Die Stadt Burgkirchen freute sich in den vergangenen Monaten über ein besonderes Bildungsangebot: Das BayernLab Traunstein war Einladung der KAB Burgkirchen/Alz vor Ort. Auf Initiative von Maria Blumberger, stellv. KAB-Kreisvorsitzende Altötting, sollte sowohl Senioren als auch Kindern digitale Technik näher gebracht werden. Denn viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich von den Neuerungen der digitalen Welt oft überfordert und allein gelassen. Gleich mehrere Kurse wurden die für die ältere Generation angeboten mit dem Ziel, Seniorinnen und Senioren dabei zu unterstützen, die Funktionen ihrer Smartphones sicher und komfortabel zu nutzen.
Viele Teilnehmende nutzen ihre Geräte bislang hauptsächlich zum Telefonieren, da sie Bedenken haben, bei der Bedienung Fehler zu machen. In den Kursen wurden deshalb zunächst die Grundlagen vermittelt: der Aufbau des Smartphones, die Bedienung der Benutzeroberfläche und wie überprüft wird, ob das Betriebssystem aktuell ist. Auch die Apps wurden auf den aktuellen Stand gebracht und die Funktionen des Kontrollzentrums erklärt und ausprobiert. Damit ein Gerät sicher vor unerwünschten Zugriffen bewahrt werden kann, wurde außerdem über sichere Passwörter und sechsstellige PINs und die Einrichtung eines Notfallkontakts hingewiesen. Dabei zeigten sich in den vergangenen Wochen immer wieder kleine Momente der Freude, wenn etwas Neues erfolgreich ausprobiert wurde.
WhatsApp-Einstellungen, Sicherung der Geräte, Fotografieren und Back-Up anlegen - diese Themen standen im Fortgeschrittenenkurs im Mittelpunkt.
Die Kurse wurden für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS angeboten, wobei die Teilnehmenden eigene Geräte mitbringen konnten. Die praxisnahen Übungen halfen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Schritt für Schritt sicherer im Umgang mit ihren Smartphones zu werden. Immer wieder entstanden kleine Erfolgserlebnisse, etwa beim ersten Videoanruf oder beim Versenden eines Fotos, die die Freude an der Nutzung steigerten. Viele berichteten, dass sie sich nun sicherer fühlen, neue Funktionen auszuprobieren, und dass die digitalen Helfer des Alltags ihnen zunehmend vertrauter werden.
Ein 3D-Druck-Kurs stand für die jüngeren Tüftler auf dem Programm. Die Kinder gestalteten ihre eigenen 3D-Modelle am Computer. Ob Schneeflocke oder Schlüsselanhänger: Am Ende des Kurses waren die Objekte druckfertig.
Weitere Kurse sind für die Kinder bereits in den Herbstferien, Smartphonekurse für die ältere Generation ab Frühjahr 2026.
>>>Text und Fotos Maria Blumberger