Groß war das Interesse an der Diskussionsrunde. Der Saal des Bürgerhauses war mit rund 100 Besuchern gut gefüllt. Die Veranstaltung stand unter der Leitung von KAB, ver.di und DGB. Eingangs begrüßte Thomas Rebel von ver.di die Besucher. Er stellte die beiden Leiterinnen der Diskussionsrunde vor. Für den DGB stellte die langjährige Vorsitzende und KAB-Kreisvorsitzende Jasmin Geltinger die Fragen, während die Diözesansekretärin Monika Wagmann für die KAB moderierte.
Die beiden Diskussionsleiterinnen erklärten eingangs den Ablauf des Abends. Es werden im Rahmen einer lockeren Stammtischrunde den Kandidaten Fragen gestellt, informiert und es solle natürlich auch diskutiert werden. Gerne durften Fragen aus den Reihen der Besucher zu den jeweiligen Themen kommen.
Breiten Raum nahm eingangs die Motivation zur Kandidatur der beiden Bürgermeisterbewerber ein. Eder und Stubenvoll sollten sich selbst kurz beschreiben und ihre Stärken schildern. Stubenvoll bezeichnete sich selbst als zuverlässig. Er stehe zu seinem Wort und er habe schon bewiesen, dass er führen kann. Er könne gut auf Leute eingehen. Georg Eder erinnerte an seine nun 18jährige Amtszeit als Bürgermeister. „Ich bin für das verantwortlich, was Perach jetzt ist“. Als Bürgermeister müsse man Visionen haben und oft seiner Zeit voraus sein.
Die Themen rund um Perach waren die Ampel bei der Schule für einen sicheren Schulweg, Ausweisung von Baugebieten, Schaffung Wohnraum, Erhöhung der Attraktivität der Gemeinde und Nutzung des Badesees, um Perach als Wohn- und Erholungsgemeinde zu erhalten, die Kläranlage und damit die Abwasserentsorgung als große Aufgabe für die Zukunft, die Stabilität der Finanzen der Gemeinde, der Bahnhaltepunkt als große Vision und das Nutzungskonzept des Bürgerhauses.
Monika Wagmann stellte eine finale Frage. Warum sie meinen, dass sie die Wahl gewinnen. Georg Eder: „Ganz einfach, weil ich es kann“. Robert Stubenvoll meinte er sei startklar. „…und weil ich es genauso gut kann“.
hoi/Monika Wagmann
Fotos: Silke Rebel