Schutz des Sonntags

Schutz des Sonntags

Die KAB (Katholische-Arbeitnehmer Bewegung) setzt sich für den Schutz des Sonntags ein.

Es hat seinen Grund, weshalb im Grundgesetz die Sonntage und die anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt sind (Art. 140 GG). Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere. Die Sieben-Tage-Woche hat seinen Sinn für Mensch und Gesellschaft. Es ist wichtig einen Tag der Ruhe, der Gemeinschaft, der Befreiung von Sachzwängen und von Zeitdruck zu haben, um einfach „Abschalten“ zu können.

Der Sonntag bringt die Freiheit des Menschen von einer rein ökonomisch orientierten Lebensweise zum Ausdruck. In der Gesellschafts- und Staatsordnung sind die Sonntage ein zentrales Element in der Zeitorganisation. Sie sind verbindlicher Ordnungsrahmen für den kollektiven Zeitrhythmus in allen Lebensbereichen.

 Dass eine ganze Gesellschaft zur selben Zeit gemeinsam innehält, ist alles andere als unzeitgemäß. In einer immer hektischer werdenden Zeit ist der Sonntag auch wegen seiner langen Tradition eine Institution, die auf eine weitere Zukunft bauen kann.

 

 

Der Sonntag muss frei bleiben!

Der Sonntag muss frei bleiben! Keine Grundgesetzänderung für Karstadt und Kaufhof! Der freie Sonntag ist durch unsere Verfassung geschützt. Dennoch wird er derzeit von mehreren politischen Initiativen in Frage gestellt.

Zur Petition auf change.org

Unsere Nachrichten zum Thema "Sonntagsschutz"

04. Oktober 2020

Bundespräses: Stoppt Ausverkauf der christlichen Adventskultur

„Der Versuch der Landesregierung, alle vier Adventssonntage dem Konsum freizugeben, ist nicht nur ein Angriff auf die Sonntagsruhe, sondern auch auf das christliche Zusammenleben in der Adventszeit“, erklärt KAB-Bundespräses Pfr. Stefan B. Eirich. Mehr erfahren

15. September 2020

Bayerns Katholiken stellen sich gegen zusätzliche Markttage

Zusätzliche Sonntagsöffnungen gefährden die Gesundheit der Beschäftigten im Einzelhandel und der Besucher. Foto: Rabbe

Die KAB unterstützt das Anliegen des Landeskomitee der Katholiken in Bayern keine zusätzlichen Sonntagsöffnungen im Freistaat zuzulassen. Mehr erfahren

13. August 2020

Corona: KAB stoppt Aufweichung des Sonntagsschutzes

Corona ist kein Grund für die Aufweichung des Sonntagsschutzes.
KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss machte die KAB-Position im Stuttgarter Wirtschaftsministerium deutlich.

„Es wird mit uns keine Aufweichung des Sonntagsschutz geben“, erklärt Peter Niedergesäss, KAB-Diözesansekretär, nach einem Treffen des kirchlich-gewerkschaftlichen Bündnisses „Allianz für den freien Sonntag“ mit der baden-württembergischen...Mehr erfahren

13. Juli 2020

Keine falschen Kompromisse beim Sonntagsschutz!

Stellungnahme der kirchlich-gewerkschaftliche Allianz für den freien Sonntag zu den Angriffen auf den freien Sonntag in der Corona-Krise Die Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nehmen die Corona-Krise zum Anlass, in ihren...Mehr erfahren

03. Juli 2020

KAB: Statt Sonntagsöffnungen einen höherer Mindestlohn

Sonntags zu! Keine weiteren Sonntagsöffnungen in NRW und den anderen Bundesländern fordert
Bundespräses Stefan Eirch. Statt mehr Sonntagsöffnungen setzt die KAB auf einen höheren Mindestlohn

Den gegenwärtigen Überlegungen von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Sonntagsöffnungen die Konjunktur anzukurbeln, erteilt die KAB Deutschlands eine deutliche Absage. "Wir brauchen Kaufkraft...Mehr erfahren

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Allianz

Die Allianz für den freien Sonntag, die auch von der KAB getragen wird, zeigt die Bedeutung des Sonntags deutlich in ihrer Grundsatzerklärung auf: „Das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Erholung, Muße und Freizeit lässt sich nur in einer für alle gemeinsamen Ruhezeit befriedigen.

  • Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz dient der humanen Qualität unserer Gesellschaft.
  • Der Sonntag schützt den Menschen, die Familie, die gottesdienstliche Feier und die persönliche Gestaltung von gemeinsamer freier Zeit.
  • Er verschafft allen die notwendige Zeit der Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Das Erleben gemeinsamer freier Zeit in den Familien, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, das Engagement im Ehrenamt ist auf freie Sonn- und Feiertage angewiesen.
  • Der recht verstandene Sonntag setzt ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie, die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.
  • Der verfassungsrechtliche Schutz des Sonntags drückt eine Priorität aus, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bewähren hat. Angesichts des wachsenden Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag als ein Tag der Ruhe und des bewussten Andersseins für die Menschen nötiger denn je.

 

 

 

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