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"Ohne Frauen ist kein Staat zu machen"

08.03.2018

"Ohne Frauen ist kein Staat zu machen"

Ein Statement der KAB Landesarbeitsgemeinschaft Bayern/AK Frauen zum Internationaler Tag der Frauen am 8. März

„Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!“

 Vor 100 Jahren erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Es waren Frauen wie Hedwig Dohm, Helene Weber und Elisabeth Selbert, die nicht müde wurden, die politischen Rechte von Frauen einzufordern und als Parlamentarierinnen (Weber, Selbert, zwei „Mütter des Grundgesetzes“) zu vertreten.

Lange musste auch die Arbeiterinnenbewegung für die Gleichstellung von Frauen und Männern – so wie sie heute im Grundgesetz steht.

Wir müssen feststellen, dass mit der rechtlichen Gleichstellung die tatsächliche Gleichstellung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nicht einhergeht.

Frauen und Männer sind auch heute – nach 100 Jahren - im öffentlichen und politischen Leben nicht gleichermaßen vertreten. Bei den Bundestagswahlen 2017 erhielten nicht mehr Frauen ein Bundestagsmandat als 1998. Für die Landtagswahlen 2018 in Bayern dürfte ein höherer Anteil an Parlamentarierinnen nicht zu erwarten zu sein.

In den Programmen, rechtspopulistischer und liberaler feiern längst überholte Frauen- und Familienbilder Wiederauferstehung.

„Die mangelnde Heranziehung von Frauen zu öffent­lichen Ämtern
und ihre geringe Beteiligung in den Parla­menten
ist schlicht Verfassungsbruch in Permanenz.“ Dr. Elisabeth Selbert (1981)

„Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“ damit setzen sich Frauen für „Parite´ in den Parlamenten ein. Die KAB ist Teil eines Netzwerkes, das mit einer Verfassungsklage versucht, zumindest die zahlenmäßige Gleichstellung in den Parlamenten herzustellen.

Nach wie vor werden Frauen schlechter bezahlt, haben Probleme, Familie und Beruf wegen wenig familiengerechter Arbeitszeiten zu vereinbaren. Sie haben geringere Aufstiegschancen und am Ende weniger Rente als Männer.

„Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“, so fordert es das Grundgesetz in Artikel 3.

Das fordern wir von der Bundesregierung - und der Bayerischen Staatsregierung!

Weil es so im Grundgesetz steht!

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