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Rente

Ein solidarisches Modell der Alterssicherung

Die katholischen Verbände KAB, kfd, der Familienbund, Kolping und die KLB haben gemeinsam ein Modell der solidarischen Alterssicherung erarbeitet. Die KAB hat dieses Modell für den Bundestagswahlkampf 2017 weiterentwickelt.

Dass nicht nur an Stellschrauben gedreht wird, sondern ein neues System der Alterssicherung angegangen werden muss, ist für die KAB außer Frage. Nach 45 Jahren Arbeit beträgt die gesetzliche Nettorente nach der aktuellen Gesetzgebung gemessen am durchschnittlichen Arbeitseinkommen unter 43 % des Nettoeinkommens. Arbeit schützt nicht vor Armut im Alter. 2006 waren 10,3 Prozent der Rentner von Armut betroffen, heute sind es schon 15,6 Prozent.

Das Rentenmodell „Cappuccino“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung will ein Modell einer solidarischen Alterssicherung sein. Es setzt sich aus drei Schichten zusammen:

  • Espresso = Sockelrente
  • Milchkaffee = Erwerbstätigenversicherung
  • Milchschaum = Betriebliche und private Altersvorsorge.

Wir wollen:

• die gesetzliche Rentenversicherung stärken, • mehr Solidarität schaffen und Altersarmut verhindern, • eine eigenständige Alterssicherung für Frauen und Männer verwirklichen, • Erziehungs-, Pflege- und Bildungszeiten besser anerkennen, • alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen und • eine ergänzende betriebliche Altersvorsorge für alle ausbauen.

 

Dass das Modell finanzierbar und möglich ist, hat das Wirtschaftsforschungsinstitut ifo in München bereits vor 10 Jahren bestätigt. Auch nach heutiger wirtschaftlicher Lage ist das weiterentwickelte Modell durchaus realisierbar und bietet eine Chance sich in Deutschland mit dem Thema Rente neu und zukunftsorientiert auseinanderzusetzen.

Kampagne zur Bundestagswahl 2017

Das "Cappuccino-Rentenmodell" wird so bezeichnet, weil es sich - wie ein Cappuccino - aus drei Schichten zusammensetzt.

Mehr dazu auf der Hompage:

sie-planen-deine-altersarmut.de

Unsere Nachrichten zum Thema "Rente"

11. Februar 2019

KAB: Echte Grundrente muss Altersarmut beseitigen

Altersarmut nimmt zu und wird sichtbar.Die KAB kritisiert, dass mit dem Grundrenten-Modell ein Großteil der betroffenen Rentner*innen nicht erfasst werden.

Die Pläne des Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zu einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung begrüßt die KAB Deutschlands. „Das Konzept ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betonte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Mehr erfahren

25. Januar 2019

Katholisches Rentenbündnis bei Rentenkommission der Bundesregierung

•   Fototext: DGB-Vize Annelie Buntenbach, Andreas Luttmer-Bensmann (KAB), Stephan Stracke (CSU), Nicole Podlinski (KLB), Ulrich Vollmer (Kolping), Gabriele Lösekrug-Möller (Vorsitzende Rentenkommission SPD), Lucia Schneiders-Adams (KAB), Dr. Heide Mertens (kfd), Hermann Gröhe (CDU), Oskar Obarowski (Kolping), Ulrich Hoffmann (Familienbund), Matthias Dantlgraber (Familienbund), Karl Schiewerling (Vorsitzender Rentenkommission CDU). Foto: Ingo Schäfer, DGB

Auf Einladung der Vorsitzenden der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ haben die katholischen Verbände ihr Rentenmodell in Berlin präsentiert.Mehr erfahren

29. August 2018

KAB: "Wir brauchen unbedingt weitere Reformen bei der Rente!"

Besonders die jungen Menschen fragen sich, ob ihre Rente ab dem Jahr 2040 noch sicher und ausreichend ist. Foto: fotolia
KAB-Rentenexpertin Lucia Schneiders-Adams sieht wichtige Ansätze in dem von Bundesarbeitsminister Heil vorgestellten Rentenpaket. Foto: KAB

Die Verbesserung der Mütterrente im Rentenpaket von SPD, CDU und CSU begrüßt die KAB Deutschlands. "Jetzt wird immerhin für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, ein halber Prozentpunkt aufgeschlagen. Konkret sind das pro Kind ungefähr 16 Euro....Mehr erfahren

13. April 2018

SPD zeigt weiterhin Interesse am Cappuccino-Modell

KAB-Rentenexpertin Lucia Schneiders-Adam, Kolping Sozialexperte Oskar Obarowski, kfd-Rentenexpertin Dr. Heide Mertens und KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann erläuterten SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack (rechts) das Rentenmodell der katholischen Verbände. Foto kfd

Das solidarische Rentenmodell der katholischen Verbände findet auch nach der Bundestagswahl Beachtung bei den Sozialdemokraten. In Düsseldorf trafen sich Vertreter von drei katholischen Sozialverbänden mit dem rentenpolitischen Sprecher der...Mehr erfahren

Rentenbündniss

Das Rentenmodell der katholischen Verbände gibt eine zukunftsfähige Antwort auf die Herausforderungen. Mit dem Modell bringen die katholischen Verbände Forderungen zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung in die politische Diskussion ein.

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