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06.10.2019

Welttag für Menschenwürdige Arbeit

Wandern mit der Bibel um Bad Birnbach und Bergtage im Allgäu machen auf das Anliegen aufmerksam

KAB DV Passau in voller Aktion zum Welttag für Menschwürdige Arbeit. 
Beim Wandern mit der Bibel um Bad Birnbach und bei den Bergtagen im Allgäu.

Auf die steigende Zunahme prekärer Arbeitsbedingungen in Deutschland, aber auch europa- und weltweit macht die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) mit einem bundesweiten Begegnungstag im Rahmen des „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ aufmerksam.

Der Welttag wurde von den Gewerkschaften 2006 ins Leben gerufen, um an die unmenschlichen Arbeitsbedingungen weltweit zu erinnern. Ob in den deutschen Großfleischereien, in Redaktionen der Zeitungsverlage, im Hochschulbereich, im Einzelhandel oder im Bereich der Zeit- und Leiharbeit, immer noch leiden Arbeitnehmer*innen unter prekären Arbeitsverhältnissen, schlechter Bezahlung, Sonntagsarbeit, befristeten Arbeitsverträgen, unmenschlichen Arbeitszeiten und -bedingungen.

Gute Arbeit beginnt mit existenzsichernden Mindestlohn

„Menschenwürdige Arbeit beginnt mit einem existenzsichernden Mindestlohn von derzeit 13,69 Euro brutto pro Stunde“, fordert Maria Etl, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. Die KAB kritisiert, dass trotz der gesetzlichen Mindestlohnregelung immer noch unzähligen Arbeitnehmer*innen in vielen Branchen und Handwerksbetrieben der Mindestlohn vorenthalten werde. „Es ist ein Skandal, dass osteuropäische Arbeitnehmer in der Fleischindustrie zu Hungerlöhnen von Sub-Unternehmen angestellt werden und so für den Reichtum deutscher Fleischbarone sorgen. Klare Regeln und Gesetze, die vor Ausbeutung schützen, gehören auf die politische Agenda“, betont Bundesvorsitzende Etl.

Mit dem bundesweiten Begegnungstag am 7. Oktober will der katholische Sozialverband diese Missstände stärker in den Focus des Verbandes und der Öffentlichkeit rücken und Menschen sensibilisieren genauer hinzuschauen, wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind.

Die Teilnehmer vom "Wandern mit der Bibel" vor dem Bruder Konrad Haus in Parzham. KAB Diözesanvorsitzende Angelika Görmiller leitete die Tage.

Auf dem Gipfel des Beslers im Oberallgäu bei den KAB Bergtagen. Mit dabei war der ehemalige KAB Verbandsreferent Hannes Kreller (5.v.l.). Organisiert und geleitet wurden die Tage von KAB Diözesansekretär Andreas Wachter, Altötting (ganz links)

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