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Schutz des Sonntags

Schutz des Sonntags

Die KAB (Katholische-Arbeitnehmer Bewegung) setzt sich für den Schutz des Sonntags ein.

Es hat seinen Grund, weshalb im Grundgesetz die Sonntage und die anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt sind (Art. 140 GG). Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere. Die Sieben-Tage-Woche hat seinen Sinn für Mensch und Gesellschaft. Es ist wichtig einen Tag der Ruhe, der Gemeinschaft, der Befreiung von Sachzwängen und von Zeitdruck zu haben, um einfach „Abschalten“ zu können.

Der Sonntag bringt die Freiheit des Menschen von einer rein ökonomisch orientierten Lebensweise zum Ausdruck. In der Gesellschafts- und Staatsordnung sind die Sonntage ein zentrales Element in der Zeitorganisation. Sie sind verbindlicher Ordnungsrahmen für den kollektiven Zeitrhythmus in allen Lebensbereichen.

 Dass eine ganze Gesellschaft zur selben Zeit gemeinsam innehält, ist alles andere als unzeitgemäß. In einer immer hektischer werdenden Zeit ist der Sonntag auch wegen seiner langen Tradition eine Institution, die auf eine weitere Zukunft bauen kann.

 

 

Der Sonntag muss frei bleiben!

Der Sonntag muss frei bleiben! Keine Grundgesetzänderung für Karstadt und Kaufhof! Der freie Sonntag ist durch unsere Verfassung geschützt. Dennoch wird er derzeit von mehreren politischen Initiativen in Frage gestellt.

Zur Petition auf change.org

Unsere Nachrichten zum Thema "Sonntagsschutz"

21. Dezember 2017

Allianz sammelt über 60.000 Unterschriften für die Sonntagsruhe

Bei der Übergabe der Unterschriften im Dezember 2017
Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Hans-Jürgen Papier und Rechtsanwalt Friedrich Kühn unterstützen das Engagement der Sonntagallianz. (v.li nach re.: Sabine Behrendt/ stellv. kda-Leiterin, Friedrich Kühn, Philip Büttner/sozialwissensch. kda-Mitarbeiter, Johannes Rehm/ kda-Leiter, Hans-Jürgen Papier) (Fotos: Roland Hacker)
Rechtsanwalt Friedrich Kühn bei seinen Ausführungen zur Stärkund des arbeitsfreien Sonntags.

Die Münchner Allianz für den freien Sonntag, hat für ihre Petition „Der Sonntag muss frei bleiben!“ Unterschriften von 62.356 Bürgerinnen und Bürgern eingesammelt. Die KAB im Bistum Passau hat über 3000 Unterschriften gesammelt. Die Petition und den...Mehr erfahren

06. Dezember 2017

Der Schutz des Sonntag - auch am Heiligabend

Die Tür der Altöttinger Stiftskirche zeigt, was wir am Heilig Abend feiern: Die Menschwerdung Christi. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ singen wir bereits im Advent. Am Heilig Abend sollen die Türen der Geschäfte in diesem Jahr geschlossen bleiben - die Türen der Kirche und vor allem der Menschen sollen offenstehen.

Der 24. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen arbeitsfreien Sonntag. Eine Sondersituation, in der einige Läden in Bayern für drei Stunden rechtlich öffnen dürfen. Die KAB spricht sich klar gegen eine Öffnung aus.Mehr erfahren

Allianz

Die Allianz für den freien Sonntag, die auch von der KAB getragen wird, zeigt die Bedeutung des Sonntags deutlich in ihrer Grundsatzerklärung auf: „Das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Erholung, Muße und Freizeit lässt sich nur in einer für alle gemeinsamen Ruhezeit befriedigen.

  • Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz dient der humanen Qualität unserer Gesellschaft.
  • Der Sonntag schützt den Menschen, die Familie, die gottesdienstliche Feier und die persönliche Gestaltung von gemeinsamer freier Zeit.
  • Er verschafft allen die notwendige Zeit der Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Das Erleben gemeinsamer freier Zeit in den Familien, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, das Engagement im Ehrenamt ist auf freie Sonn- und Feiertage angewiesen.
  • Der recht verstandene Sonntag setzt ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie, die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.
  • Der verfassungsrechtliche Schutz des Sonntags drückt eine Priorität aus, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bewähren hat. Angesichts des wachsenden Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag als ein Tag der Ruhe und des bewussten Andersseins für die Menschen nötiger denn je.

 

 

 

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