MIT EUCH – Gemeinsam sind wir eine starke Gemeinschaft!
Ein großes VERGELT`s GOTT“ an die Ehrenamtlichen in der KAB
Das starke und lebendige Ehrenamt ist unser tragendes Fundament der KAB: Für die umfassende Mitgliederbetreuung vor Ort, für die Gestaltung unseres abwechslungsreichen Verbandslebens und das große Engagement für die Rechte der Arbeitnehmenden im Blick der Kirche. Diesen Dienst in unserem Verband für unsere Gesellschaft kann man nicht hoch genug einschätzen. Dieser Einsatz verdient hohe Anerkennung. Frauen und Männer in der ehrenamtlichen Arbeit setzen ihre wertvolle Zeit, ihre Kraft und viel Herzblut ein, bewirken positive Veränderungen und stärken damit unsere Gemeinschaft. Dieses herausragende freiwillige Engagement ist auch der Schlüssel zur Stärkung unserer Gesellschaft. Ihr Dienst zeigt, dass jeder Einzelne zusammen in der Gemeinschaft etwas bewirken kann. Das ist ein starkes Zeichen für Solidarität.
Unsere goldenen KAB`ler
Ein Vortrag des KAB Bildungswerkes letztes Jahr von Stephan Zeller des Verantwortlichen zur Ehrenamtskarte des Landratsamtes Altötting gab den Anstoß. Viele dachten, ich mach doch ehrenamtlich gar nicht so viel. Unter Mithilfe von Stephan Zeller zeigte sich plötzlich ein anderes Bild. Mit der Auflistung der gesamten ehrenamtlichen Tätigkeit, stellte sich heraus, wieviel und auch bereits sie lange Verantwortliche und Mitglieder in den KAB Kreis- und Ortsverbänden sich ehrenamtlich engagieren und damit „reif“ für die Ehrenamtskarte waren. Die Ehrenamtskarte des Freistaates Bayern wurde als ein sichtbares Zeichen der Anerkennung eingeführt und gilt für drei Jahre. Die unbegrenzt gültige goldene Ehrenamtskarte erhalten Ehrenamtliche, die seit mindestens 25 Jahren mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich tätig waren. Dieses ehrenamtliche Engagement muss erst jemand leisten und stemmen. Und davon hat der KAB Kreisverband Altötting jetzt gleich sechs!! Ehrenamtliche.
„Einfach tun! Jeder Handgriff ist wertvoll!“
Alois Gell für jahrzehntelanges Engagement geehrt!
Unser DANK kann nicht groß genug ausfallen für diese enorme Leistung: Der frühere hauptamtliche KAB Diözesansekretär von Freyung-Grafenau, Alois Gell, war in der sozialen Selbstverwaltung auf vielen Feldern auch ehrenamtlich tätig. Für die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd war er als Versichertenberater aktiv und wurde bereits für seine mehr als 40jährige Tätigkeit geehrt. Von 1989 bis August 2025 war er an verschiedenen Arbeitsgerichten tätig, ab 2015 sogar am Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Anfang des Jahres erhielt Alois Gell zusammen mit seiner Frau Elisabeth den Ehrenamtspreis der Gemeinde Neureichenau für ihr umfassendes ehrenamtliches Engagement in den verschiedensten Bereichen.
- Lieber Alois, was hat dich ursprünglich dazu motoviert, dich als Versichertenberater bei der DRV Bayern Süd zu engagieren?
Damals war das ehrenamtliche Engagement für einen KAB-Sekretär eine Selbstverständlichkeit. Mein Vorgänger hat sein Amt aufgegeben und so ergab es sich, dass ich in dieses Amt nachfolgen konnte. Die Mitarbeit der KAB in den Selbstverwaltungsgremien ist sehr wichtig.
- Welche Erfahrungen hast du in deiner langen Zeit als Versichertenberater gemacht, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
Durch meine Tätigkeit konnte ich viele Informationen und Zugänge erhalten, die ich wiederum zu Gunsten der Mitglieder nutzen konnte. Bei den Seminaren aber auch durch die Betreuer der DRV Bayern Süd lernt man so viel dazu und kann sich ein großes Netzwerk aufbauen, auf das ich glückicherweise bei Fragen zu komplizierten Fällen zurückgreifen konnte. Durch meine Beratungstätigkeit konnte ich auch sehr viele Mitglieder für die KAB gewinnen. Bei Ablehnung von Erwerbsminderungsrente ist Widerspruch bzw. Klage erforderlich, die mit einer Mitgliedschaft bei der KAB abgedeckt ist.
- Was waren die größten Herausforderungen, denen du während deiner Tätigkeit begegnet bist und wie hast du diese gemeistert?
Die ersten 20 Jahre in der Rentenberatung waren relativ einfach, aber in der Zeit Mitte der 90er kamen innerhalb kürzester Zeit sehr viele Rechtsänderungen hinzu, denen zu folgen nicht immer ganz einfach war. Da gab es Änderungen aufgrund der Wiedervereinigung, im Hinterbliebenenrecht usw. was sehr herausfordernd war.
- Wie hat dein Engagement als Versichertenberater dein eigenes Leben und deine Perspektive auf soziale Themen beeinflusst?
Ich war schon immer ein sozialer Mensch. Durch meine Arbeit bei der KAB, aber auch durch den Einblick in die Gerichtssäle, Kranken- und Pflegeversicherung bei der AOK und auch durch meine Tätigkeit bei der Rentenversicherung war ich mit konkreten Fällen/Situationen konfrontiert, nicht auf der Metaebene, sondern echt. Diese „echten“ Fälle haben mich angespornt politische Themen mit verschiedensten Aktionen anzugehen und aus Überzeugung für eine Verbesserung unseres Sozialstaates zu kämpfen.
- Gibt es etwas, das du den Menschen über die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit in der Gesellschaft mitteilen möchtest?
Einfach Tun! Es gibt gerade im Ehrenamt so viele Felder, die viele Hände benötigen. Und das Ehrenamt bietet wichtige Unterstützung in Zeiten wie diesen, wo der Staat in mancherlei Hinsicht überfordert ist. Jeder Handgriff ist wertvoll.
>>>Das Interview führte Diözesansekretärin Nicole Polleichtner
Stephanusplaketten für langjährige Verdienste
Hohe Ehrung für einen Reischacher
Tief verbunden mit Pfarrei und KAB: Stephanusplakette der Diözese für Anton Ebner
Zur Verleihung der Stephanusplakette, der höchsten Auszeichnung für Laien in der Diözese Passau, gratulierten nicht nur KAB-Kreispräses Ludwig Samereier (von rechts) und Diözesansekretärin Monika Wagmann Anton Ebner und seiner Ehefrau Christine, sondern auch KAB-Ortsvorsitzende von Reischach Angela Wienzl und der stellvertretende Diözesanpräses und ehemalige Betriebsseelsorger Dieter Stuka. In seiner Laudatio würdigte Stuka die Verdienste von Anton Ebner für die Pfarrei Reischach und besonders für die (KAB). Dieter Stuka dankte im Namen des Diözesanverbandes für die unermüdliche Arbeit, die Anton Ebner mit seinem bisherigen Wirken geleistet hat.
Ein Tausendsassa in Pfarrei und KAB Ehrenamt
Stephanus Plakette für Josef Kinateder
Für sein jahreslanges Engagement in der KAB und in der Haager Pfarrgemeinde ist Josef Kinateder mit der Stephanus Plakette ausgezeichnet worden. Über die besondere Ehrung, freuten sich mit Josef Kinateder (3.v.l.) KAB-Diözesanvorsitzende Angelika Görmiller (v.l.), Otto Krinninger ebenfalls Träger der Stephanus Plakette, Ehefrau Katharina Kinateder, der Haager KAB-Ortsvorsitzende Martin Knödlseder sowie Dompropst em. Hans Striedl. In ihrer Laudatio betonte die KAB-Diözesanvorsitzende dass der Geehrte gut zu und hinhören könne, und wo er gebraucht wurde, das dann auch aktiv umgesetzt hast, das hat er viele Jahre über getan“.
Stephanusplakette für Franz Wastl
Höchste Auszeichnung für treue Mitarbeit – Ein Leben für die KAB
Als Dank und Anerkennung für das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement über viele Jahrzehnte hinweg, überreichte der stellvertretende KAB-Diözesanpräses des Bistums Passau, Diakon Dieter Stuka zusammen mit KAB-Ortspräses Pfarrer Michael Witti im Auftrag von Bischof Dr. Stefan Oster SDB die höchste Auszeichnung mit Stephanusplakette, Urkunde und Anstecknadel an Franz Wastl. Seit 1. Januar 1977 ist Franz Wastl Gründungsmitglied des KAB-Ortsverbandes Hart/Alz. Diakon Stuka dankte ihm für seine mit viel Enthusiasmus geleistete ehrenamtliche Arbeit. Pfarrer Witti betonte, „dass es die großen, starken Vereine und Verbände, die wir in Deutschland haben, braucht und vor allem die KAB in der Arbeitswelt“. Witti weiter: „Es braucht Menschen vor Ort als Mitglieder, die sich einsetzen, an der Basis das Ihre tun, damit ein Verein immer wieder Großes bewirken kann, auch nach oben in Richtung der Politik.“
Ich engagiere mich ehrenamtlich bei der KAB, weil....
...ich damit aufgewachsen bin. Ohne ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren und es ist für mich selbstverständlich auch meinen Beitrag zu leisten. Die Arbeit in der KAB ist mir praktisch in die Wiege gelegt worden und ist Teil meines Lebens.
>>>Sabine Offenwanger, Kreisvorsitzende Kreisverband Vilshofen
Auch das ist KAB....
Die Vorstandschaft im OV Schöllnach besteht aus drei Generationen, zwar nicht aus einer Familie. Aber immerhin sind von Mitte dreißig bis Ü80 alle Altersgruppen vertreten. Ein tolles Beispiel einer engagierten generationenübergreifenden Gesellschaft!
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