauso ist es beruhigend den Mut zur Lücke zuzulassen und zu wissen: „Weil ich nicht allein bin – es ist jemand da, der mir hilft, ich erfahre Unterstützung“. Oft verlangt die Gesellschaft, oder der Mensch für sich, den Anspruch auf Perfektionismus. „Das menschliche Maß ist nicht Perfektion, sondern Zufriedensein“, so der Referent weiter. Perfektion ist unerreichbar. Auch Gelassenheit ist eine bewusste Lücke: „Ich kann jetzt nichts tun, dass es besser wird“. Diese Aussage mag manchmal frustrierend sein, doch ich brauche kein schlechtes Gewissen für diese Lücke zu haben.<br> „Mut zur Lücke ist eine gesunde Lebenshaltung“ gab der Referent den Zuhörenden mit auf den Weg und gab allen einen kleinen Schmetterling als Erinnerungshilfe mit, als Symbol „weil wir uns weiterentwickeln“.</p>
<p>Der Referent bat statt eines Honorars um Spenden für die Wohngemeinschaften für psychisch kranke Menschen in Pfarrkirchen. KAB Diözesansekretärin Monika Wagmann konnte zusammen mit den 2. KV-Vorsitzenden Maria Blumberger und Rosina May und Organisatoren des Arbeitskreises Mario Unterhuber eine schöne Summe dafür überreichen.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Text und Bilder Monika Wagmann</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 17:06:00 +0100</pubDate>
                        <title>KAB Neuötting: Orden heute noch aktuell?! </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-neuoetting-orden-heute-noch-aktuell</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Leute haben sich im Klösterl Neuötting eingefunden, um interessiert dem lebendigen Vortrag von Sr. Marika Wippenbeck zu folgen. In ihrer Präsentation stellte sie den historischen Werdegang des Heilig Kreuz Ordens, ausgehend von Menzingen (Schweiz) nach Altötting dar. Sie schilderte eindrucksvoll, wie die Schwestern ihre Gemeinschaft in Altötting, Neuötting, München, Büchlberg, Eging und Mussenhausen leben. Alle dem Orden angehörenden Frauen haben Berufe, mit den sie sich im Gemeinschaftsleben einbringen. Im Jahr 1896 wurde von St. Elekta ein Anwesen in Altötting erworben und im Jahr 1901 ein zusätzlicher Neubau (heutiges Kreszentiaheim) erstellt, in dem Frauen für die Mission in Indien, Afrika und Lateinamerika ausgebildet werden. Schwester Marika fand es stimmig, dass die anwesenden Mitglieder der Arbeitnehmerbewegung KAB sich auch für die wirtschaftliche/finanzielle Situation des Ordens interessierten. Sie erwähnte bei der Gelegenheit, dass die Gemeinschaft auch immer auf der Suche nach Investoren ist, die die Räumlichkeiten des Ordens für nahestehende Betätigungsfelder nutzen, welche z. B. auch der Erziehung, Ausbildung und Pflege dienen. Auch schilderte sie kurz ihren persönlichen Werdegang und die Reaktionen aus dem näheren Umfeld, als sie sich entschloss, den Schwestern vom Heiligen Kreuz im Jahr 1995 beizutreten. Als Schlussfolgerung aus dem Vortrag ergab sich auf alle Fälle, dass Orden durchaus noch zeitgemäß sind.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Ulrike Bruckmoser</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 11:49:18 +0100</pubDate>
                        <title>KAB und BayernLab sorgen für digitale Bildung für Jung und Alt in Burgkirchen </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-und-bayernlab-sorgen-fuer-digitale-bildung-fuer-jung-und-alt-in-burgkirchen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Burgkirchen freute sich in den vergangenen Monaten über ein besonderes Bildungsangebot: Das BayernLab Traunstein war Einladung der KAB Burgkirchen/Alz vor Ort. Auf Initiative von Maria Blumberger, stellv. KAB-Kreisvorsitzende Altötting, sollte sowohl Senioren als auch Kindern digitale Technik näher gebracht werden. Denn viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich von den Neuerungen der digitalen Welt oft überfordert und allein gelassen. Gleich mehrere Kurse wurden die für die ältere Generation angeboten mit dem Ziel, Seniorinnen und Senioren dabei zu unterstützen, die Funktionen ihrer Smartphones sicher und komfortabel zu nutzen.</p>
<p>Viele Teilnehmende nutzen ihre Geräte bislang hauptsächlich zum Telefonieren, da sie Bedenken haben, bei der Bedienung Fehler zu machen. In den Kursen wurden deshalb zunächst die Grundlagen vermittelt: der Aufbau des Smartphones, die Bedienung der Benutzeroberfläche und wie überprüft wird, ob das Betriebssystem aktuell ist. Auch die Apps wurden auf den aktuellen Stand gebracht und die Funktionen des Kontrollzentrums erklärt und ausprobiert. Damit ein Gerät sicher vor unerwünschten Zugriffen bewahrt werden kann, wurde außerdem über sichere Passwörter und sechsstellige PINs und die Einrichtung eines Notfallkontakts hingewiesen. Dabei zeigten sich in den vergangenen Wochen immer wieder kleine Momente der Freude, wenn etwas Neues erfolgreich ausprobiert wurde.</p>
<p>WhatsApp-Einstellungen, Sicherung der Geräte, Fotografieren und Back-Up anlegen - diese Themen standen im Fortgeschrittenenkurs im Mittelpunkt.&nbsp;</p>
<p>Die Kurse wurden für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS angeboten, wobei die Teilnehmenden eigene Geräte mitbringen konnten. Die praxisnahen Übungen halfen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Schritt für Schritt sicherer im Umgang mit ihren Smartphones zu werden. Immer wieder entstanden kleine Erfolgserlebnisse, etwa beim ersten Videoanruf oder beim Versenden eines Fotos, die die Freude an der Nutzung steigerten. Viele berichteten, dass sie sich nun sicherer fühlen, neue Funktionen auszuprobieren, und dass die digitalen Helfer des Alltags ihnen zunehmend vertrauter werden.</p>
<p>Ein 3D-Druck-Kurs stand für die jüngeren Tüftler auf dem Programm. Die Kinder gestalteten ihre eigenen 3D-Modelle am Computer. Ob Schneeflocke oder Schlüsselanhänger: Am Ende des Kurses waren die Objekte druckfertig.</p>
<p>Weitere Kurse sind für die Kinder bereits in den Herbstferien, Smartphonekurse für die ältere Generation ab Frühjahr 2026.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Text und Fotos Maria Blumberger</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 07:34:05 +0100</pubDate>
                        <title>KV Freyung-Grafenau besuchte die JVA Amberg – Ein Tag voller Begegnungen, Geschichte und Gemeinschaft</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kv-freyung-grafenau-besuchte-die-jva-amberg-ein-tag-voller-begegnungen-geschichte-und-gemeinschaft</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Delegation der KAB des KV Freyung-Grafenau unternahm eine eintägie Bildungs- und Begegnungsreise nach Amberg, der Geburtsstadt von Bischof Stefan Oster. Die Fahrt stand ganz im Zeichen des Austauschs, der Besinnung und des Kennenlernens historischer wie auch gesellschaftlicher Einrichtungen. 25 Teilnehmende brachen frühmorgens von Freyung aus per Bus des Anbieters Prager Reisen auf, um einen Tag voller Impulse, Begegnungen und Einblicke zu erleben.</p>
<p>Vom ACC (Amberg Congress Centrum) aus machte sich die Delegation auf den Weg ins Stadtzentrum, um die facettenreiche Geschichte Ambergs zu entdecken. Die Begleitung führte zu mehreren zentralen Sehenswürdigkeiten, die das kulturelle Erbe der Stadt dokumentieren. Die Altstadt ist geprägt von historischen Fachwerkhäusern, gepflasterten Gassen und einer lebendigen Innenstadt.&nbsp;<br> Besonders bekannt ist in Amberg das Luftmuseum. Es bietet einen Blick in die Luftfahrtgeschichte der Oberpfalz. Es bietet Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der Luftfahrt und Luftfahrttechnologie. Gegründet von Flugbegeisterten und Sammlern, präsentiert es eine vielfältige Ausstellung rund um historische Flugzeuge, Antriebsarten, Avionik und Luftfahrtgeschichte der Region. Weitere Schmuckstücke sind das Eh-Häusl, kleinstes Hotel in Amberg, sowie die Amberger Stadtbrille.<br> Den Moment in der Basilika St. Martin nahm Kreispräses David Raj Savarimuthu gerne zum Anlass, um die Gemeinschaft zu vereinen und Dankbarkeit auszudrücken. In einer Gebetszeit wurden Dankbarkeit für das, was die Gruppe auf ihrer Reise erfuhr, und für die Gemeinschaft selbst betont.</p>
<p>Nachmittags begann die geplante Führung durch die Justizvollzugsanstalt (JVA) Amberg. Anstaltsleiter Andreas Geppert, Bruder von Diözesansekretärin Nicole Polleichtner, führte gemeinsam mit weiteren Mitarbeitenden die Gruppe durch die Anlage. Die Besichtigung ermöglichte Einblicke in die Organisation, Sicherheitstechnik und den Arbeitsalltag hinter den Mauern. Der Besuch bot reichlich Stoff für fachlichen Austausch über Justizverwaltung, Resozialisierungskonzepte, Rehabilitation und die Rolle von Strukturen im Strafvollzug.</p>
<p>Die JVA Amberg besitzt eine langjährige Geschichte im Kontext der Bayrischen Justizlandschaft. Gegründet im 19. Jahrhundert, hat sie zahlreiche Um- und Ausbauphasen erlebt, um modernen Standards in Sicherheit, Resozialisierung und Menschenwürde gerecht zu werden. Typisch für viele mittelgroße deutsche Justizvollzugsanstalten ist die Balance zwischen Sicherheit, rechtlicher Vorgaben und dem beständigen Bemühen um Angebote zur Resozialisierung der Insassen.&nbsp;Aufgabenschwerpunkte der JVA Amberg sind die Sicherung des Vollzugs, Resozialisierung, Therapie- und Bildungsmaßnahmen und Arbeitstätigkeiten.Besichtigung von Zellen, Therapiegebäuden, Arbeitsstätten (Gärtnerei, Metzgerei usw.) und der eigenen Kapelle, sowie die ausführlichen Informationen zu den Therapiemaßnahmen gaben einen umfangreichen Einblick in die Arbeit der Sozialpädagogen sowie Justizvollzugsbeamten.</p>
<p>„Der Besuch in der JVA Amberg hat wertvolle Einblicke in den Alltag und die Herausforderungen des Strafvollzugs gegeben – ein wichtiges Erlebnis.“ kommentierte Markus Polleichtner den Besuch.</p>
<p>Zum Abschluss kehrte die Gruppe in Freyung zum gemeinsamen Abschlussessen ein.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Nicole Pollleichtner</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:48:31 +0100</pubDate>
                        <title>Wein und Spezialitäten aus der Pfalz: 50-Jährige Tradition des KAB Weinfestes in Altötting</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/wein-und-spezialitaeten-aus-der-pfalz-50-jaehrige-tradition-des-kab-weinfestes-in-altoetting</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiges alljährliches Herbstevent mit Wein und Musik in Altötting: Ende Oktober trafen sich die Altöttinger zum traditionellen KAB Pfälzer Weinfest im Begegnungszentrum St. Christophorus und begaben sich wieder auf eine Entdeckungsreise durch die Pfalz. KAB OV-Vorsitzender von Altötting, Martin Antwerpen, konnte eine Vielzahl an Besucherinnen und Besuchern begrüßen. Kulinarisch gab es die regionaltypischen Pfälzer Speisen wie Saumagen, Spießbraten (gegrillt über Holzkohle aus Rebenholz), Zwiebelkuchen und natürlich die besonderen Pfälzer Weine. Die Winzer Joachim und Marc Weber aus Flemlingen/Pfalz stellten die verschiedenen Weine vor, erklärten die Rebsorten und Geschmacksrichtungen der Weine, Säfte und Sekte, gingen auf bewährte Anbau- und Ausbaumethoden ein und informierten zum Wandel zu naturnaher und schonender Bewirtschaftung.<br> <br> Ein besonders Jubiläum verkündete Winzer Joachim Weber: Vor 50 Jahren gab es das erste Pfälzer Weinfest der KAB, initiiert von Hans Weiss, lange Zeit KAB Ortsvorsitzender und Motor der KAB. Die beiden Winzer gratulierten dem „Gründungsvater“ mit einem kleinen Präsent. Der Erlös aus dem Weinfest kommt wie jedes Jahr sozialen Zwecken zugute.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann/Fotos: Monika Wagmann</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 12:09:29 +0100</pubDate>
                        <title>Von der Wehrpflicht, über KI bis zum Bürokratieabbau: &quot;Politischer Wirtshaus-Ratsch&quot; mit Bärbel Kofler</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/von-der-wehrpflicht-ueber-ki-bis-zum-buerokratieabbau-politischer-wirtshaus-ratsch-mit-baerbel-kofler</link>
                        <description>Mitreden, Fragen stellen, ins Gespräch kommen und Anliegen äußern – das war die Devise des lockeren politischen Wirtshausratsches beim Spirklwirt`Kastl.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eingeladen hatten die KAB Altötting sowie DGB und ver.di. Mit Dr. Bärbel Kofler aus Traunstein, der Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, tauschten sich Bürgerinnen und Bürger über eine Fülle an Themen aus. Pflege, von der Wehrpflicht zur Wehrgerechtigkeit, Bauturbo, Generationgerechtigkeit, Fachkräfte, Rente, KI und Demokratieabbau – die Liste der diskutierten Themen war lang. Die Teilnehmenden führten zusammen mit der Politikerin einen regen Austausch. Bärbel Kofler, seit 2004 ist sie für die SPD im Bundestag und damit ranghöchste Politikerin der Region, spricht die Sprache der Menschen hier in der Gegend und geht auf alle Themen ein. Ein Teilnehmer legte ihr sogar ein persönliches Problem ans Herz – die Politikerin sagte zu, sich darum zu kümmern. Die „Premiere“ des Wirthausratsches im vollbesetzten Gasthaus Spirkl war ein voller Erfolg. "Eine laufende Wiederholung des Formates ist angedacht", so die Veranstalter.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann, Fotos: 1u.4 Ernst Deubelli, 2 u. 3 Thomas Rebel</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 09:24:12 +0200</pubDate>
                        <title>70 Jahre Treue zur KAB</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/70-jahre-treue-zur-kab</link>
                        <description>Der 93-jährige Josef Kronawitter aus Thyrnau konnte ein außergewöhnliches Jubiläum feiern: Seit 70 Jahren ist er Mitglied in der KAB.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Diözesansekretär Jürgen Weikl überreichte dem Jubilar jetzt diese besondere Ehrenurkunde für diese herausragend langjährige Mitgliedschaft. Kronawitter erlebte die KAB in der absoluten Hochphase mit vielen Neugründungen von Ortsverbänden. Er steht hinter dem Geist der KAB und damit hinter den Zielen mit jahrzehntelanger Treue und Loyalität. Eine der wichtigsten gesellschaftlichen Veränderungen in der Rente war für ihm die Anerkennung der Kindererziehungszeiten und damit die von der KAB initiierte Mütterrente.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann/Foto: Irmi Buchinger</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:11:48 +0200</pubDate>
                        <title>KAB erkundet das Deutsche Museum</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-erkundet-das-deutsche-museum</link>
                        <description>Einen informativen und unterhaltsamen Tag erlebt haben die Mitlieder der KAB Haag beim Mitgliederausflug.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>50 Erwachsene und 24 Kinder machten sich auf den Weg ins Deutsche Museum in München, wo sie in die Welt von Wissenschaft und Technik eintauchten. Schon die gemeinsame Busfahrt sorgte für eine gute Stimmung. Die Anreise verging so im Flug. Im Museum verteilten sich die Teilnehmenden dann auf die verschiedenen Ausstellungen, von historischen Flugzeugen über Raumfahrt bis zu den modernen Technologien. Besonderen Eindruck hinterließen die anschaulichen Experimente, die beeindruckenden Sammlungen und die Einblicke in die wissenschaftlichen Zusammenhänge und Effekte. „Alt und Jung haben viele neue Eindrücke gesammelt. Es war ein tolles Erlebnis“, bilanzierte KAB Vorstandsmitglied Josef Kinateder.</p>
<p>&gt;&gt;&gt;pr/Foto: Kinateder</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 08:02:43 +0200</pubDate>
                        <title>Einblicke ins „grüne Gehirn“  </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/einblicke-ins-gruene-gehirn-betriebserkundung-fa-loxone</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der KV Freyung-Grafenau unternahm eine Betriebserkundung des international vernetzten Unternehmens Loxone, das sich auf intelligente Gebäudeautomation spezialisiert hat. Inge Kieninger, langjähriges KAB-Mitglied, zeigte sich beeindruckt vom Standort und dem beeindruckenden Gelände. Armin Müller, Marketingleiter von Loxone und ehemaliger Schüler von KAB-Mitglied Inge, gab Einblicke in das Unternehmen, das weltweit rund 26.000 Netzwerkpartner umfasst. Der Loxone-Campus besticht durch ein mehrteiliges Areal mit Hotel, Restaurant, Wellnessbereich und Veranstaltungszentrum, das sich nahtlos in das Firmengelände einfügt. Es dient sowohl Produkt- und Partner-Schulungen als auch der Erholung.</p>
<p>Worum geht es bei Loxone? Das Unternehmen entwickelt Hard- und Softwarelösungen für die Gebäudeautomation, die eine optimale Kommunikation zwischen den Geräten gewährleisten. Mit dem "grünen Gehirn" - einem individuell programmierbaren Miniserver - steuert und synchronisiert Loxone Funktionen wie Beschattung, PV-Integration, Wärmepumpe und Zutrittskontrollen. Die intelligente Vernetzung senkt Energieverbrauch und Kosten und reduziert Ressourcenverschwendung. Die Mitarbeiter, liebevoll "Loxonauten" genannt, arbeiten kontinuierlich an effizienteren Programmen, um Energiekosten weiter zu senken.</p>
<p>Besonderer Höhepunkt der Rundführung war das Auditorium des Loxone Campus, das vielfältige Veranstaltungsformate ermöglicht und der Region Oberösterreich einen konkreten Mehrwert bietet. Zum Abschluss übergab Heinrich Stadler, Ortsvorsitzender der KAB Jandelsbrunn, ein Geschenk aus der Heimat Neureichenau an Armin Müller.</p>
<p>„War sehr beeindruckend!“, so die einhellige Meinung der Teilnehmenden.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Nicole Polleichtner</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:12:23 +0200</pubDate>
                        <title>Zu Besuch bei Wildpferd, Wolf und Luchs</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/zu-besuch-bei-wildpferd-wolf-und-luchs</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich eine Gruppe des KAB KV Vilshofen zu einer Entdeckungstour im Nationalparkzentrum Falkenstein in Ludwigsthal. Der Waldführer Gerhard Rohde führte in dem weitläufigen Gelände zu den Weiden der Urrinder und der Wildpferde, zu den Gehegen der Wölfe und der Luchse und in die originalgetreu nachgebaute Steinzeithöhle. Kurzweilig und mit großer Begeisterung vermittelte er, welchen Zweck ein Nationalpark hat, wie eben dieser im Bayerischen Wald entstanden ist und was ihn so besonders und sehenswert macht. Zum Abschluss der Führung konnte im Haus der Wildnis das Gehörte und Gesehene noch in der interaktiven Ausstellung vertieft werden. Highlight des Besuches waren für die meisten Teilnehmer die beiden Wolfsbrüder, die gerade vor der Aussichtsplattform miteinander tobten und spielten, als die Gruppe vorbeikam. Timing ist alles.</p>
<p>Auf der Terrasse am Haus der Wildnis fand der Ausflug bei guten Gesprächen und gutem Essen seinen geselligen Ausklang.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Sabine Offenwanger</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 12:50:41 +0200</pubDate>
                        <title> Pflichtteil und Erbrecht. Notar Dr. Tobias Andrissek referierte zum Thema</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/pflichtteil-und-erbrecht-notar-dr-tobias-andrissek-referierte-zum-thema</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder trifft sich Neureichenau zum besonderen Höhepunkt: Die KAB hat erneut Waldkirchen’s Notar Dr. Tobias Andrissek ins Pfarrheim eingeladen. Thema: Pflichtteil und Erbrecht. Über 60 Besucher füllten den Saal, gespannt lauschten sie dem Vortrag.</p>
<p>Der Vortrag gliederte sich in drei Teile: Gesetzliche Erbfolge, Testament und Erbvertrag, sowie Pflichtteilsansprüche. Dr. Andrissek startete mit der gesetzlichen Erbfolge: Ohne Testament gilt eine dreiteilige Verteilung, z. B. bei drei Kindern je ein Drittel; stirbt ein Kind, geht der Anteil an dessen Nachkommen. Bei kinderlosen, unverheirateten Eltern erben Mutter und Vater je die Hälfte, und Geschwister erhalten gegebenenfalls Nachlassteile. Er erläuterte zusätzlich Begriffe wie Güterstand, Von Selbsterwerb, Nachlassinsolvenzverfahren, Universalsukzession, Erbauseinandersetzung, Erbengemeinschaft und Anfechtung.</p>
<p>Der 1,5-stündige Vortrag war dicht, aber kurzweilig, mit vielen Fragen.</p>
<p>Zum Abschluss bedankte sich Herbert Fesl, KAB-Ortsvorsitzender, mit einer Flasche Wein beim Notar. Bürgermeisterin Kristina Urmann betonte nochmals die Bedeutung professioneller Beratung bei Erbschaftsthemen.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Nicole Polleichtner</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 11:07:44 +0200</pubDate>
                        <title>Die stille Hilfe an Deiner Seite: Der WEISSE Ring stellte sich vor.</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/die-stille-hilfe-an-deiner-seite-der-weisse-ring-stellte-sich-vor</link>
                        <description>Als Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität unterstützt der WEISSE RING mit knapp 400 Außenstellen Personen vor Ort und dies bereits seit fast 50 Jahren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des KAB Ortsverbandes Altötting stellte <strong>Stefanie Sewald</strong> die Arbeit des Weissen Rings im Begegnungszentrum Altötting vor.&nbsp; <strong>Die Außenstellenleiterin von Altötting </strong>zeigte die Einsatz- und Hilfsmöglichkeiten auf: Diese reichen im Bereich des Opferschutzes von emotionaler Unterstützung, Vermittlung von weiterführenden Hilfen bis zur Begleitung bei Gericht oder Behörden. Neben dem Opferschutz ist die Prävention und Öffentlichkeitsarbeit ein weiterer Bereich in dem der WEISSE RING tätig ist. „Dabei kämpfen wir für ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für die Situation der Geschädigten auf regionaler und bundesweiter Ebene“, so Frau Sewald. Unter den Teilnehmenden verteilte sie, auch zur Weitergabe an andere Personen, Flyer und Informationsmaterial zu verschiedenen Kriminalitätsthemen um für die Aufklärung der Gesellschaft zu sorgen. Der <strong>KAB-Ortsvorsitzende, Martin Antwerpen,</strong> dankte der Referentin mit einem kleinen Geschenk sehr herzlich für diesen äußerst informativen Vortrag: „Wir wissen jetzt, wo und wie man Hilfe erhält, wenn man sie braucht“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:25:33 +0200</pubDate>
                        <title> Mit der KAB verdurstet hier niemand</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/mit-der-kab-verdurstet-hier-niemand</link>
                        <description>Diözesanverband präsentiert sich mit einem Info-Stand beim Neuöttinger Pfarrfest und macht auf den &quot;Tag der menschenwürdigen Arbeit&quot; aufmerksam. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Pfarrgemeinderat Neuötting-Alzgern hatte auch dieses Jahr wieder zu seinem beliebten Fest im Pfarrgarten beim Klösterl eingeladen und zahlreiche Besucher kamen dem nach. Fürs leibliche Wohl war mit Mittagstisch, Kaffee und Kuchen und weiteren Speisen gesorgt.&nbsp;Den Getränkeverkauf organisierte seit über 30 Jahren der OV Neuötting unter der Organisation des Ortsvorsitzenden Ludwig Weiß. Auf Einladung von Dekan Pfarrer Heribert Schauer und PGR-Vorsitzender Dominik Asenkerschbaumer präsentierte sich mit einem Infostand der KAB Diözesanverband. Die Diözesansekretärin von Altötting, Monika Wagmann, war vor Ort und führte rege Gespräche zur Arbeit und Auftrag der KAB. Im Hinblick zum 7. Oktober, den Tag der menschenwürdigen Arbeit, machte sie aufmerksam auf faire Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Der Tag erinnert daran, dass guter Arbeitsschutz, verlässliche Sozialabsicherung und faire Löhne notwendig sind, um ein würdevolles Arbeitsleben zu sichern. Dazu verschenkte sie auch die Dankekarte&nbsp; „Guten Arbeitstag“ an die Besucherinnen und Besucher des Pfarrfestes.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Text und Fotos Monika Wagmann</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 10:35:21 +0200</pubDate>
                        <title>KAB Erlbach spendet 800 Euro an &quot;Helfer vor Ort&quot;</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/kab-erlbach-spendet-800-euro-an-helfer-vor-ort</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über eine Spende von achthundert Euro durfte sich die <strong>Reichacher Ortsgruppe der „Helfer vor Ort“</strong> freuen. Die Vorsitzenden der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Erlbach, Rudolf und Rosina May, konnten vor wenigen Tagen diesen Betrag an den Bereitschaftsleiter des Reischacher BRK-Ortsgruppe, Dominik Winkler, übergeben. Dieser ist auch Einsatzleiter der „Helfer vor Ort“, die im gesamten Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Reischach tätig sind. Durch die kürzeren Anfahrtswege sind diese Rettungskräfte in der Regel schneller bei den Notfallpatienten als der Notarzt. Diese Minuten können in bedrohlichen Situationen lebensrettend sein. Derzeit umfasst die örtliche HvO-Gruppe sechzehn Mitglieder, die an allen Tagen rund um die Uhr in Bereitschaft sind. Da&nbsp; sich diese Helfer selbst finanzieren müssen, sind sie auf Spenden angewiesen.</p>
<p>Rudolf und Rosina May erklärten, die KAB-Mitglieder wissen diesen Dienst zu schätzen. Deshalb hat sich die Vorstandschaft entschlossen, diese Helfertruppe mit dieser Spende zu unterstützen.</p>
<p>Eine weitere Spende von <strong>zweihundert Euro</strong> ging an die <strong>„Christliche Arbeiterhilfe“</strong>, von der in Not geratene Familien unterstützt werden.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Text und Foto Konrad Hochhäusl</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 13:35:38 +0200</pubDate>
                        <title>BRK Rettungswache Altötting: „Ein sehr interessanter Blick hinter die Kulissen. Und es ist enorm, was die Mitarbeitenden leisten“. </title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/brk-rettungswache-altoetting-ein-sehr-interessanter-blick-hinter-die-kulissen-und-es-ist-enorm-was-die-mitarbeitenden-leisten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hinter die Kulissen schauen und erfahren, wie, was und warum so passiert und abläuft. Dieser Blick war jetzt möglich bei der Rettungsstelle Altötting. Der KAB OV Neuötting hatte die Betriebsführung initiiert. &nbsp;Im Landkreis Altötting stellt das Bayerische Rote Kreuz den kompletten Rettungsdienst. Sie beschäftigt knapp 30 hauptamtlich beschäftigte Mitarbeiter. An drei Rettungswachen, welche im 24-Stunden-Dienst besetzt sind, wird gewährleistet, dass an jedem beliebigen Ort im Landkreisgebiet innerhalb der Hilfsfrist ein geeignetes Rettungsmittel verfügbar ist. Hans Rubner von der BRK Rettungswache Altötting stellte sich geduldig den vielen Fragen der Teilnehmenden. Er berichtete von den Aufgaben einer Rettungswache, der Notfallrettung und vom qualifizierte Krankentransport. Er schilderte die genauen Abläufe, wenn die 112 angerufen wurde und berichtete von den Schwierigkeiten eines Einsatzes. Außerdem konnte ein Blick auf den Inhalt eines Notfallkoffers geworfen werden. Nach über zwei Stunden konnten die umfassenden Fragen der Teilnehmenden beantwortet werden: „Ein sehr interessanter Blick hinter die Kulissen. Und es ist enorm, was die Mitarbeitenden leisten“.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann/Fotos: Ludwig Weiss, Maria Blumberger&nbsp;</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 16:19:36 +0200</pubDate>
                        <title>Aktion STADTRADELN - KAB steigt auf`s Rad um</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/aktion-stadtradeln-kab-steigt-aufs-rad-um</link>
                        <description>Jeder Kilometer hat gezählt: Die KAB ist auf`s Fahrrad gestiegen, hat viele Kilometer zurückgelegt und damit auch noch was für die Gesundheit und das Klima getan. 21 Tage lang haben Mitglieder der OV Margarethenberg, Burgkirchen/Wald und Neuötting sich am Stadtradeln beteiligt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;Es ging darum möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen, erst recht dann, wenn man diese sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte. Spitzenreiter der KAB war der OV Margarethenberg mit 47 Teilnehmenden und 15.829 geradelten Kilometern. Mit dieser Leistung hat das Team in der Gemeinde den 2. Platz von 12 Mannschaften belegt, im Landkreis sogar den 5. Platz von 133 Mannschaften. Das Fahrradteam des OV Burgkirchen am Wald mit 28 Personen landete mit 8050 Kilometern auf Platz 13. Die 11 Radler des OV Neuötting sammelten 2971 Kilometern und belegten damit Platz 38. „Es hat wieder Spaß gemacht“ so das Fazit der teilnehmenden Fahrradfahrer*Innen. Insgesamt haben die drei Gemeinden mit 2570 Fahrradfahrern ingesamt 622.313 km erradelt. Die Teilnehmenden waren sich im Fazit alle einig: Das Rad als Fortbewegungsmittel rückte bei allen wieder stärker ins Bewusstsein. Hut ab vor dieser sportlichen Leistung.</p>
<p><em>&gt;&gt;&gt;Monika Wagmann/Fotos: Adolf Edmeier, Monika Falter, Elisabeth Beyer</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 08:45:40 +0200</pubDate>
                        <title>Großes Ferienprogramm für Kinder in den Ortsverbänden</title>
                        <link>https://www.kab-passau.de/service/aktuelles/uebersicht/detailansicht/article/grosses-ferienprogramm-fuer-kinder-in-den-ortsverbaenden</link>
                        <description>Fledermäuse, 3D-Drucker, Wildkräuter und Schnitzeljagd durch die Ortsgeschichte begeisterte mit Spiel und Spass die Kinder</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den KAB Ortsverbänden wird viel für die Kinder in den großen Ferien angeboten. Hier eine kleine Auswahl der Aktivitäten:&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Allerlei Nützliches aus dem 3D-Drucker</strong></p>
<p>Nachdem im Vorjahr der Workshop zum Thema 3D-Druck mit BayernLab so begehrt war, bot der KAB OV Burgkirchen/ALz dies heuer erneut mit großem Zuspruch an.&nbsp;Maria Blumberger und Renate Herzog als Betreuer von der KAB begrüßten die Ferienprogrammkinder und die Referenten Christopher Trengert und Andi Sachsenhammer von BayernLab Traunstein. Sogleich erklärten die Herren von BayernLab den Ferienprogramm Teilnehmern die Aufgaben von BayernLab. Nämlich den Bewohnern des Freistaats die Digitalisierung näher zu bringen. BayenLab gibt es 13x in Bayern, an ihrem Standort im Vermessungsamt Traunstein kann man BayernLab gerne auch besuchen. Man kann das als modernen Museumsbesuch sehen und darf dort auch viel ausprobieren, z.B. 3D-Druck, VR- Brille, Flugsimulator für Drohnen und vieles mehr. Ein Schaufenster für digitale Innovation und neueste Technik, kostenfrei für alle Interessenten. Nach kurzem theoretischem Input über das 3-D Druckverfahren, das als additives Fertigungsverfahren bezeichnet wird, wurde den Kids erklärt, dass die Werkstücke schichtweise aufgebaut werden, und dies zahlreiche Vorteile biete. Am Ende bekamen die Kids noch einen Zugangscode, mit dem sie daheim Kostenlos arbeiten und eigene Ideen entwickeln können.&nbsp;Zur großen Freude und zum Andenken an einen tollen Ferienvormittag übergab Andi Sachsenhammer von BayernLab noch an alle einen 3D-Gedruckten Flaschenöffner mit Pfeife, welche natürlich sofort vor dem Pfarrheim ausprobiert wurde.<br> <em>&gt;&gt;&gt;Maria Blumberger</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wissen über Fledermäuse vermittelt</strong></p>
<p>&nbsp;Viel Interessantes über die nachtaktiven Fledermäuse haben fünfzehn Kinder im Rahmen des Erlbacher Ferienprogrammes erfahren. Zum Basteln von Fledermaus-Kästen, sowie einer Fledermaus-Exkursion hat die KAB Erlbach eingeladen. Um 18.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer bei der Familie Spateneder in der Leonberger-Straße, um unter Anleitung von Vorstandschaftsmitgliedern Kästen für den Unterschlupf von Fledermäusen zu basteln. Alois Spateneder hatte bereits die Bauteile vorgefertigt, die von den Kindern noch zusammengesetzt und verschraubt werden mussten. Diese sollen in etwa drei Meter Höhe angebracht werden. Anschließend konnten die Kinder am „Nagelstock“ ihre Treffsicherheit mit dem Hammer beweisen.&nbsp;Nach einer Brotzeit wurden die Kinder zum Reischacher Badesee gefahren, wo sie von der Fledermaus-Expertin des Landkreises, Frau Dr. Dorothea Friemel, mit einem Gedicht über die „Fledermaus Felicitas“ begrüßt wurden. Frau Frieml erklärte den Kindern, dass es bei uns rund 25 Arten dieser kleinen Nutztiere in verschiedenen Größen gibt. Dabei ist das „Große Mausohr“&nbsp; mit dreißig Gramm Gewicht die größte Art und die kleinsten wiegen nur rund vier Gramm. Es sind Säugetiere mit einer Lebensdauer von acht bis zehn Jahren, die sich von Insekten ernähren. Dabei vertilgen sie täglich bis zu einem Drittel ihres Körpergewichtes, das entspricht etwa bis zu viertausend Mücken. Ihre Ausscheidungen sind ein wertvoller Dünger für den Garten. Bei ihrer nächtlichen Jagd orientieren sie sich per Ultraschall. Diese Laute konnten die Kinder mit einem Audiogerät hören. Außerdem konnten sie bei bereits eingesetzter Dunkelheit mit einem Nachtsichtgerät den Flug der Fledermäuse verfolgen.&nbsp;Tief beeindruckt von diesen kleinen, nachtaktiven Nutztieren, wurde die Heimfahrt angetreten und die gebastelten Fledermauskästen mit nach Hause genommen.<br> <em>&nbsp;&gt;&gt;&gt;Konrad Hochhäusl</em></p>
<p><strong>Wildkräuterwanderung mit Geschmack</strong></p>
<p><em>Ein besonderer Ausflug fand am 07.08. bei strahlendem Sonnenschein in Perach statt. Die KAB Reischach hat zu einer Wildkräuterwanderung geladen. Eine neugierige Gruppe war bereit für ein Abenteuer der besonderen Art: Die Suche nach Urgemüse und essbaren Wildpflanzen.&nbsp;</em>Mit Körben bewaffnet und festem Schuhwerk ging es los. Die Natur zeigte sich von ihrer üppigen Seite – überall wuchsen Kräuter, Wurzeln und Pflanzen, die auf den ersten Blick kaum voneinander zu unterscheiden waren. Doch zum Glück war Astrid Maier, eine ausgebildete Fachberaterin für essbare Wildpflanzen, mit dabei. Sie führte die Gruppe mit sicherem Blick und viel Fachwissen durch die heimische Wiese.<br> „Man muss genau hinschauen“, erklärte Maier, während sie eine Pflanze vorsichtig aus dem Boden zog. „Viele Kräuter sehen ähnlich aus, aber nicht alle sind für den Verzehr geeignet.“ Mit praktischen Tipps und spannenden Geschichten aus der Pflanzenwelt machte sie die Wanderung zu einem lehrreichen Erlebnis.<br> Nach der erfolgreichen Sammelaktion und einer genauen Korbkontrolle ging es zurück zu Astrids „Traumgarten“. Gemeinsam mit Julia Peterbauer wurde Klee, Spitzwegerich, Löwenzahn und Co zu Dips, Kräuterbutter und Salaten verarbeitet. Der Duft von frischen Kräutern lag in der Luft und als Krönung konnten die Sammler noch ihre Focaccia belegen und im Pizzaofen backen. Ein Teilnehmer stellte fest: “Eigentlich kocht bei uns nur die Mama, nicht mal Papa kann das. Aber eigentlich gefällt mir das auch sehr gut, vor allem, weil es soo guad schmeckt.”<br> Die Veranstaltung war nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein Beitrag zur nachhaltigen Ernährung und zum bewussten Umgang mit der Natur. Viele Teilnehmer zeigten sich begeistert und kündigten an, künftig selbst auf Kräutersuche zu gehen – natürlich mit dem nötigen Wissen im Gepäck.<br> <em>&gt;&gt;&gt;Julia Petermüller</em></p>
<p><strong>Mit Fledermaus Flori durch Schöllnachs Geschichte</strong></p>
<p>In den Ferien Spaß haben und dabei auch noch etwas lernen? Dass das geht, bewiesen elf Kinder die an der Schnitzeljagd der KAB Schöllnach teilnahmen. Fledermaus Flori stellte ihnen knifflige Aufgaben und Rätsel die sie nicht nur durch Schöllnachs Geschichte sondern auch durch Floris Ahnentafel lotsten. Gestartet wurde in Floris Zuhause in der Kirche, die selbstverständlich einiges an Historischem zu bieten hat. Über Wasserschloss und Marktplatz gelangte die Gruppe zum alten Hallenbad und heutiger Realschule. Bevor es den letzten Hinweis auf dem Weg zum Schatz gab, mussten die Kinder noch ihr Können als Ritter unter Beweis stellen. Mit Ritterhelm, Steckenpferd und Lanze galt es einen Luftballon zum Platzen zu bringen. Nachdem auch diese Aufgabe mit Bravour gemeistert wurde, war das Auffinden der Schatzkiste ein Kinderspiel. Zum Abschluss der Reise durch die Geschichte gab es zur Stärkung noch ein Eis aus dem Hier und Jetzt.<br> <em>©Sabine Offenwanger</em></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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