Schutz des Sonntags

Schutz des Sonntags

Die KAB (Katholische-Arbeitnehmer Bewegung) setzt sich für den Schutz des Sonntags ein.

Es hat seinen Grund, weshalb im Grundgesetz die Sonntage und die anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt sind (Art. 140 GG). Der Sonntag ist kein Tag wie jeder andere. Die Sieben-Tage-Woche hat seinen Sinn für Mensch und Gesellschaft. Es ist wichtig einen Tag der Ruhe, der Gemeinschaft, der Befreiung von Sachzwängen und von Zeitdruck zu haben, um einfach „Abschalten“ zu können.

Der Sonntag bringt die Freiheit des Menschen von einer rein ökonomisch orientierten Lebensweise zum Ausdruck. In der Gesellschafts- und Staatsordnung sind die Sonntage ein zentrales Element in der Zeitorganisation. Sie sind verbindlicher Ordnungsrahmen für den kollektiven Zeitrhythmus in allen Lebensbereichen.

 Dass eine ganze Gesellschaft zur selben Zeit gemeinsam innehält, ist alles andere als unzeitgemäß. In einer immer hektischer werdenden Zeit ist der Sonntag auch wegen seiner langen Tradition eine Institution, die auf eine weitere Zukunft bauen kann.

 

 

Der Sonntag muss frei bleiben!

Der Sonntag muss frei bleiben! Keine Grundgesetzänderung für Karstadt und Kaufhof! Der freie Sonntag ist durch unsere Verfassung geschützt. Dennoch wird er derzeit von mehreren politischen Initiativen in Frage gestellt.

Zur Petition auf change.org

Unsere Nachrichten zum Thema "Sonntagsschutz"

07. April 2020

KAB: Bessere Bezahlung statt mehr Arbeit am Sonntag

Die Beschäftigten im Einzelhandel brauchen die Arbeitsruhe am Sonntag.
Bundespräses Stefan Eirich fordert bessere Bezahlung der Beschäftigten statt mehr Arbeit an Sonn- und Feiertagen.
Gegen Pläne den Sonn- und Feiertagsschutz am Ostermontag auszuhebeln wendet sich die KAB. Fotos: Rabbe

Mit scharfer Missbilligung und Unverständnis reagiert der Bundespräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB), Stefan Eirich, auf den Vorstoß des Arbeitgebereinzel-handelsverbands HDE. Mehr erfahren

20. März 2020

Freier Sonntag muss auch in der Corona-Krise Atempause sein

Auch Discounter wie Lidl haben der Aufforderung der Politik, Sonntag zu öffnen, eine Absage erteilt.
Bundespräses Stefan Eirich fordert Solidarität mit den Beschäftigten im Lebensmittelhandel. Fotos: Rabbe

„Die Beschäftigten in den Versorgungsbetrieben und Lebensmittelgeschäften brauchen den arbeitsfreien Sonntag als wichtige Erholungspause“, betont Pfr. Stefan B. Eirich. Mehr erfahren

01. März 2020

Stoppt die Angriffe auf arbeitsfreien Sonntag

Wer klug ist, überlässt den Sonntag nicht der Wirtschaft und dem Profitdenken.
Bundespräses Stefan B. Eirich fordert vehement ein Stopp der Angriffe auf den arbeitsfreien Sonntag. Jüngst forderte der Handelsverband Deutschland (HDE) eine Änderung des Grundgesetzes. Fotos: Rabbe

„Der Angriff des Handelsverband HDE und der FDP auf den grundgesetzlich verankerten Schutz des arbeitsfreien Sonntags ist ein Angriff auf ein erkämpftes Kulturgut“!“ Dies erklärte KAB-Bundespräses Pfr. Stefan B. Eirich aus Anlass des morgigen...Mehr erfahren

03. Februar 2020

Angriff auf Sonntagsschutz muss ein Weckruf für Kirchen sein

Im Jahre 321 hat Kaiser Konstantin den Sonntag zum Feiertag erhoben. 
Bundespräses Stefan Eirich sieht in den Plänen des Einzelhandels, den gesetzlichen Anlassbezug zu streichen, einen Weckruf für die Kirchen, sich zu wehren.

„Der massive Vorstoß des Handelsverbandes Deutschland den Schutz des arbeitsfreien Sonntags im Grundgesetz zu beschränken ist ein Angriff auf den Sonntag als immaterielles Kulturgut“, erklärte Bundespräses Pfr. Stefan B. Eirich. Mehr erfahren

31. Januar 2020

Luttmer-Bensmann: Arbeitsfreier Sonntag ist nicht verhandelbar

Die KAB kündigt Widerstand an gegen Versuche des Einzelhandels und der Politik des grundgesetzlich garantierten Schutz des Sonntags abzuschaffen. 
Stellt sich gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungen an Sonn- und Feiertagen: KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Foto: Rabbe

"Die Forderung des Handelsverbandes Deutschland nach einer Grundgesetzänderung ist ein massiver Angriff auf unser soziales und gesellschaftliches Zusammenleben", erklärte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann.Mehr erfahren

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Allianz

Die Allianz für den freien Sonntag, die auch von der KAB getragen wird, zeigt die Bedeutung des Sonntags deutlich in ihrer Grundsatzerklärung auf: „Das natürliche Bedürfnis des Menschen nach Erholung, Muße und Freizeit lässt sich nur in einer für alle gemeinsamen Ruhezeit befriedigen.

  • Ein wirksamer Sonn- und Feiertagsschutz dient der humanen Qualität unserer Gesellschaft.
  • Der Sonntag schützt den Menschen, die Familie, die gottesdienstliche Feier und die persönliche Gestaltung von gemeinsamer freier Zeit.
  • Er verschafft allen die notwendige Zeit der Erholung, der Begegnung, der Besinnung und der Lebensgestaltung. Das Erleben gemeinsamer freier Zeit in den Familien, mit Freunden, Verwandten und Bekannten, das Engagement im Ehrenamt ist auf freie Sonn- und Feiertage angewiesen.
  • Der recht verstandene Sonntag setzt ein Zeichen gegen die Auflösung von gewachsenen Gemeinschaften, die Zersplitterung der Familie, die alleinige Ausrichtung auf Produktion und Kapital.
  • Der verfassungsrechtliche Schutz des Sonntags drückt eine Priorität aus, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu bewähren hat. Angesichts des wachsenden Wirtschaftsdrucks ist der Sonntag als ein Tag der Ruhe und des bewussten Andersseins für die Menschen nötiger denn je.

 

 

 

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