Bei deren Positionierung zwischen den beiden Polen gesellten sich Luise Klemens (ver.di Bayern) und Katja Weitzel (SPD) eindeutig zur Beibehaltung der aktuellen Vorgaben, während Thomas Huber (CSU) und Anton Rittel (Freie Wähler) für eine Veränderung und eine Wochenarbeitszeit von 48 Stunden aussprachen. Johannes Becher (Grüne) fand Argumente für beide Seiten und positionierte sich mittig.
Nach diesem Auftakt referierte der Leiter des Karl-Marx-Hauses in Trier, Dr. Jürgen Schmidt, über die Entwicklung des Begriffs der Arbeit und der Arbeitszeit in der Moderne. Dabei wurde deutlich, dass der Achtstundentag über fast 40 Jahre hinweg durch die Gewerkschaften erkämpft werden musste. Für die Zukunft setzte er für ein neuartiges Modell der Lebensarbeitszeit und befürworte die Aufwertung aller Arbeitsbereiche. (Zusammenfassung Vortrag Dr. Schmidt)
Aufgelockert wurde der Abend, der wie gewohnt mit einem Abendlob begonnen hatte, durch mehrere thematisch passende Lieder des Münchner Gewerkschaftschors „Quergesang“.
Text: Peter Ziegler