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19.03.2018

Josefstag: Eine Arbeitswelt 4.0 braucht viele Schutzpatrone

"In einer Wirtschaft 4.0 und Arbeitswelt 4.0 brauchen wir neue Schutzmechanismen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", erklärt Andreas Luttmer-Bensmann, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands aus Anlass des Josefstag am kommenden Montag.

Die KAB Deutschlands sieht die Gefahr, dass im Zuge des digitalen Transformationsprozesses der Wirtschaft die Arbeit der Menschen zunehmend von Big Data, Algorithmen und Maschinen bestimmt werden wird. "Maschinen müssen den Menschen dienen und nicht umgekehrt, der Mensch den digitalisierten Techniken und Arbeitsabläufen  dienen muss", betont Luttmer-Bensmann.

Die KAB setzt sich auf Grundlage des christlichen Menschenbildes für ein menschenwüdige Arbeit weltweit ein. Zum Josefstag, dem 19. März, der noch bis Ende der 1960er Jahre ein wichtiger katholischer arbeitsfreier Feiertag war, erinnert die KAB Deutschlands und die KAB in vielen Ortsgruppen an die Situation der Arbeiter*innen. Der Heilige Josef, der Zimmermann war, gilt der KAB als Schutzpatron der Arbeiter*innen.

Macht Betriebsräte mächtig!

"Der Josefstag ist ein Gedenktag, an dem wir an die Leistungen und an die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erinnern. Mehr denn je benötigen heute Arbeitnehmer Schutz", so der KAB-Bundesvorsitzende.  Deshalb rufen der katholische Sozial- und Berufsverband die Beschäftigten auf, sich an den derzeit stattfindenden Betriebsratswahlen zu beteiligen. "In einer Wirtschaft 4.0 brauchen wir auch einen Betriebsrat 4.0. Betriebsräte sind Schutzpatrone der Belegschaft", so Luttmer-Bensmann. Die KAB Deutschlands wirbt mit dem Motto "Macht. Betriebsräte. Mächtig." für eine hohe Wahlbeteiligung und Neugründungen von Betriebsäten.

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