Zu Beginn sammelte die Gesprächsrunde eigene Erfahrungen mit diesem Alltagsphänomen, das sowohl im Kleinen als auch in Gesellschaft und Politik immer wieder Thema ist.
Gründe für das Aufregen können neben Erfahrungen wie: sich lebendig oder energiegeladen fühlen, kämpferisch, befreiend auch sein: dass man sich bedroht fühle, wenn es um das Hinterfragen eigener Werte geht, oder alte Themen z.B. aus der Kindheit immer wieder angetriggert würden. Dass es oft Projektionsflächen brauche, um eigene Gefühle wegzubringen, ist eine Erfahrung. Auch einseitige Sichten wie den Splitter im Auge des Anderen sofort zu sehen, und nicht den Balken im eigenen, wie es in der Bibel heißt.
Welche neuen Strategien vielleicht hilfreich würden, wurden aufgezeigt: neben dem Lernen von mehr Gelassenheit, Mehrperspektivität vor allem Selbstbesinnung, die Stärkung des Selbstwertgefühls, Selbstfreundschaft bzw. Selbstliebe, ausgehend vom Hauptgebot „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst!“
In einer Schlussbesinnung ging der Blick nochmal auf Aspekte im Leben, die man ggf. fördern möchte oder sich dankbar darauf besinnen kann.
Am Ende zeigte sich bei allen, wie umfassend und auch tiefgehend dieser Tag war, in einer großen Gruppe mit vielfältigen Erfahrungen und lohnendem Austausch.